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Inside MSP Phoenix Racing

MSP DRIVERS HOME Audi R8 LMS iRacing SimRacing

[Spa Francorchamps, Belgien] Der Knoten ist geplatzt! Endlich, wie viele schon sagen würden, geht ein MSP-Team bei einem großen Event siegreich hervor. Mit dem Klassensieg bei Saisonlauf fünf der NEO Endurance Series in der GTS-Klasse am vergangenen Sonntag trugen sich Lukas Jestädt und Julien Grünastel für Team 85 im MSP-Audi in die hauseigenen Geschichtsbücher ein. Gleichzeitig erzielte das Schwester-Team in der #83 im MSP-Benz mit Rang sieben eine zufriedenstellende Leistung, mit der man gerade zu Rennbeginn nicht gerechnet hatte.

Pole knapp verpasst

In den Trainingssessions am Freitag und Samstag war die wirkliche Ausgangslage der MSP-Teams nicht eindeutig gewesen. Durch die zu iRacing unterschiedlich gesteckten Track-Limits seitens der NEO Orga ließ sich vorher nicht abzeichnen, wer in den Trainingsläufen mit den Streckenlimits großzügig umging und dadurch Zeit gewann und wer sich innerhalb der gesetzten Grenzen bewegte. Da für MSP Spa Francorchamps eigentlich traditionell hinsichtlich der bisherigen Rennen als eher schwächere Strecke des Teams galt, rechnete man vor dem Qualifying mit einer Platzierung im Mittelfeld. Beim Qualifying am Samstag zeigte sich aber dann, dass diese Kalkulation verfehlt war. Mit einer 2:16,541 min qualifizierte sich die #85 nur knapp eine halbe Zehntel hinter den Polesettern von PRT auf Rang zwei. Dahinter ging es ebenfalls sehr eng zu - 13 von 16 Autos qualifizierten sich innerhalb von einer Sekunde und bescherten den Zuschauern das wohl bisher engste Qualifying der Saison. Während die #85 auf Rang zwei lauerte, positionierte sich die #83 auf Rang zehn, die sichtlich mit der Pace ihres AMG zu kämpfen hatten.

Chaotische Startphase

Die in den ersten Runden scheinbar herrschende Ruhe und Ordnung verfiel schnell, als Jestädt dank der ersten etwas chaotisch verlaufenden Prototypen-Überrundungen die Führung der GTS-Klasse übernahm. Diese währte aber nicht lange - wegen der Unstimmigkeiten zwischen den beiden Führenden kamen die ersten Verfolger in Schlagdistanz, sogar so, dass die auf Rang drei liegenden Jungs von Core SimRacing auf der Camel Straight die Führung übernahmen. Auch PRT, Atomic Motorsport und sogar Thrustmaster Mivano zogen im Zuge einer “Three-Wide” Aktion an Jestädt vorbei, der sich innerhalb von weniger Kilometern statt in der Führungs- in der Verfolgerrolle sehen musste.  Auch im Anschluss auf dieses sehenswürdige Getümmel unter den Führenden war die Action noch nicht zu Ende: Eingangs Pouhon verschätzte sich ein HPD beim Überrunden und räumte den vor der #85 fahrenden Thrustmaster-Mivano Audi von der Strecke. Nur knapp entging Jestädt einer Katastrophe und konnte gerade so seinen MSP-Audi in einem Drift um die Unfallstelle herum manövrieren. Zum Führungstrio betrug aber danach der Abstand ca. fünf Sekunden.

neo r5 audi v1

Vorentscheidende Phase in Stunde zwei

Bis Ende des Stints konnte Jestädt aber den Vorsprung wieder verringern und sich zurück an die Spitze kämpfen. Schon früh im Rennen ereignete sich zu diesem Zeitpunkt dann eine der vorentscheidenden Rennsituationen, als der Audi von Atomic Motorsport den PRT-Audi in Kurve eins leicht berührte und drehte. Dabei wurden bei beiden Fahrzeugen jeweils die Radaufhängungen nachhaltig beschädigt. Während Atomic Motorsport schwerer litt und das Fahrzeug für mehrere Minuten in der Box abstellen musste, konnte der PRT-Audi zunächst weiterfahren, ehe dieser nach weiteren Tumulten in der Eau Rouge folgenschwer einschlug und aus dem Rennen schied. Übrig blieben noch Core SimRacing und Shinya Michimi Racing, die der #85 das Leben schwer machten. Doch auch Core SimRacing strich verhältnismäßig früh die Segel, sodass sich schon nach knapp zwei Stunden ein Zweikampf zwischen Shinya Michimi Racing und Team 85 abzeichnete.

Vorsprung verwaltet, Sieg eingetütet

Kurz vor Ende schien es so, als würde aus dem Zweikampf ein Dreikampf werden. Team RSO machte im besten Benz einige Sekunden gut und war in Sachen Strategie gerade im Hinblick auf den Schlussstint etwas besser aufgestellt als seine zwei Mitkontrahenten. Doch bevor RSO diesen Vorteil ausspielen konnte, flog der Benz dank eines Netcode-Errors aus der Lobby. Trotz einer gefühlt ewig langen Standzeit schaffte es der RSO-Benz wieder zurück auf die Strecke und konnte sogar noch Rang fünf über die Ziellinie retten. An der Spitze ließen Lukas Jestädt und Julien Grünastel nichts mehr anbrennen und fuhren einen sensationellen ersten großen Sieg für MSP-DRIVERS-HOME ein. Ca. 30 Sekunden dahinter trudelten die Jungs von Shinya Michimi Racing ein. P3 belegte das italienische Thrustmaster Mivano.  

Start-Kuddelmuddel ohne die 83

Für die 83 ging in der Besetzung Leykamm, Papenbrock und Hoffarth nach dem vorangegangen Qualifying das Rennen von Platz 10 los. Die Startphase verlief kontaktlos und unaufgeregt. Leykamm profitierte von den hart umkämpften vorderen Plätzen, was dafür sorgte, dass noch viele Autos recht lang in Sichtweite blieben. Daran änderten auch die Überrundungen der HPDs zunächst nichts.

Konkurrenz auf Dauer in Sicht

Nachdem das Auto von Hoffarth übernommen wurde, ordnete sich das GTS Feld, sodass sich die Konkurrenten auf Radicals Online PRO-AM, TeamGT und Team DFTBA herauskristallisierten. Der Radicals Audi zeigte zunächst eine etwas schwächere Performance, sodass der MSP AMG sukzessive aufholen und letztendlich in Les Combes vorbeiziehen konnte. Bedingt durch die Streckencharakteristik und des hohen Zeitgewinns durch den Windschatten war es nicht möglich, dem Audi zu enteilen. Gleichzeitig stabilisierten sich die Abstände nach hinten zu DFTBA und TeamGT.

Beim Fahrerwechsel auf Papenbrock stabilisierten sich die Verhältnisse zunächst durch einen etwas früheren Stop. Jedoch zeigte sich die GTS-Konkurrenz stark und ein GT1 Fahrzeug wenig umsichtig, als dieses beim Anbremsen auf La Source der #83 vor das Auto zog, die Kontrolle verlor und ohne Wandkontakt in der Auslaufzone danach unversehrt weiterfahren konnte. Papenbrock musste durch den Zeitverlust und das Aufschließen der anderen daraufhin den Radicals Audi und den DFTBA Benz ziehen lassen. TeamGT, stets in Lauerstellung, ließ nach einem Dreher abreißen, sodass diese für das MSP Team keine Gefahr mehr darstellten.

Mit allmählich besser werdender Strecke begab sich Leykamm abermals auf die Strecke und knüpfte dort an, wo er nach der ersten Renn-Stunde aufhörte und holte alles aus dem AMG heraus. Durch eine andere Strategie seitens Radicals schaffte er es, den Abstand zu den Radicals wieder zu verkürzen.

neo r5 amg v1

Keep going – drive through it!

Nachdem Papenbrock bereitwillig war, seinen zweiten Stint aufgrund etwas schwächerer Pace im Hinblick auf die Gesamtwertung herzugeben, stieg zunächst für die vorletzte Stunde Hoffarth ins Auto. Im Wissen um eine andere Strategie des Radicals Audis ging es zunächst darum, soviel Zeit wie möglich rauszuholen. Allerdings reichte der Vorsprung nicht aus. Der Audi schloss auf und so kam es zum Zweikampf des Sterns gegen die vier Ringe. Bei der Anfahrt auf Les Combes gerieten beide Autos auf gleiche Höhe, jedoch kam es beim Einlenken zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Glücklicherweise kam es zu keinem Einschlag oder Schaden sowohl beim Audi als auch beim AMG.

Im letzten Stint übernahm abermals Leykamm das Auto. Nach dem vorangegangenen Unfall waren die vorderen Plätze außer Reichweite. Nur der Radicals war noch knackbar, an dessen Fersen sich Leykamm mit frischen Reifen heftete. Im Schnitt holte Leykamm mehr als 1,5 Sekunden pro Runde auf und fuhr den Rückstand von über 15 Sekunden zu. In Schlagdistanz wurde der Radicals Audi in Campus in einen Zwischenfall mit einem GT1 und einem HPD verwickelt. Leykamm hatte Glück und fuhr ohne Feindkontakt vorbei und schließlich einen tollen siebten Platz für die #83 nach Hause.

Last but not least. Le Mans

Mit Spa Francorchamps ging für die NEO Endurance Series das letzte 6-Stunden Rennen der Saison in die Bücher ein. Nun wartet als Saisonabschluss-Kracher ein 24-Stunden Rennen auf dem legendären Circuit de la Sarthe, besser bekannt als: Le Mans. Das Rennen wird am 25. - 26. März ausgetragen und wird wie immer live bei Racespot und iRacing Live mitzuverfolgen sein.

 

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