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[Nürburgring, Deutschland] Was ein Auftakt ins Jahr 2017 bei der Neo Endurance Series. Zum vierten Lauf der NEO stand unsere Heimstrecke auf dem Plan. Auf dem Grand Prix Kurs vom Nürburgring konnten die Zuschauer ein packendes Rennen in allen drei Klassen erleben. Besonders in der kleinsten Klasse (GTS) ging es sehr heiß her.

Sensationspole für Team 85

Schon beim Qualifying am Samstag sorgte Team 85 für eine Sensation. Am Ende des Tages sicherte sich Team 85 die erste Pole in der laufenden Saison. Damit verwies der MSP-Audi die Platzhirsche von PRT auf den zweiten Rang. Auf Rang drei folgte Thrustmaster Mivano Racing GTS. Team 83 im Mercedes AMG GT3 landete mit knapp einer Sekunde Rückstand auf die Pole auf Rang elf.

MSP-Audi setzt sich an die Spitze

Gleich am Start hatte die #85 die Führung in Kurve eins an PRT abgeben müssen. Der blaue Audi tat fortan alles daran, die #85 zu blocken. Bis Runde elf dauerte es, ehe Startfahrer Lukas Jestädt die Spitze zurückerobern konnte. Von da an brannte Jestädt ein wahres Feuerwerk an Rundenzeiten ab, die es ermöglichten, den Abstand zu den zweiten Stück für Stück zu vergrößern. Früh zeichnete sich ab, dass einige Teams versuchten, eine 4-Stopp-Strategie anzupeilen, nicht so die #85, die eine 5-Stopp-Strategie eingeplant hatte. Nach einer Stunde befand sich der MSP-Audi mit rund zehn Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger souverän an der Spitze. In Stunde zwei übernahm Grünastel von Jestädt mit der Aufgabe, den Vorsprung leicht auszubauen. Gesagt, getan. Durch die Sprit-Spielchen der anderen Teams vergrößerte Grünastel in einem soliden Stint den Vorsprung um knapp vier Sekunden. In Stunde drei übernahm wiederum Jestädt, der viel Energie darauf setzte, so wenig Zeit wie möglich im Verkehr zu verlieren. Dabei unterlief dem Unfehlbaren allerdings ein ungewöhnlicher Dreher in der letzten Kurve, der satte zehn Sekunden kostete. Von da an zeigte die Formkurve leicht nach unten, da der benötigte Vorsprung für den zusätzlichen Stopp verloren schien.

neo ring 4GT1-Scharmützel

In Stunde vier blieb Jestädt nach wie vor im Cockpit des Audi R8 LMS. Der Fuldaraner hielt den 26-Sekunden großen Vorsprung aufrecht, konnte aber kaum weitere wichtige Sekunden gutmachen. In Runde 116 traf ausgerechnet das Schwester-Team der PRT-Konkurrenz aus der GT1-Klasse die #85 in der Fordkurve folgenschwer. Dabei wurde die Lenkachse nachtragend beschädigt, ein ca. 8° nach rechts geneigtes Lenkrad war die Konsequenz aus diesem sehr unglücklichen Zusammentreffen. Fortan verlor Team 85 ca. eine bis einundhalb Sekunden pro Runde. Grünastel versuchte in den letzten 90 Minuten sichtlich alles, um den Wagen irgendwie noch aufs Podium zu retten. Am Ende war der Vorsprung auf die restlichen Kontrahenten einfach nicht groß genug. Nicht nur der Sieg war dahin, sondern auch ein sicherlich verdientes Podium. Am Ende überquerte die #85 die Ziellinie als Vierter. Grünastel und Jestädt gaben sich trotz der widrigen Umstände mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Durch den vierten Rang konnten die beiden zumindest solide Punkte im Hinblick auf die Meisterschaft sammeln. Den Sieg sicherte PRT vor Odox Motorsport. Auf Rang drei landete mit den Jungs von Rennsportonline.de (RSO) der allererste Benz auf dem Podium in der laufenden NEO Saison.

Die Ausgangslage

Von Position 11 ins Rennen gehend, war es J.-E. HoffarthsAufgabe im ersten Stint sowohl Anschluss an die Vorderleute zu halten als auch bei Möglichkeit entsprechende Akzente zu setzen, die den AMG von Team #83 in eine bessere Ausgangslage bringen würden. Dem Startstint-Routinier unterliefen dabei keine Fehler. Lange hielt man den Anschluss an das Hauptfeld, dass über den Verlauf des ersten Stints abwechselnd von PRT und dem MSP-Schwesterfahrzeug #85 angeführt wurde. Bei den ersten Überrundungen der schnelleren Prototypen sowie GT Klasse zog sich das Feld jedoch wie zu erwarten auseinander. Probleme und Fehler der Konkurrenz ließen den AMG im Laufe des ersten Stints in der GTS Wertung weiter leicht aufrücken. Als Strategie legte man sich früh auf die erfolgreiche Variante aus Montegi fest, die dem Team dort einen Reifenwechsel sparte und somit eine Menge Zeit.

Schnell auch ohne Konzentration

Anschließend übernahm A. Leykamm den Boliden, konnte sich jedoch lange Zeit nicht gänzlich auf seinen Stintkonzentrieren und brachte sich damit selbst in die Bredouille. Folglich gelang M. Storm von Konkurrent DFTBA der Anschluss an den Markenkollegen, was für weiteren Druck bei der #83 sorgte. Man verlor im weiteren Verlauf des Stints nicht nur den Anschluss an DFTBA, sondern hatte im Bereich ADVAN-Bogen gar Kontakt mit einem überrundenden Prototypen. Doch der Kontakt blieb, den kurzen Schreckmoment ausgenommen, glücklicherweise ohne weitere Folgen. Nichts desto trotz blieb Leykamm am Ende des Tages einer der schnellsten Piloten in einem AMG GT3.

neo ring 8Öltanker ohne Grip

Im dritten Stint war es an P. Jura den AMG über den Kurs zu bewegen, lange konnte er jedoch wenig Beeindruckendesabliefern. Innerhalb der ersten rund 7 Runden vermochte derAMG es nicht den entsprechenden Grip zu generieren und P. Jura tat sich sichtlich schwer. Als sich dieses Manko in Luft aufgelöst hatte, konnte man den eingebüßten Vorsprung auf Shinya Michimi SimRacing in Form von K. Prasnickiwiederherstellen. Gleichzeitig schmolz man die rund 10 Sekunden Vorsprung M. Bosmans für Team DFTBA fahrend bis Runde 87 auf Null und setzte sich bei der ersten Gelegenheit in T1 vor den Konkurrenten.

Mr. Beständig trotz Schocker

Für den vierten Stint übernahm M. Papenbrock und drückte diesem mit seiner Sicherheit und Beständigkeit seinen Stempel auf. Die Zuschauer wurden im eigentlich recht unspektakulären Stint durch ein brenzliges Manöver in der Veedol-Schikane jäh wachgerüttelt. Als sich dort in Runde 130 der Audi von TeamGT GTS rausgedreht hatte und ausgangs der Schikane den Weg zurück gen Strecke suchte, wurde es äußerst gefährlich. Die vor M. Papenbrock fahrende Corvette verdeckte ihm die Sicht auf den zur Strecke zurückkehrenden Konkurrenten und so verzögerte er den AMG stark. Die dahinter fahrende und in Führung liegende #85 mit L. Jestädt am Steuer konnte einen Unfall mit dem Teamkollegen nur äußerst knapp vermeiden.

Falsche Strategie?

Letztlich lag es an J.-E. Hoffarth den Schlussstint zu absolvieren, der aufgrund der Strategie über rund eine Stunde und 20 Minuten andauern sollte. Zwar sparte man sich den Reifenwechsel, kam aber nur auf einem letztlich doch enttäuschenden achten Rang in den Schlussminuten an. Mit ein Grund dafür war unter anderem die Tatsache, dass man lange hinter F. Gonzalez von Thrustmaster Mivano Racing GTS festhing. Die Jagd auf M. Derix im Gathering ofTweakers AMG wiederum war letztlich zwar einerseits erfolgreich, sodass man Kontakt zum Vordermann herstellen konnte, doch vermochten es die erheblich älteren Reifen nicht mehr J.-E. Hoffarth den entscheidenden Grip zu liefern. Der Angriff während der letzten Runde, der von Kurve 1 bis zum Beginn des „Rundkurs 2“ in einen Paralellflug der beiden AMGs mündete, war leider nicht von Erfolg gekrönt. Rang 8 brachte dem Team jedoch wertvolle acht Punkte und sicherte Rang 6 in der Teamwertung.

Pause angesagt

Weiter geht es am 19. Februar in Spa Francorchamps. Auf der Traditionsstrecke erwarten wir ein hitziges Rennen mit einem besonderen Augenmerk auf Traffic Management. Nach dem kommenden Wochenende (24h Daytona + BES) sind dann allen Teams bis dahin ein paar Wochen Pause vergönnt.

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