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[Motegi, Japan] Zum ersten Mal unterm’ Sternenhimmel. Beim sechs Stunden Rennen im japanischen Motegi zum Jahresabschluss am vergangenen Wochenende trauten sich die Organisatoren der NEO Endurance Series mit dem aller ersten Nachtrennen der schon 3-Jahre alten Rennserie auf ungewohntes Terrain. Noch nie zuvor wurde ein Rennen bei diesen Bedingungen veranstaltet. Und auch für die Fahrer war das Rennen unter diesen Bedingungen ein seltenes Spektakel - einzig beim 24h Klassiker in Daytona anfang des Jahres war man unter diesen Bedingungen ein Langstreckenrennen gefahren.

MSP-Benz als Favorit auf gutes Ergebnis

Schon bei den ersten Practice-Sessions am Freitagabend hatte sich abgezeichnet, dass vor allem der Mercedes Benz AMG GT3 ein heißer Tipp für die Top-Plätze sein sollte. Bei den kühlen Temperaturen hatte der AMG deutlich bessere Pace als der Audi R8 GT3. Dennoch qualifizierte sich das schnellste AMG-Team in der GTS-Klasse mit RSO “nur” auf Rang sechs. Der MSP-Audi (#85) landete auf Rang acht und damit drei Plätze vor dem Schwester-Team im AMG (#83).

Perlenkette bis kurz vor Stopp, dann mittleres Chaos

Der Start des Rennens lief relativ ereignislos von statten. Einzig die #83 (Jan-Eric Hoffarth) vermochte es, zwei Plätze in den ersten Beiden kurven gutzumachen sich direkt hinter dem MSP-Audi (Julien Grünastel) festzubeißen. Bis kurz vor Anbruch der zweiten Stunde befanden sich die Plätze 2-10 der GTS-Klasse in einer langgezogenen Perlenkette. Erst, als die schnelleren GT1 zum ersten Mal zu Überrunden ansetzten und sich mit den HPDs der LMP-Klasse vermischten, ging der Spaß richtig los.

Im Verlauf der weiteren Rennstunden konnte man immer wieder ein ganz bestimmtes Szenario bei so ziemlich allen GTS-Teams, die sich im In-Fight befanden, mitverfolgen: Sobald der schnellere Verkehr mit seinem grellem Licht von hinten anbrauste, verlor der Hintermann gewöhnlich ein bis zwei Sekunden, ehe auch der Vordermann zu gewissen three-wide Aktionen gezwungen wurde. Wie kaum auf einer anderen Strecke erwies sich das Traffic-Management als äußerst prekär, zumal die Zeitabstände in allen Klassen extrem gering waren.

neo motegi 5

MSP-Audi mit Taktikfehler

Die #85 versuchte sich mit einer ungewöhnlichen Strategie und wechselte beim ersten Stopp nicht die Reifen. Diese Entscheidung erwies sich im Nachhinein als Fehler, als man merkte, dass der Audi im Verkehr stecken blieb und zu viel Zeit auf die Verfolger verlor. Die #83 folgte diesem Beispiel nicht und entschied sich dazu, erst beim letzten Stopp die Reifen nicht zu wechseln - mit besserem Ausgang. Das Team rund um Jan-Eric Hoffarth und Patrick Jura erfuhr sich so einen Zeitvorsprung von satten 55 Sekunden gegenüber dem Schwesterteam im Audi. Auch im Laufe der Stints fuhr die #83 im Schnitt deutlich schneller als die #85.

Die gute Pace der beiden jungen AMG-Piloten ermöglichte einen hervorragenden Platz vier. Der MSP-Audi mit Reto Hartmann, Lukas Jestädt, Gregory Tanson und Julien Grünastel landete etwas enttäuschend auf Rang sieben. Den Sieg schnappte sich abermals PRT vor Thrustmaster Mivano Racing. Das Podium wurde von Shinya Michimi Racing komplettiert.

Nächstes Jahr geht’s weiter

Nach dem sechs Stunden Rennen in Motegi wird die NEO Endurance Series in die Winterpause geschickt. Erst im kommenden Jahr wird es am Nürburgring mit einem weiteren sechs Stunden weitergehen und gleichzeitig die Saison 2017 zum Leben erwecken. Am 15. Januar heißt es dann um 16:00 Uhr MEZ wieder: Green, green, green! Bis dahin!

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