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Inside MSP Phoenix Racing

Neo Endurance Series Cars 83 and 85
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[Sebring, FL] Zum Start in die dritte Saison der NEO Endurance Series legten beide MSP-Teams bei ihrem NEO-Debut einen reichlich überzeugenden Auftritt aufs „Beton-Parkett“ von Sebring. Mit Außenseiterchancen war man ins Rennen auf den 6,02 km langen Highspeed-Track gegangen, zumal man die Konkurrenz in der 16 Fahrzeuge starken GTS-Klasse als so stark wie nie zuvor angetroffen hatte. Dennoch erwischten jeweils die #83 im Mercedes Benz AMG und die #85 im Audi R8 LMS saubere und konstante Stints, die die MSP-Fahrzeuge beim 6h-Rennen im Nachhinein weit nach vorne spülen sollten.

MSP-Audi beißt sich vorne fest

Im Qualifying positionierte sich das #85er Team rund um Lukas Jestädt auf Rang sieben. Gleich von Anfang an biss sich das 3-Mann-Team in den Top-5 fest und verfolgte die Perlenkette, die in der Startphase zweitweise aus neun Boliden bestand. Schnell tat sich eine Lücke zur Mitte des GTS-Feldes auf, besonders die Mercedes AMGs hatten sichtlich mit ihrer Pace zu kämpfen und konnten den Audis auf weite Distanz nicht folgen. An der Spitze entbrannte unterdessen ein wilder Kampf zwischen PRT und CoRe Simracing, bei dem auch das Shynia Michimi Racing Team mitmischte. Dahinter die #85 mit Jestädt am Steuer, der daran war, die Lücke zu der Spitze so klein wie möglich zu halten. Nach den ersten zwei Stunden hat sich die Situation kaum verändert. Beim Fahrerwechsel tauschte man Jestädt gegen Grünastel aus, der alles daran setzte, die gute Ausgangslage seines Teams zu festigen.

Der Verkehr und seine Tücken

Als besonders herausfordernd erwies sich der Verkehr auf der Strecke. Mit den zwei anderen, schnelleren Klassen im Feld (HPD und GT1) kam es oft zu brenzligen Situationen, die aber meist durch die Professionalität und Erfahrenheit der Mehrheit des Starterfelds unfallfrei endeten. Dennoch gab es Ausnahmen: Durch überraschende Ausfälle einiger Mitfavoriten im Laufe des Rennens, darunter auch CoRe SimRacing, fand sich die #85 plötzlich im Kampf ums Podest wieder: Ein Fakt, mit dem das Team im Vorhinein noch nicht gerechnet hatte. Zum vorletzten Stopp in Stunde vier übernahm Reto Hartmann das Steuer, der darauf mit seiner Aufgabe, den dritten Platz vor den schnell herannahenden Konkurrenten aus dem Hause Mivano und Shinya Michimi SimRacing zu verteidigen, reichlich beschäftigt wurde. Kurz vor dem letzten Stopp kam es dann zu engen Fights auf der Strecke. Die Konkurrenz machte mit einem Undercut Zeit gut und überholte die #85, sodass zunächst nur noch Rang fünf zu Buche stand.

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Das Schlussdrama in drei Akten

Kurz vor Ende verabschiedete sich aber das Shinya Team mit einem herben Crash spektakulär aus dem Dreikampf um das Podium. Der 4. Platz schien dem #85er Team sicher zu sein, als Hartmann plötzlich Hardware Probleme meldete und das Auto vorübergehend von der Bildfläche verschwand. Nur zwei Minuten und eine Runde später fand sich der MSP-Audi wieder auf der Strecke, nachdem Grünastel kurzerhand hinters Steuer gehechtet war, um den Schaden möglichst gering zu halten. Zur Verwunderung aller hatte das Team aber lediglich Zeit auf Rang drei verloren, nicht aber die Position. Diese konnte Grünastel dann problemlos ins Ziel retten und damit einen äußerst starken vierten Gesamtrang für das NEO-Debut in trockene Tücher bringen.

Hoffarth und Papenbrock als Underdogs

Zum Auftakt in der NEO Endurance Series standen für den Mercedes AMG GT3 Jan-Eric Hoffarth und Markus Papenbrock bereit, um für einen gelungenen Einstand zu sorgen. In das 16 Wagen starke Rennen ging man von Startplatz 14 aus. Wohl wissend, dass die Außenseiter-Chancen darin lagen, souverän und konstant durch das Rennen zu kommen, ging man besonnen ins Rennen und konnte sich aus gefährlichen Szene lange Zeit heraushalten. Tatsächlich wurde die #83, deren Startstint wie aus der VLN gewohnt, J.-E. Hoffarth übernahm, früh von Andy Perrs im Hellenic Racing AMG eingebremst. Allerdings reichte das Quäntchen mehr Pace nicht aus, um ein erfolgsversprechendes Überholmanöver einzuleiten. Sowohl J.-E. Hoffarth als auch M. Papenbrock waren im Verlauf des Rennens in der Lage, ihre Pace konstant abzurufen und wahrten so ihre Chancen auf Positionsgewinne. Gleichzeitig fing man sich entgegen einiger Konkurrenten weder einen Schaden am Fahrzeug noch eine Strafe ein und konnte so dem eigenen Rhythmus treu bleiben.

Spannung im letzten Drittel

Erst im letzten Drittel des Rennens entwickelte sich wieder zusätzliche Spannung, als man Team DFTBA näher kam, sich jedoch die andauernden Überrundungen der GT1 und Prototypen Klasse schlussendlich eher zum Nachteil für die #83 auswirkten. Doch auch in jenen Momenten, als man nahe am DFTBA Boliden dran war, fehlte letztlich die entscheidende Überlegenheit auf einer Strecke wie Sebring, die es einem Piloten nicht gerade einfach macht, ein risikoarmes Überholmanöver zu starten. Doch die Geduld zahlte sich für die erfahrene Langstrecken-Crew aus, denn am Ende des Rennens schieden gleich mehrere Mitkonkurrenten durch Unfälle aus.

Zuvor galt es jedoch selbst noch einmal tief durchzuatmen, als es in Runde 130 an J.-E. Hoffarth war, für einen Schockmoment zu sorgen. In Kurve 10 kollidierte er mit dem Aston Martin von Vendaval Simracing, just jenem Team mit dem er im Rahmen der VLN schon mehrmals in Berührung kam. Doch dieses Mal war weder der MSP-Pilot noch das Team um Vendaval Simracing Schuld am Kontakt. Stattdessen hatte sich der HPD von ACME Racing gefährlich und in letzter Sekunde auf die Innenbahn hereingebremst. Die Doppelüberrundung ging folglich nicht gut. Joakim Svensson versuchte dem ihn schneidenden HPD von Phil Blythe auszuweichen, dabei blockierten seine Vorderräder und er geriet genau vor J.-E. Hoffarth, der ebenso keine Chance hatte, den übereifrigen HPD rechtzeitig zu sehen. Für die #83 blieb dies jedoch glücklicherweise folgenlos.

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Platz sechs sauber eingestrichen

Im Schlussstint hatte M. Papenbrock nochmal die Möglichkeit, sich am schwer beschädigten Audi von Claudiu Clima im Dienste von CORE Simracing vorbeizuarbeiten. Mit einer abzubauenden Zeitstrafe, drei Kurven vor Ende der letzten Runde, machte er es für die Zuschauer noch einmal zusätzlich spannend. Diese hatte er sich diese eingefangen, als er einem überrundenden Prototyp etwas zu viel Platz einräumen musste und so den Kerb zu stark schnitt. Trotzdem schaffte er es, die kurze Strafe abzubauen und sich gleichzeitig gegen den nur 2 Sekunden hinter ihm liegenden C. Clima zu verteidigen, bevor man als 6. überglücklich die Ziellinie passierte.

Lauf 2 schon bald

Nicht lange müssen wir bis zum zweiten der insgesamt sechs Läufe der NEO-Endurance Series warten. Schon am 13. November wird es auf COTA in Austin, Tx weitergehen, wo viele Teams ein Doppelprogramm durchlaufen werden – am gleichen Wochenende wird der Auftakt der Qualifikation zur Blancpain GT Series durchlaufen, was zu einer herben Belastung aller führen wird. Wir können dieses mit Racing voll gepackte Wochenende kaum erwarten!

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