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MSP 21 VLN 7
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Die Qualifikationszeit für die #21 setzte Patrick Jura. Mit einer 7:51.004 verpasste man knapp das gewünschte Resultat, schloss jedoch als 12. zufriedenstellend ab und sicherte sich routiniert das Ticket für den Topsplit bei diesmal rund 26°C.

Ein Drama in drei Akten

In das Rennen ging es für die #21, pilotiert von Jan-Eric Hoffarth, schließlich vom 9. Gesamtrang. Diesen konnte der Routinier auch zunächst halten einschließlich dem Anschluss an jene Gruppe, die bis Rang 3 reichte. Ein jähes Ende fand diese Konstellation bei der ersten Durchfahrt des Karussells als sich Jairo Via (GTros SST Silver) fast drehte und J.-E. Hoffarth nur knapp einen Unfall vermeiden konnte. Das umsichtige Ausweichmanöver über die höher gelegene Linie des Karussells brachte zwar einen Platzgewinn mit sich, doch fortan war die Lücke auf den siebtplatzierten Christoph Bürmann (GermanSimRacing.de - Friends) zu groß für etwaigen Windschatten. Verfolgt von Nicki Thiim (Vendaval Simracing), der in Kurve 1 bereits Florian Grohmann rusikal aus dem Weg geräumt hatte, war die #21 unter Druck. Auf der Döttinger Höhe versuchten sich Ende Runde 1 beide Verfolger mit Hilfe des Windschattens an der #21. Während J. Via dies in seinem Audi R8 LMS ohne Umschweife gelang, schnitt N. Thiim dem AMG im Parallelflug durch den Bereich Hohenrain fahrend die Linie ab und beförderte die #21 mit Wucht in die Streckenbegrenzung. Zwar schleppte J.-E. Hoffarth den fast völlig zerstörten AMG noch in die Boxengasse, ein enormer Zeitverlust und der Verbrauch des einzigen Fast Repairs standen somit jedoch schon zu Buche.

Von Platz 25 aus kämpfte sich die #21 fortan durch das Feld und stieß nach rund 50 Minuten Renndauer erneut auf den Vendaval Simracing R8 mit N. Thiim am Steuer, da dieser nach einem weiteren Unfall seinen Boliden ebenfalls zum Fast Repair in die Box gebracht hatte. Nachdem N. Thiim bereits im Bereich Schwedenkreuz fast rechts über die Wiese zum Überholen ausscherte und im Bereich Fuchsröhre dem AMG links hinten auffuhr, fand der 2. Akt sein Finale im Karussell. Diesmal rutschte J.-E. Hoffarth leicht aus der Ideallinie heraus und N. Thiim setzte sich daneben. Beim Rausbeschleunigen aus der berüchtigten Kurve schnitt Thiim, wie bereits in Runde 1, der #21 erneut den Weg ab. Folglich wickelte sich der Vendaval Simracing R8 einmal um die Haube des AMG und kam im Grünstreifen am Streckenrand zum Stehen.

In der letzten Runde des ersten Stints, durch den unfallbedingten Boxenstopp auf 9 statt der üblichen 8 Runden ausgedehnt, fand N. Thiim erneut Anschluss an die #21 und kassierte diese riskant im Bereich Metzgesfeld. Anschließend kehrte J.-E. Hoffarth als 14. in die Box ein.

Fischen im Trüben

Schließlich übernahm erstmals Patrick Jura den ihm zuvor im Qualifying anvertrauten AMG und versuchte sich an den 20 Sekunden Vorsprung der in den Top 10 platzierten Teams. Überrundungen und der Zweikampf mit Adrian Hettich (Vendaval Simracing) verhinderten jedoch eine ertragreiche Aufholjagd. Lediglich Hettich, der den AMG im Bereich Kesselchen nach einer halben Runde Hetzjagd passieren ließ, konnte als Positionsgewinn verbucht werden. Mit fünf Sekunden Rückstand auf die anvisierten Kontrahenten kehrte P. Jura routinemäßig dank einigen Ausfällen als 9. in die Box ein.

Erhalt des Status Quo

Am äußersten Rand der Top 10 musste J.-E. Hoffarth feststellen, dass ihm Gunnar Miesen (TF Motorsport GT3) trotz einer guten Vorstellung zunehmend enteilte. Die anfänglichen fünf Sekunden summierten sich bis zum Ende des Stints auf 18 Sekunden auf. Er übergab nach einem für die #21 ereignislosen Stint auf Position 9 liegend an seinen Teamkollegen.

Letzte Reserven für den Schlusssprint

Auch bei Antritt seines zweiten Stints hatte P. Jura 20 Sekunden Vorsprung zum nächstliegenden Konkurrenten abzuarbeiten. Doch trotz einer starken Pace und der persönlichen schnellsten Rennrunde im Schlussstint, vermochte er es nicht die Lücke zu schließen. Immerhin spülten Ausfälle der Konkurrenz die #21 noch auf den 7. Gesamtrang vor. Am Ende lag man undankbare drei Sekunden hinter der sechsten Position, erarbeitete sich jedoch ein zufriedenstellendes Ergebnis nach einem dramatischen ersten Stint.

Die Ausgangslage vor dem großen Finale

Sieben der insgesamt acht Saisonläufe liegen hinter uns. Durch die Ausbeute von 177 Zählern verbesserte die #21 ihr schwaches Ergebnis aus der ersten Rennwoche um 94 Punkte. Für das letzte Saisonrennen gilt es nun das ebenfalls schwache Ergebnis aus dem 2. Saisonlauf (88 Punkte) aufzubessern und die beiden Dropweeks somit möglichst effizient zu nutzen.

Dank des guten Ergebnisses konnte sich die #21 in der Teamwertung erstmals völlig überraschend mit dem 2. Gesamtrang hinter Spitzenreiter Heusinkveld CORE Motorsports auf das Treppchen vorschieben.

In der Fahrerwertung liegt Patrick Jura derzeit auf dem 3. Gesamtrang (1059 Punkte), Jan-Eric Hoffarth liegt auf Rang 20 (770 Punkte).

MSP #21 in der iRacing VLN Endurance Championship
  1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf 4. Lauf 5. Lauf 6. Lauf 7. Lauf 8. Lauf
Platzierung 12 (3.Split) 17 4 7 7 5 7 23.10.16
Punkte 83 88 230 194 192 178 177

23.10.16

 

Nachfolgend sind wie üblich der zeitlich begrenzt verfügbare Twitch Broadcast der #21 sowie der offizielle iRacing Broadcast verlinkt.

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