Olli

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„El Presidente“ oder auch „Blauer Bruder“ – das ist MSP_Nixnuz. Der Routinier aus Neuwied gehört zu den Pilgervätern der MSP-Community und hat hier schon alles erlebt. Nixnuz, der gelegentlich zum Nihilst tendiert (man achte auf den Namen NIXNUZ) gehört definitiv zum harten Kern und ist einer der Entscheidungsträger in punkto … Na ja, eigentlich überall.

Privat ist der kompetente Fußballexperte ein großer Anhänger seiner Jugendliebe: der Borussia aus Mönchengladbach. Er liebt seinen Verein so sehr, dass er sich jeden Spieltag seiner Mannschaft freihält, um bloß kein einziges Spiel zu verpassen. Zudem verbringt er gerne viel Zeit mit seinem Labrador Sammy, der öfter mal mit seinem Kauknochen um die Ecke kommt, wenn „El Presidente“ aka Olli gerade damit beschäftigt ist, Rennen zu fahren.

Nixnuz, der sich selbst zu den Lustigsten zählt, lässt immer mal wieder gerne einen Hauch von Pessimismus durchdringen und redet vor allem Spiele für die Konsole so schlecht, dass er sie zumeist nach kürzester Zeit wieder verkauf: Zitat: „Ich kann das einfach nicht, ich bin zu alt für diesen Sch***“.

Woran das liegt? Nixnuz ist auch im jungen Alter von 52 ein extrem erfolgshungriger und ambitionierter Mann, der immer das Optimum aus sich herausholt und eine Niederlage nicht in Kauf nimmt. So kommt es, dass sein Adrenalin-Spiegel nach dem Rennen meist weit höher ist als im noch gesundheitlich akzeptablen Bereich.

Fahrerisch ist Nixnuz ein einzigartiger Genius - während man ihm auf der Nürburgring Nordschleife nichts vormachen kann, fehlt es gelegentlich mal an Pace auf anderen Strecken. Beim ehemaligen Ringfuchs zählt die Devise: “Alles was nicht die Nordschleife ist, ist auch keine Rennstrecke“. Dieser Ansicht ist offensichtlich auch MSP_Schpeed, wie wir schon vergangene Woche erfahren konnten. Der Mann, der bis auf weiche Rennreifen alle schwarzen Gummis verpönt, ist dennoch immer ein heißer Kandidat für eine gute Überraschung, wie er es nicht zuletzt bei der vergangenen GT300 Meisterschaft mehrmals unter Beweis stellen konnte. Regelmäßig räumt der Neuwieder in der Gentleman-Klasse gehörig ab und lässt seine Konkurrenten – gerne auch mal Jungs im Alter von 20-25 Jahren – häufig stehen. Im Endeffekt kann er es also doch, obwohl er gerne an sich zweifelt (siehe Zitat oben).

Unvergesslich bleibt auch Ollis Downhill-Fahrt im Brünnchen auf der Nürburgring Nordschleife mit einem handelsüblichen Bobby-Car, bei der er um haaresbreite eine Gruppe Fans um den Haufen fuhr. Ebenfalls legendär bleibt die Verwechslung eines Angelshops mit der ATU Garage (Olli hatte über 16h geschlafen und war so müde, dass er im Angelshop – dieser befindet sich genau neben ATU – nach Scheibenwischer suchte und höflich vom Verkäufer gebeten wurde, im Laden nebenan nachzuschauen.

Genauso denkwürdig ist Nixnuzs Aufopferungsbereitschaft, die er beim 24h Rennen von Andernach aufzeigte. Obwohl Olli selbst nicht als Fahrer teilnahm, stellte er dennoch unseren Teams sein bestes Equipment zu Verfügung und fieberte angespannt am Rand des TVs mit unseren Fahrern mit. Ebenso brachte er seinen Playseat inkl. Lenkrad & TV ins Camp der MSP am Nürburgring, wodurch unser Lager bereits 2013 mediale Aufmerksamkeit ernten konnte. 2014 kam dann Frank Biela himself in den Genuss von Ollis Home-Cockpit. Und genau das zeigt, wie Olli tickt – er ist ein unheimlich zuverlässiger Mensch, der wirklich alles mit allen teilt, ohne mit der Wimper zu zucken.

Mag er manchmal doch ein Dickkopf sein, ist er dennoch immer für die Community da und sich nie dazu zu schade, den Jungs einen wertvollen Tipp mit auf den Weg zu geben, wenn es mal Probleme gibt. Deshalb sind alle froh, ihn zu haben - Nixnuz ist nicht umsonst ein wertvolles Mitglied der Community und von MSP gar nicht mehr wegzudenken.

 


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