simracing expo 2017 msp phoenix racing

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Am vergangenen Wochenende traf die Weltelite des Simracings am Nürburgring aufeinander. Auf dem Plan: Die Simracing Expo 2017, die bereits in den letzten Jahren immer mehr Fans und Interessierte auf das Thema Simracing aufmerksam machte. Auch 2017 lockte die Messe durch die ADAC Simracing Trophy mit einem äußerst kompetitiven Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren unzählige Simracer an. Einzige Neuerung zum Vorjahr: Zusätzlich zur ADAC Simracing Trophy gesellte sich in diesem Jahr mit dem GT500 Teamevent ein Teamrennen über drei Stunden Fahrzeit hinzu, zu dem die weltbesten Simracing Teams rund um den Globus eingeladen wurden.

Sim-Trubel am Ring Boulevard

Während sich die besten Simracer der Welt vor der größten Leinwand Europas auf der virtuellen Version des Nürburgrings GP gegenseitig bekämpften, stellten die bekanntesten Sim-Racing Hersteller ihre neuesten Produkte zur Schau. Von Fanatec über Heusinkveld war alles dabei. Auch neue und daher noch kleinere Unternehmen wie Ascher Racing oder JCL teilten sich mit den großen Namen die Halle - alles zum Vorteil der Neu- und Stammkunden im Simracing Bereich.

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Insgesamt wartete die Simracing Expo 2017 mit einer deutlich zuschauerfreundlicheren Organisation und einem verbesserten Programm auf. Mit der ADAC Simracing Trophy wurde am Samstag viel Action generiert. Im Vergleich zum Vorjahr hatte sich auch die Rennqualität als solche ebenfalls gesteigert. Hier konnte sich nach einem verrückten Finale der junge Däne Frederik Rasmussen durchsetzen und seine Saison-Form bestätigen. Aus MSP-Sicht lief das Finale eher weniger berauschend: Zwar konnte MSP Phoenix Racing mit Jestädt und Tanson gleich zwei Fahrer im Finale stellen und Jestädt sogar am Start gleich die Spitze an sich reißen. Doch unglückliche Kollisionen zwischen Jestädt und dem späteren Gewinner Rasmussen zwangen Jestädt zum vorzeitigen Aus. Tanson erwischte es noch böser, als der Luxemburger gleich in Kurve drei auf Rang drei liegend unverschuldet zum Ping-Pong-Ball seiner Kontrahenten wurde und am Ende wie im letzten Jahr auf Rang sechs landete.

 

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GT500 macht Lust auf mehr

Beim GT500 lief es dafür besser: Das Teamevent, auf das viele Simracer schon länger hingefiebert hatten, verlief etwas turbulenter als gedacht. Gleich am Start verlor eines unseren beiden Fahrzeuge (Team 84) die Kontrolle und verursachte einen unglücklichen Startcrash. Eine anschließende Drive-Through Penalty verhinderte eine gute Platzierung, weshalb Team 84 mit P16 am Ende nur Schadensbegrenzung betreiben konnte. Team 85 lieferte hier besser ab und landete auf Rang fünf. Hoffnungen auf ein Podium glitten im letzten Drittel des Rennens davon, als die Pace gerade in den heißen Momenten des Rennens nachließ. Den Sieg schnappte sich VRS Coanda Simsport, die in den letzten Minuten den Sack zu machten.

Business Simracing?

Abseits von den Wettbewerben ließ sich ein gesteigerter Andrang an Interessierten erkennen. Deutlich mehr Menschen hatten in diesem Jahr den Zugang zum Simracing gefunden. Generell war ersichtlich, dass sich auch andere Simracing Teams immer mehr darum kümmern, die Werbetrommel für Simracing zu wirbeln. Ein Beispiel: Die Podiumsdiskussion von RSO, der International Simracing Federation und JIM Racing Team, die gemeinsam auf künftige Business-Möglichkeiten auf der Simracing Ebene hinweisen wollten. 

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In dieser Hinsicht setzte auch unser Partner Phoenix Racing ein deutliches Zeichen: Am Wochenende präsentierten sich MSP und Phoenix Racing erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit und betreuten im Phoenix Racing Shop am Ring Boulevard einen hauseigenen Simulator, der insgesamt sehr gut ankam und Lust auf mehr machte. An dieser Stelle geht auch ein riesen Dank an den Daten-Ingenieur Koushik, der sich rund um die Uhr um den Simulator kümmerte.

Das Fazit der Simracing Expo 2017

Wie könnte das Fazit eine Woche nach der Simracing Expo 2017 lauten? In einem Wort: Vielversprechend. Gerade durch die öffentliche Beteiligung vom Automobilgiganten Porsche und dem ADAC an der Expo wurde sicherlich ein offensichtlicher Trend gesetzt: Simracing ist die Zukunft und die Zukunft ist schon jetzt. Insgesamt konnten wir viel gute Werbung für unseren e-Sport erleben. Von daher freuen wir uns auf das nächste Jahr. 

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