MSP Phoenix Racing

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Mit viel Einsatz erzielte MSP Phoenix Racing beim sechsten Lauf der VRS GT iRacing World Championship in Spa Francorchamps eine ordentliche Ausbeute - allerdings nur mit einem der beiden Teams. Im Laufe des sechsstündigen Langstreckenrennen in den belgischen Ardennen konnte sich Team 1 (#85) mit Lukas Jestädt und Gregory Tanson von dem 35. Startplatz auf Rang 19 vorkämpfen und so wichtige Punkte im Hinblick auf den Verbleib in der prestigereichen GT3-WM sammeln. Dagegen erwischte Team 2 (#87) mit Alex Thiebe und Efkan Birkiye ein Seuchen-Rennen par excellence. Wie schon im Lauf zuvor war das zweite MSP-Auto von Pleiten, Pech und Pannen gebeutelt. Am Ende stand daher nur ein 31. Rang zu Buche. 

Beide MSP-Wagen mit gewohnten Problemen im Qualifying

Kaum noch überraschend taten sich beide Teams mit ihren Einsatzwagen in der Qualifying-Session wieder sehr schwer. Wie schon in so gut wie allen Rennen zuvor erzielten jeweils Team 1 und Team 2 mit den Rängen 35 und 37 überschaubare Ergebnisse bei der Zeitenjagd und stehen immer noch vor einem schier unlösbaren Rätsel, was das Quali-Setup des Z4 GT3 angeht.

Team 1 geht auf Risiko

Durch die ungünstige Ausgangslage entschied sich Team 1 zu einer alternativen Strategie und wechselte beim ersten Stopp keine Reifen. Das spülte die #85 zwar zunächst weit nach vorne auf Rang sieben, allerdings sah sich dann Startfahrer Jestädt mit stumpfen Waffen der Konkurrenz ausgeliefert. Dennoch brachte der 24-Jährige seinen Wagen souverän auf P25 liegend an die Box, der dann von Teamkollege Tanson übernommen wurde. Im weiteren Verlauf kletterte die #85 im Klassement Stück für Stück nach oben. Erst beim letzten Stopp relativierte sich der frühe Strategie-Vorteil wieder, als einige Teams im letzten Stint auf den Reifenwechsel verzichteten. ZumSchluss kassierte Jestädt wieder zwei Konkurrenten und brachte seinen Z4 GT3 auf P19 ins Ziel. Gleichzeitig bedeutete dies - wenn auch ernüchternd - das beste Saisonresultat.

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Team 2 vom Pech verfolgt

Auch die #87 verfolgte beim ersten Stopp eine ähnlich riskante Strategie wie das Schwester-Team. Letztlich verlor Team 2 aber den Vorteil der Streckenposition durch einen spektakulären High-Speed-Dreher in der Blanchimont von Alex Thiebe. Mit viel Glück blieb Thiebe vom nachfolgenden Verkehr unangetastet - einzig für SimuCUBE ineX Racing Yellow blieb der Dreher nicht ohne Folgen: Beim Ausweichen rutschte der Z4 GT3 des US-amerikanischen Teams beim Anbremsen aufs Gras und schleuderte innen über die Bus-Stop-Schikane. Dabei hob der Wagen hollywoodreif ab und landete auf dem Dach, was das Rennen für die Mannschaft frühzeitig beendete. Als sich Team 2 zu stabilisieren schien, ereilte Thiebes Teamkollege Birkiye das nächste Schicksal: Wiederum in Anfahrt auf die Bus-Stop-Schikane klemmte plötzlich Birkiyes Gaspedal, was das Team zu einem verfrühten Fahrerwechsel zwang. Im Anschluss daran konnte sich die #87 nicht mehr erholen und fuhr das Rennen mit einer Runde Rückstand auf dem 31. Rang zu Ende.

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Nur noch zwei Saisonrennen

Ab jetzt stehen für Team 1 und Team 2 nur noch Rennen mit Final-Charakter auf dem Plan. Nach einer sehr durchwachsenen Saison sind beide Teams zu guten Resultaten gezwungen, um den Verbleib in der WM zu sichern. Kurioserweise konnte Team 1 in der Wertung Punkte auf den sicheren 25. Rang gutmachen, rutschte aber im Gesamtklassement nach unten. Das erste der beiden Final-Rennen findet am 4. August in Suzuka statt. Dort wartet dann ein 4h-Rennen.

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