MSP Phoenix Racing

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Nach einer einmonatigen Pause ging es dieses Mal auf die legendäre amerikanische Rennstrecke von Road Atlanta im Bundesstaat Georgia. Der 4,088km lange Kurs verspricht jedes Mal packende Action und auch dieses Mal war wieder jede Menge davon geboten - allerdings nicht zu Gunsten von unseren beiden Teams.

Trainingsumstellung bringt nicht erhofftes Ergebnis

Für dieses Rennen wurde eine andere Herangehensweise gewählt als bei den vorherigen Läufen. Statt den Fokus auf ein gut abgestimmtes Rennsetup zu legen, wurden dieses Mal alle Ressourcen beim Qualifying verbrannt, um hier eine optimale Ausgangslage für das Rennen zu erreichen. Leider war es dennoch nicht genug, um in die Top 20 der Startaufstellung zu fahren. MSP Phoenix Racing 2 #87, wieder mit Alex Thiebe und Efkan Birkiye hinter dem Steuer, belegte die 23., MSP Phoenix Racing 1 #85, gefahren von Lukas Jestädt und Gregory Tanson, sogar nur den 31. Startplatz.

Starker erster Stint von beiden Teams

Beide Startfahrer Jestädt und Thiebe konnten nach einer überraschend geordneten Startphase schnell ihren Rhythmus finden und mit guten Zeiten überzeugen. Durch Ausfälle der Konkurrenz wurden beide nach vorne gespült, wobei Team 2 schnell in die Top 20 fahren konnte. Bei sehr kühlen Temperaturen wurde schnell klar, dass der BMW sehr gut funktionierte und auf der Gegengeraden einen Vorteil gegenüber den Audis hatte. Deswegen gelangen beiden Fahrern mehrere Überholmanöver am Ende der Geraden und konnten dadurch noch weiter Boden gut machen. Am Ende des ersten Stints sah die Lage sehr vielversprechend für beide Teams aus, die mittlerweile komfortabel innerhalb der Top 20 fuhren.

VRS Road Atlanta 2 800px

Reifenstrategie bringt Team 2 in die Top 10

Gegen Ende des ersten Stints kam die Frage des Reifenverschleisses auf. Weil es sehr kalt war, hielten die Reifen wesentlich länger als noch bei warmen Bedingungen. Nach Rücksprachen mit den Fahrern wurden zwei verschiedene Strategien gewählt. Team 1 wechselte beim Stop die Reifen, während Team 2 mit dem alten Reifensatz in den zweiten Stint geschickt wurde. Letztere Strategie sollte sich als die bessere erweisen. Weil viele Konkurrenten auch Reifen wechselten, wurde Team 2 damit bis auf den 7. Platz nach vorne gespült. Alexander Thiebe konnte mit sehr guten Zeiten gegenüber den Teams mit neuen Reifen seine Position behaupten und es schien ein überragendes Ergebnis in der Luft zu liegen.

Dramatik im zweiten Stint

Zuerst erwischte es die #85. Die neuen Reifen brachten Lukas Jestädt durch das hohe Gripniveau aus dem Rhythmus. Nach einigen Runden schien er sich an die Reifen gewöhnt zu haben und konnte auf seine Vorderleute aufholen, bis ihn der Kerb in Turn 5 kurz nach den Esses aushebelte und der BMW in der Mauer landete. Jestädt konnte noch die Box erreichen aber mit einer Reparaturzeit von über 10 Minuten war das Rennen gelaufen. Am Ende stand Platz 25 zu buche.

Der #87 erging es nicht besser. Wenig später nach dem Crash von Team 1 erwischte es Thiebe Ausgang Turn 7, als er unglücklich mit einem Ferrari kollidierte und hart in die Wand einschlug. Mit einem beschädigten Motor und einem zerbeulten Auto war an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Nach der aussichtsreichsten Chance auf eine Topplatzierung in der gesamten Saison landete das Team am Ende auf dem undankbaren 32. Platz.

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Erfolgsdruck in den nächsten Rennen

Nach diesem ernüchternden Rennwochenende sieht es immer düsterer aus, was den Verbleib beider Teams in der Weltmeisterschaft angeht. Der Rückstand auf den 25. Platz, der den Verbleib in der Meisterschaft garantiert, beträgt mittlerweile 26 Punkte für die #85 respektive 42 Punkte für die #87. Sollte auch das nächste Rennen nicht den erhofften Erfolg bringen, wird der Sprung auf einen Platz in den Top 25 mehr als unwahrscheinlich. Das nächste Rennen findet bereits in 14 Tagen am 14. Juli auf der berühmten belgischen Rennstrecke Spa Francorchamps statt.

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