MSP Phoenix Racing

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Beim vierten von insgesamt acht Läufen der VRS GT iRacing World Championship ging es wie erwartet wieder heiß zur Sache. Während des sechsstündigen Rennens am legendären Nürburgring gab es viel fürs Auge und eine Menge Dramen.

Rückschlag im Quali

Nach den ersten drei – aus MSP-Sicht – eher unglücklichen Rennen stand mit dem Nürburgring GP Kurs ganz klar eine Strecke auf dem Plan, auf der sich beide MSP Phoenix Racing Teams endlich die Trendwende ausrechneten. Doch aus der wurde beim Erblicken des Qualifying-Ergebnisses erstmal nichts – wieder einmal hatte die BMW-Schwäche Team 1 (#85) und zum Teil Team 2 (#87) hart getroffen. Während Grünastel für die #85 vom 41. Platz ins Rennen musste, konnte Thiebe in der #87 eine relativ ordentliche Runde verbuchen, die ihm Rang 32 einräumte.

Unklassisch gediegen

Beim Rennstart rechneten viele mit einigen Startkarambolagen – doch auch hier wurde nichts draus. In unklassischer Manier verlief der Rennstart wenig aufregend, einzig der ineX-Ferrari drehte sich nach Feindkontakt im Bereich der Fordkurve ins Gras. Als dann alle glaubten, dass sich das Feld endgültig sortiert hatte, brach aus heiterem Himmel die Unruhe über die Teilnehmer hinein. Als hätte jemand den Schalter umgelegt, spülte es Team 1 und 2 Runde um Runde stetig nach vorne, nachdem sich immer wieder kleinere und größere Zwischenfälle  ereigneten.

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Spritspar-Manie als Ticket ins Unglück für Team 1?

Währenddessen kämpften Thiebe (#87) und Grünastel (#85) auf den Plätzen 20-30 hart mit ihrem Spritverbrauch. Ziel war es, am Ende des Rennens einen Stopp sparen zu können und so einige Teams im Schlussspurt zu überrumpeln. Besonders Team 1 stand auf der Kippe – sogar so sehr, dass die #85 die letzten beiden Runden auf den Geraden immer wieder auskuppelte, um den 38-Runden langen Stint durchzuhalten. Gerade so erreichte die #85 die Boxengasse und geriet dann in ungewohnte Hektik, als der Lollypop-Mann nicht an erwarteter Stelle auftauchte. Auf der Suche nach der eigenen Pit-Crew ging dem MSP-Z4 der Sprit aus und als endlich der nette Kerl mit dem Schild auftauchte, rutschte der Wagen beim Anhalten 20cm zu weit. Mit 0,0 L Resttank war an ein Zurücksetzen nicht zu denken, weshalb Team 1 den Wagen kurze Zeit aus dem Rennen nehmen musste, was letztlich mehr als eine Minute kostete. Am Ende konnte die #85 die Fahrt wieder aufnehmen und fuhr für den Rest des Rennens der verlorenen Zeit hinterher. Am Ende gelang es Team 1 irgendwie, doch noch als 26. das Rennen zu beenden (hier zeigte sich, wie gut die Strategie war) und ein paar Punkte als Schadensbegrenzung mitzunehmen.

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Gute Rennpace bei Team 2 sorgt für bestes Saisonresultat

Viel besser verlief das weitere Rennen für Team 2. Zwar konnten Thiebe und Teamkollege Birkiye nicht in allen Stints mit der geplanten Rundenvorgabe mithalten, allerdings gelang Thiebe im vorletzten Stint ein besonders langer Run, weshalb die #87 in der letzten Stunde genug Spritpolster hatte, um noch einmal richtig angreifen zu können. Mit einer starken Pace kassierten Thiebe und Birkiye einige Konkurrenten auf der Strecke und an der Box. Am Ende gelang es den beiden, einen hervorragenden 18. Platz und wichtige Punkte für die Meisterschaft und den Erhalt in der GT3-WM einzufahren.

Nächstes Rennen Ende Juni

Mit dem Lauf am Nürburgring hat die VRS GT iRacing World Championship bereits ihre erste Saisonhälfte absolviert. Der nächste Lauf findet am 30. Juni 2018 statt und wird den Zuschauern ein 3h-Rennen in Road Atlanta bieten. Üblicherweise gibt es auf dieser Strecke immer besonders viel Action, weshalb wir uns auf das kommende Rennen sehr freuen.

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