MSP Phoenix Racing

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Beim großen Saisonfinale der NEO Endurance Series ging es wie im letzten Jahr auch an den Circuit de la Sarthe. Dort wartete ein nervenaufreibendes und hochqualitatives 24h-Rennen auf die Teilnehmer der vierten NEO Endurance Saison. Das ohnehin schon saustarke Teilnehmerfeld, das locker WM-Charakter hat, wurde durch zusätzliche Gaststarter passend zum letzten Event der Saison beglückt.

MSP Phoenix Racing 38 (HPD): Potenzial verspielt, dennoch solide

Das einzige MSP HPD-Team hatte im Vorfeld personelle Schwierigkeiten. Ehe man Gefahr lief, das Fahrzeug gar nicht an den Start zu bekommen, entschied man sich kurzerhand, mit Reto Hartmann und Julien Grünastel zwei GTE-Fahrer in den HPD zu setzen, um den Prototypen-Spezialisten Patrick Schneider zu unterstützen. Nach dem enttäuschenden Rennen in Spa-Francorchamps gelang Schneider eine Woche vor Rennstart beim Quali sogar eine kleine Sensation mit Startplatz drei. Diese gute Ausgangsposition münzte der Eifelaner auch schnell in eine Gesamtführung um und verteidigte diese bis zum Ende seines Doppelstints. Von da an zeigte die Leistungskurve stetig nach unten - zumal Hartmann und Grünastel nicht ganz die Pace von Schneider bestätigen konnten. In Stunde acht erwischte die #38 zusätzlich einen gefährlichen Abflug in der Einfahrt zu den Porsche-Kurven, der knapp eine Minute Reparaturzeit beanspruchte. Dadurch fiel der MSP-HPD immer ein wenig zurück und konnte im Laufe der Zeit den Rückstand auf die bärenstarke Konkurrenz nicht wieder gutmachen. Selbst Triple-Stints auf einem Satz Reifen brachten nicht der erhofften Erfolg, weshalb der MSP-HPD etwas enttäuschend auf dem achten Gesamtrang ins Ziel kam. Gleichzeitig belegt das Fahrzeug auch den achten Platz in der Gesamtwertung, weshalb das Team für die nächste Saison direkt qualifiziert ist. Den Sieg bei den HPDs ging an Thrustmaster Mivano Racing LMP.

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MSP Phoenix Racing 85 (GTE): Software-Probleme kosten Top-10 Ergebnis

Mit viel Ambition startete der bestplatzierte Ford der Meisterschaft von P15 aus ins Rennen. Durch die Terminkollision mit der GT3-WM saß statt wie gewöhnlich Lukas Jestädt dieses Mal Lubomir Schiwietz am Steuer, der wie sein Teamkollege Tobias Hüweler sein NEO-Debut in dieser Saison erlebte. Schiwietz hielt den Wagen solide im Mittelfeld, ebenso Hüweler, der aber später zum Unglücksraben mutierte, ehe Jestädt einsteigen und zum Angriff blasen konnte. Hüweler erlitt im Bereich Indianapolis einen Software-Bug, weshalb er kurzzeitig die Kontrolle über den #85er Ford verlor und leicht in die Leitplanke einschlug. Der daraus resultierende Schaden sorgte aber schon sehr früh im Rennen dafür, dass weder Jestädt noch Tanson, die im Laufe der Saison immer auf Top-10 fuhren, nicht wirklich Zeit auf die starke Konkurrenz gutmachen konnte. Letztlich fuhr die #85 dem Ziel, in die Top-10 zu kommen, chancenlos hinterher und musste sich lediglich auf das Unglück anderer verlassen. Am Ende belegte die Truppe den elften Rang in der GTE-Klasse, verteidigte aber auch etwas überraschend einen bärenstarken fünften Platz in der Gesamtwertung. Damit beendet MSP Phoenix Racing 85 die NEO Endurance als absolut bester Ford in der Serie nach einer unglaublich starken Saison.

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MSP Phoenix Racing 83 (GTE): Gutes Saisonergebnis beim Finale

Ebenso ambitioniert startete das Schwesterteam mit der #83 von Platz elf ins Rennen. Startfahrer Jan-Eric Hoffarth lieferte gerade beim Rennstart eine hervorragende Vorstellung ab und etablierte sich im Kampf um das vordere Mittelfeld, ehe dem jungen Deutschen ein kleiner Fehler unterlief, der letztlich zu einem Dreher führte. Danach beruhigte sich das Geschehen rund um die Mannschaft der #83 - die komplette Besetzung bemühte sich um ein unbeschwertes und folgenfreies Rennen und flog lange Zeit im Paarflug mit dem Schwesterauto über den legendären Kurs von Le Mans. Ohne großen Vorkommnisse landeten Hoffarth und seine Teamkollegen Papenbrock, Thiebe und Birkiye auf Rang 13 und erzielten dabei, nach Spa, das beste Saisonresultat für das Team. Nach einer besonders im ersten Drittel eher schweren Saison gelang dem #83-Ford beim Saisonfinale ein versöhnlicher Abschluss, der Lust auf mehr machte. Den Sieg in der GTE-Klasse krallte sich Heusinkveld CORE Motorsports nach einem bärenstarken Auftritt.

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See you again, NEO!

Mit dem Rennen in Le Mans ging die NEO Endurance nun schon zum vierten Mal zu Ende. Nach sechs starken Rennen konnten sich zwei von drei MSP Phoenix Teams für die nächste Saison wiederqualifizieren - dann wird es gerade in Sachen Fahrzeugwahl sicherlich wieder eine große Änderung geben. Wir freuen uns auf die nächste NEO Saison und sagen: Bis dann!

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