MSP Phoenix Racing

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[Spa Francorchamps, Belgien] Das letzte sechs Stunden Rennen der Saison im belgischen Spa Francorchamps hatte es mal wieder richtig in sich - dieses Mal aber auf andere Art und Weise. Während das vorherige Rennen am Nürburgring in einem Crash-Festival ausartete, obsiegte in Spa die Spannung und Dramatik, und das ganz ohne (naja, nicht komplett ohne) Unfälle. Wie so oft hatten sich die MSP Phoenix Racing Teams aber im Vorlauf auf ein eher schwieriges Rennen eingestellt, zumal die Berg- und Talfahrt in den Ardennen sich schon immer als ein schweres Pflaster darstellte.

MSP Phoenix Racing 38: Heftiger Abflug in Stunde eins

Das einzige MSP HPD-Team wird das Rennen in Spa Francorchamps wohl gerne schnell vergessen wollen. Während der ganzen Vorbereitung plagten das Einsatzduo Gotsch/Hasse erhebliche Performanceprobleme, die im Qualifying in Startplatz neun mündeten. Nichts desto trotz hatte man eine Top-10 Platzierung als Schadensbegrenzung angepeilt. Daraus wurde allerdings nichts, als Startfahrer Hasse schon vor Anbruch der zweiten Stunde einen riesigen Abflug ausgangs Kurve zwölf aufs Parkett legte. In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit verlor Hasse das Auto kurzerhand und steuerte mit viel Tempo in die Reifenstapel. Bei dem Einschlag wurde das Fahrzeug vollkommen zerstört und war danach irreparabel.  

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MSP Phoenix Racing 83: Bestes Saisonresultat erzielt

Für den ersten der beiden MSP-Fords lief das Rennen im Vergleich zum HPD-Team wesentlich besser: Durch eine solide Leistung mit äußerst konstanten Rundenzeiten der beiden Piloten Hoffarth/Papenbrock gelang es der #83, sich von Startplatz 18 bis auf Rang elf vorzufahren und damit nur knapp den Einzug in die Top-10 zu verpassen. Hoffarth und Papenbrock lieferten eine extrem kluge Fahrweise im Verkehr ab, was letztlich dazu verhalf, im Laufe des Rennens so viele Positionen wie nie zuvor in der Saison gutzumachen.

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MSP Phoenix Racing 85: Erstes Ford-Podium gesichert

Nach einem desaströsen Qualifying und Startplatz 24 gelang dem zweiten MSP-Ford eine makellose und sehenswürdige Aufholjagd. Besonders Startfahrer Jestädt ackerte sich durch das Mittelfeld wie kein anderer und ermöglichte seinem Teamkollegen Tanson, bei seinem ersten Stint in Stunde drei im Kampf um Rang sechs mitzumischen. Der Luxemburger überraschte mit einer guten Pace, sodass das anfängliche Ziel, in die Top 15 zu kommen, schnell übertroffen wurde. Die Aufholjagd schien überraschender Weise kein Ende zu nehmen, sodass Jestädt sogar kurz vor Schluss des Rennens auf Thrustmaster Mivano (P3) erheblich Zeit gutmachte. Drei Minuten vor Schluss gelang es dem Team dann auch noch, am Thrustmaster Mivano Auto auf der Camel Straight vorbeizugehen und das Rennen auf Rang drei zu beenden. Mit dem Sprung aufs Podium sicherte sich Team 85 zudem das allererste Ford-Podium der Saison.

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Adieu Spa, bonjour Le Mans

Nach dem letzten 6h-Rennen in dieser Saison verlässt der NEO Endurance Zirkus die Ardennen und macht sich für das Saisonfinale bereit: Dann warten nämlich am 24.-25. März die 24h in Le Mans, bei denen es schon im letzten Jahr mächtig zur Sache ging.


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