MSP Phoenix Racing

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[Interlagos, Brasilien] Zum Finale der SCO ging es zugunsten der Zuschauer wieder richtig heiß her. Nach einem spannenden Rennen in COTA konnte der MSP-HPD auch beim letzten Saisonrennen der Sports Car Open in Interlagos noch einmal glänzen und einen hervorragenden zweiten Platz einfahren. Dabei profitierte die #7 vor allem von dem beinharten Meisterschaftskampf zwischen Vendaval und Thrustmaster Mivano, bei dem es letztlich sogar krachte und Mivano das Nachsehen hatte.

Enges Qualifying sorgt für gutes Racing

Das Quali zeichnete sich auch in Interlagos als eine extrem enge Kiste aus. Nur wenige Zehntel trennten die Plätze zwei bis sieben, einzig die Polesetter von Mivano setzten sich mit einem verhältnismäßig riesigem Abstand von knapp einer halben Sekunde vom Rest ab. Der MSP-HPD, pilotiert von Tanson, landete schließlich mit einer Tausendstel Rückstand zum Vordermann auf P5. Beim Rennstart hatte die #7 viel Glück, nachdem Tanson den Start etwas verpennte und gleich zwei Position verlor. Da es aber gleich in Kurve eins krachte, konnte die #7 trotzdem wieder Rang fünf die erste Runde vollenden.

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Crash zwischen Titelrivalen eröffnet pikantes Duell

Wenig später kam es dann schon zum ersten Aufreger des Rennens: Die Titelrivalen Vendaval und Mivano lieferten sich auf den Rängen eins und zwei ein spannendes Duell, als das Vendaval Auto in Kurve neun überraschend ein Überholmanöver startete und dabei das Mivano-Auto drehte. Vendaval kassierte eine Drive Through und Mivano gleich eine 30-Sekunden Stop and Go, nachdem die Italiener nach dem Dreher ohne Rücksicht in den fließenden Verkehr zurückfuhren und ein GTE-Fahrzeug trafen. Das wiederum eröffnete ein pikantes Duell um zunächst P1 und später P2 zwischen der #7 und den Ex-MSPlern vom Team NoName.

Low Downforce vs. Mid-Downforce

Für die #7 wurde der Kampf mit NoName schnell zu einem frustrierenden Ereignis. Während NoName mit wenig Abtrieb unterwegs war, entschieden sich Tanson und Teamkollege Schneider für eine Konfiguration mit mehr Abtrieb, was allerdings dazu führte, dass das NoName-Auto auf der Geraden schlichtweg nicht zu überholen war. Daher griff Schneider im dritten Stint zu einer radikaleren Variante und tauchte durch einen extrem späten Bremspunkt neben Ex-Teamkollege Richter in Kurve vier ein. Richter schien sichtlich überrascht und lenkte normal ein, weshalb es zu einem kleinen Kontakt kam. Schneider entschied sich schließlich dazu, die Position wieder herzugeben, um wenig später in Kurve zehn sauber am NoName-Wagen vorbeizugehen.

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Alles wieder auf Anfang

Nach dem letzten Stopp zog NoName wieder am MSP-HPD vorbei, weshalb die #7 in eine ähnlich frustrierende Lage zurückversetzt wurde. Doch nur wenige Runden später nutzte MSP-Pilot Schneider eine günstige Situation im Verkehr aus und ging mit einem wunderschönen Manöver außen herum in Kurve acht am NoName-Wagen vorbei. Von da an verwaltete Schneider clever den zweiten Rang hinter Sieger Vendaval bis ins Ziel und sorgte dafür, dass MSP Phoenix Racing 7 trotz der ersten drei mäßigen Resultate noch auf Rang vier in der Meisterschaft kletterte.

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See you again, SCO!

Mit dem Rennen in Interlagos verabschiedet sich die Sports Car Open aus ihrer ersten Saison, in der wir extrem viel Action und gutes Racing erlebten. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison, wenn es dann mit den LMP1 auf die Strecke geht.

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