MSP Phoenix Racing

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[Daytona Beach, USA] Wie erwartet ging es beim ersten Großevent des Jahres wieder heiß her. Ca. 900 Teams meldeten sich zum 24h-Klassiker am Daytona International Speedway in drei Fahrzeugklassen (C7 Prototyp - GTE - GT3) an. Typischerweise gestaltete sich das Rennen als reiner Actionthriller über ganze 24h, bei es bis bis zur letzten Sekunde reichlich zu sehen gab. MSP Phoenix Racing wagte sich mit insgesamt sieben Teams (drei davon im Topsplit) in die Hatz durch die Nacht und verzeichnete dabei einen großen Lichtblick.

Das Damoklesschwert im Topsplit

Alle drei Teams im Topsplit zeigten eine gute Anfangsphase, allen voran Team 85 (C7 Prototyp), das von P8 gestartet war und sich schon früh auf Rang vier festsetzte und gut durch den Verkehr kam. Im weiteren Lauf musste die #85 leicht federn lassen und fiel auf Rang fünf zurück. Dann kam es zu einem verhängnisvollen und für den weiteren Verlauf bestimmenden Crash mit einem GTE in Kurve eins, der die #85 weiter zurückwarf und leicht beschädigte. Bemühungen, wieder Zeit gutzumachen, endeten in einem verhängnisvollen Missverständnis mit der #86 (mehr dazu gleich). Von da an lief nicht mehr viel, die Abstände waren zu diesem Zeitpunkt schon zu groß. Am Ende rollte das Trio Jestädt/Tanson/Keanie bis ins Ziel und beendete das Rennen auf Rang sieben.  

Team 84 verfolgte eine eher konservative Strategie: Nach Startplatz 11 fand sich das Team Hartmann/Schneider/de Rijk/Grünastel bei den ersten Stops auf Rang neun wieder, hielt sich aber aus allem, was nur Ansatzweise nach Gefahr aussah. Schneider drückte dann etwas auf die Tube und preschte mit dem #84-er C7 Prototypen in einem verrückten Stint bis auf Rang vier vor. Kurz vor Mitternacht aber dann der Dämpfer: Bei einem Crash in Kurve drei erlitt die #84 einen schweren Treffer an der Lenkung. Die Reparatur kostete acht Runden und war das Team hoffnungslos zurück. Außerhalb der Top10 angekommen und durch Topspeedverlust geplagt, entschied sich das Team dennoch dazu, das Rennen fortzufahren. Am Ende belegte Team 84 chancenlos das Rennen auf P12.

Team 86 verzeichnete das wohl traurigste Ergebnis aller MSP-Teams in diesem Event. Nach super starken Stints im AMG setzte sich das Team Hoffarth/Papenbrock/Schiwietz früh in den Top fünf ihrer Klasse fest. Wenig später schien die Reise an die Spitze immer noch nicht beendet, als der #86-AMG relativ sicher auf den Podestplätzen angekommen war. Kurz nach Mitternacht kam es dann zum vorher angesprochenen Missverständnis, bei dem ein Überholversuch der #85 im “The Kink” für einen kompletten Kontrollverlust bei der #86 sorgte. Daraufhin folgte ein heftiger Abflug, der den #86-AMG und alle Hoffnungen auf ein Sensationsergebnis komplett zerstörte und für ein extrem bitteres vorzeitiges Rennaus sorgte.

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Freudentänze im fünften Split

Team 46 startete mit großer Aufregung ins Rennen: Nach einem Lobby-Breakdown ging der #46-Ford GTE mit satten zwei Runden Rückstand aus der Box ins Rennen. Die Truppe rund um Kappel/Hasse/Emrath/Spies/Oberdries ließ sich aber davon nicht entmutigen. Fehlerfreie Stints aller Fahrer sorgten dafür, dass sich die #46 langsam Stück für Stück an die Spitze herankämpfte. In den Abendstunden machte Hasse dann schon Jagd auf die Führenden und ging wenig später an der Konkurrenz von GTros White mit einem klasse Manöver vorbei. Von da an verwaltete die #46 ihre Führung konsequent. Auch der vorzeitige Ausstieg von Oberdries (durch Krankheit) brachte die Mannschaft nicht aus dem Trott. Einzig eine kleine Schrecksekunde in Stunde neun (Dreher in Kurve eins) ließ die Ford-GTE-Truppe kurz aufschreien, welche aber ohne Folgen blieb. Auch im weiteren Verlauf verwaltete die #46 ihre Führung, immer in stetiger Gegenwart der Zweiplatzierten von GTros White, die eine Runde Rückstand hatten. Bis zum Ende rollte Team 46 durch den Verkehr und beendete das Rennen als wohlverdienter Sieger in der GTE-Klasse.

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Daytona obsiegt

Team 31 (GTE) musste das Rennen unplanmäßig viel zu früh beenden, nachdem unzählige Disconnects dafür sorgten, dass sich nur noch drei Teilnehmer auf der Strecke befanden.

Team VR (GTE) wurde durch einen frühen Unfall am Abend vorzeitig aus dem Rennen genommen, allerdings entschieden sich die Fahrer dazu, das Rennen zu beenden. Am Ende gelang es der Mannschaft Krischke/Schnös/Dietz/Wilhelm/Jantos, das Rennen überraschend noch auf dem siebten Rang zu beenden.

Team 111 (GTE) erlitt schon im zweiten Stint einen schweren Unfall, der das von P13 gestartete Team auf Rang 16 zurückwarf. Sechs Stunden später folgte ein heftiger Einschlag ausgangs der Schikane, was für den endgültigen Ausfall sorgte. Ungeachtet dessen absolvierte Juchem mit dem Wagen am Morgen noch mehr als 100 Runden und rollte mit der #111 beim Zieleinlauf über die Linie.


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