MSP Phoenix Racing

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[Nürburgring, Deutschland] Beim ersten Rennen des Jahres 2018 lieferten sich die Teilnehmer der NEO Endurance Series ein extrem hitziges 6h-Rennen am Nürburgring Die legendäre Strecke in der Eifel fungierte wie im letzten Jahr als Gastgeber zum vierten Saisonlauf der NEO und erwies sich wieder einmal als heikles Pflaster für ein Multi-Class Rennen. Der Eindruck bestätigte sich im Rennverlauf: Ungewöhnlich viele Unfälle, sei es klassenintern oder im Überrundungsverkehr, überschatteten das gesamte Geschehen sogar so sehr, dass erstmals in der NEO-Geschichte ein Meeting der Teamchefs mit der Rennleitung während des Rennens einberufen wurde. Am Ende lagen die Tagessiege allesamt in deutscher Hand: In der GTE-Klasse siegte Coanda Simsport, während PRT die Prototypen-Klasse dominierte. Für die MSP Phoenix Racing Teams wurde es zu einem chaotischen Rennen, bei dem lediglich Team 85 gut davonkam.

Team 38 (HPD): Plan nicht aufgegangen

Der einzige MSP-Prototyp (Leykamm/Richter) qualifizierte sich überzeugend in den Top 10 des brutal starken Prototypen-Feldes. Wie auch beim letztjährigen SCO Rennen am Nürburgring war der Plan für die sechsstündige Hatz klar gewesen: Mitrollen und gutes Traffic Management beweisen, um so mit der Zeit Stück für Stück nach vorne zu kommen. Oft hatte das Duo Leykamm und Richter bewiesen, dass diese Strategie keine falsche ist. Doch zu diesem Plan kam es gar nicht einmal: Früh im Rennen unterlief Leykamm gerade auf seiner Outlap nach dem ersten Stint ein Missverständnis mit einem GTE im Überrundungsverkehr auf dem Weg zum Schumacher-S, was zu einer Kollision und schließlich zu einem größeren Schaden am #38-HPD führte. Das warf die #38 insgesamt entschieden zurück, sodass trotz solider Leistung über das komplette Rennen hinweg nicht mehr als Rang elf möglich war.

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Team 83 (GTE): Misere zieht sich fort

Noch ist noch kein Ende in Sicht. Auch beim vierten Saisonrennen erleidet der #83-Ford viel Pech und muss wie schon auf Road America den vorzeitigen Rennausfall verkraften. Nach Startplatz 22 schienen die Zeichen nicht besser zu stehen als in den Rennen zuvor, was sich schnell änderte, als Startfahrer Hoffarth nach dem Startchaos auf Rang 14 aus der Mercedes-Arena kam. Die frühe Freude fand schnell ihr Ende, als wenig später der #83-Ford erst einen Treffer von einem HPD einstecken musste und kurze Zeit danach bei einem kuriosen Überholversuch von einem Klassen-Konkurrenten vollständig in die Reifenstapel eintauchte.

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Team 85 (GTE): Trotz Strafe zurückgekämpft

Besser lief es für den zweiten Ford in der GTE-Klasse. Nach Startplatz neun kam Startfahrer Jestädt ähnlich wie sein Teamkollege Hoffarth gut durch das Startchaos durch und sortierte sich nach der Mercedes Arena schnell auf Rang fünf ein. Der erste Rückschlag ließ aber nicht lange auf sich warten, als Jestädt durch ein Missverständnis mit dem Thrustmaster Mivano HPD, ebenfalls am Ausgang der Mercedes Arena, kollidierte und dafür eine Stop-and-Go Strafe erhielt. Nach Absitzen der Strafe lieferten Jestädt und Teamkollege Tanson ein starkes Comeback ab, bei dem es viele Überholmanöver und tolle Rad-an-Rad Kämpfe mit der Konkurrenz von SimRC, Inex und Jim Racing Team zu bestaunen gab. Belohnt wurde der ungebändigte Wille mit einem durchaus hervorragenden Rang sechs, der gleichzeitig das absolute Maximum, was an diesem Tag möglich war, darstelle.

neo round4 car85 800px

 

Fortsetzung folgt im Februar

Am 11. Februar geht es weiter mit der NEO Enduance Series: Dann mit ihrem fünften Lauf auf dem prestigereichen Kurs von Spa Francorchamps, auf dem Team 85 im letzten Jahr (in der GT3-Wertung) noch einen Sieg einfahren konnte. Mit Sicherheit ist auch hier wieder ein spannendes Rennen zu erwarten, weshalb wir uns auf die Reise nach Belgien sehr freuen.

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