MSP Phoenix Racing

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[Road Atlanta, USA] Mit der vierten Saisonstation in Road Atlanta (USA) begaben sich die Teilnehmer der Blancpain GT Qualifiers auf gewohntes aber auch schwieriges Terrain. Schon in den Jahren zuvor war dieser Kurs berühmt-berüchtigt für seine - sagen wir mal - abwechslungsreichen Rennen geworden. So auch beim vierten Lauf der Blancpain GT Qualifiers, bei dem es erwartungsgemäß eine Menge zu sehen gab. Nicht ohne Grund: Auf kaum einer Strecke wie dieser ist es so schwierig den perfekten Mix zwischen Abtrieb und den Dämpfern zu finden. Dieser Herausforderung stellten sich mit Team 2 und 5 insgesamt zwei MSP Phoenix Racing Teams des mittlerweile reduzierten teaminternen Aufgebots.

MSP Phoenix Racing 2: Punkte ins Ziel gerettet

Der immer noch heißeste MSP-Kandidat auf den Einzug in die WM im nächsten Jahr hatte viel zu kämpfen: Nachdem es nach Server-Problemen am samstagmorgen gar nicht zum ersten der drei Rennen kam, war die Marschroute für die restlichen beide Läufe klar gesetzt: Unbedingt Punkte machen. So setzte das Einsatz-Duo Keanie/Birkiye alles daran, eine konservative Fahrweise an den Tag zu legen. Startfahrer Keanie ging von P25 ins Rennen und manövrierte gekonnt durch die teils chaotischen Rennsituationen beim Start. Keanie profitierte deutlich von den Tumulten in der Carbon-Area und arbeitete sich mit starken Rundenzeiten stückweise nach vorne. Schnell sah es danach aus, als wäre ein Platz in den Top10 möglich. Beim letzten und entscheidenden Stopp in Stunde zwei entschied man sich beim Fahrerwechsel die Reifen für den finalen Stint zu wechseln und nicht wie die Konkurrenz auf gebrauchten Schlappen bis ins Ziel zu krebsen. Birkiye, der mittlerweile im Wagen saß, hatte dadurch keine Sorgen mit den Reifen, musste sich aber stark auf die Einhaltung des Incident-Limits konzentrieren, um einer Disqualifikation zu entgehen. Der Türke überholte auf seinem Weg ins Ziel einige Konkurrenten, die keine Reifen wechselten und schlichtweg zu langsam waren, verlor aber im gleichen Atemzug einige Positionen durch die gewählte Strategie. Birkiye brachte den MSP-AMG auf Rang 14 ins Ziel und sicherte seinem Team souveräne 259 Punkte, die dazu reichten, in der Tabelle auf P24 - und damit auf einen begehrten Platz der Top 26 - zu klettern.

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MSP Phoenix Racing 5: Team 5 und der spontane Pitspeed-Limiter

Neben Team 2 war auch die Stammtruppe rund um Emrath, Kappel und Oberdries ins Rennen gegangen. Im zweiten Split gelang dem extra für die Blancpain GT Qualifiers zusammengewürfelte Mannschaft ihr bestes Quali-Resultat mit Startplatz P20. Ähnlich wie Team 2 orientierte man sich an eine eher konservative Fahrweise, um der Crash-Lotterie der Anfangsphase aus dem Weg zu gehen. Startfahrer Kappel setzte diese Vorgabe exzellent um und fuhr einen insgesamt konstanten Stint zusammen. Zum Mittel-Stint stieg dann Emrath ins Auto, der früh Probleme an seine Hardware bemerkte. Während Emrath versuchte, Runde um Runde abzuspulen, entwickelte sein wildgewordenes OSW ein Eigenleben und schaltete immer im Ausgang der letzten Schikane den Pitspeed-Limiter an. Das bremste Emrath in seinen Rundenzeiten so ein, dass der zweite MSP-AMG die Aussichten auf ein mögliches Top-Ergebnis begraben mussten. Dennoch hielt Emrath durch und übergab zum Schluss wieder an Kappel, der den Wagen sicher auf Rang zwölf und damit zum besten Saisonresultat ins Ziel brachte.

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Teil fünf wartet im nächsten Jahr

Mit dem vierten Lauf der Blancpain GT Qualifiers ging auch das letzte offizielle Event bei iRacing für das Jahr 2017 zu Ende. Erst im nächsten Jahr (6. - 7- Januar) dürfen wir uns auf das nächste Rennwochenende freuen. Dann geht es nach Spa Francorchamps, wo die Fahrer wahrscheinlich mit heftigen Incident-Limit Sorgen zu kämpfen haben werden. Sicher ist auch, dass wir in Spa ein spannendes Rennen erleben werden, da einige Teams noch mit guten Resultaten große Sprünge in der Tabelle machen können. Für Team 2 wird es auch ernst, denn mit vielen Punkten wäre der entscheidende Schritt zu einem relativ sicheren Platz in den Top 26 möglich. Bis dahin verabschieden wir uns endlich in die Winterpause und lassen das Jahr genüsslich ausklingen.

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