MSP Phoenix Racing

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Nur eine Woche nach dem Saisonauftakt der Qualifikationssaison zur Blancpain GT Series in Monza erlebte MSP Phoenix Racing dieses Rennwochenende insgesamt ein eher mäßiges Wochenende mit überschaubaren Ergebnissen. Dieses Mal hatte Silverstone auf dem Plan gestanden. Die Strecke mit Sitz in England, die auch Austragungsort des allerersten Formel 1 Rennens war, zeigte sich schon im Vorfeld als schwierige Herausforderungen für unsere Teams, gerade was die Reifenabnutzung bei den MSP-Fahrzeugen anging. Zu allem Überdruss kamen unsere Teams kaum in den Genuss des oft zitierten “Rennglücks”, weshalb an diesem Wochenende kaum ein positives Ergebnis erzielt worden ist, was im Hinblick auf die Tabelle einen zwischenzeitlichen Dämpfer bedeutet. Sicherlich wird bei vielen unserer Teams dieses Wochenende als Streichresultat in die Wertung miteinfließen, was die vermeintliche Katastrophe etwas kompensiert.

MSP Phoenix Racing 2: Schadensbegrenzung im zweiten Split

Nach einem mega Auftakt in Monza traf es unseren heißesten Anwärter auf die schwarze Lizenz beim Silverstone-Rennen schwer. Während Team 2 (Thiebe & Keanie) beim Samstagabend-Rennen Opfer des 1.Runde-Chaos wurde, schien es beim Sonntagabend-Rennen deutlich besser zu laufen: Startplatz sieben und eine konstante Pace im Rennen ließen Hoffnungen auf ein Top10 Ergebnis wach werden, ehe das Rennen aufgrund des Incident-Limits frühzeitig durch eine Disqualifikation beendet wurde. Einzig das erste Rennen am Samstagmorgen brachte die einzigen Punkte des Wochenendes ein: Ausgerechnet hier unterlief den Fahrern ein Fehler bei der Anmeldung, weshalb Team 2 ungewollt im 2. Split starten musste, den sie letztlich auch gewannen. Nach diesem Wochenende steht Team 2 nun auf P22, ist aber dank dem Streichresultat immer noch gut dabei.

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MSP Phoenix Racing 3: Quali-Probleme verhindern mehr

Team 3 (Richter & Leykamm) hatte sich für das Silverstone-Rennen viel vorgenommen: Nach einem eher mauen Auftakt in Monza (, was im großen Teil auch am Fahrzeug selbst lag), standen die Zeichen für gute Punkte nicht schlecht. Dennoch hatte der einzige MSP-Z4 übers Wochenende einige Probleme im Qualifying, so auch beim besten Rennen am Samstagabend: Startplatz 20 sorgte dafür, dass das Duo Richter & Leykamm trotz der besseren Rennpace knapp eine Stunde im Verkehr feststeckte. Trotz der zwischenzeitlich besseren Pace als an der Spitze, hatten die beiden alle Hände voll zu tun, ihren Z4 an ihren Konkurrenten vorbeizumogeln. Am Ende wurde Team 3 mit P9 im zweiten Split belohnt, strich dabei sogar 225 und damit das beste Saisonergebnis ein. Dennoch ist der Ärger über die verpasste Chance groß, denn mit besserem Quali wäre sicherlich ein besseres Resultat in Reichweite gewesen.

MSP Phoenix Racing 4: Totalausfall

Am schwersten traf es Team 4, das nach diesem Wochenende eigentlich keine realistischen Chancen mehr auf einen Platz in den Top26 haben dürfte. In allen drei Rennen traf es das Team mit unseren jungen und brandschnellen Fahrern Schiwietz und Hasse immer unverschuldet früh in der Anfangsphase der jeweiligen Rennen. Team 4 reist daher ohne einen einzigen Punkt von Silverstone ab.

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MSP Phoenix Racing 5: Es hat sich ausgerollt

Etwas mehr Glück hatte hier Team 5 rund um die Piloten Oberdries, Emrath und Kappel. Das Trio startete von P39 ins Rennen und konnte mit Startfahrer Oberdries bis auf Rang 25 vorfahren, ehe man sich zu einem früheren ersten Stopp entschied. Den zweiten Stint übernahm Kappel mit angepasstem Reifendruck, nachdem die Pneus im ersten Stint zu früh in die Knie gegangen waren. Kappel lieferte ebenfalls einen soliden Job ab und übergab für den letzten Stint an Emrath ab, der wie ein Löwe kämpfen musste und ganz besonders mit dem Incident-Punkte-Limit zu tun hatte. Zu allem Überfluss kamen dann noch Sprit-Problemchen dazu, die dazu führten, dass Emrath mit 0,5 L zu wenig unterwegs war und auf der Start- und Ziellinie ausrollte. Dadurch verlor das Trio zwei Positionen und rollte mit Schritttempo als 22. über die Linie.

MSP Phoenix Racing 6: Enkel-Zeit zur falschen Zeit

Team 6 (Engelskirchen & Jansen) hatten ihr bestes Resultat am Samstagabend. Startplatz 20 und weniger Sprit im Tank beim Start verhalfen Engelskirchen dazu, einige Plätze gutzumachen und auf Rang sieben an Jansen zu übergeben. Dieser hatte anfangs Probleme, den Rhythmus zu finden, was auch dem plötzlichen Auftreten seines Enkels am Rennsitz geschuldet war. Wenig später fing sich Jansen aber wieder und lieferte eine gute Arbeit ab. Er übergab auf Rang 16 an Engelskirchen, der zur letzten Attacke blies: Mit zwölf Sekunden Rückstand auf Top 10 erhoffte man sich, am Ende des Rennens zur Stelle zu sein und den letzten Platz in den Top zehn des Rennen zu erklimmen. Engelskirchen schnappte sich schnell Rang elf und als es danach aussah, als wäre das Ziel erreichbar, rollte Engelskirchen in der letzten Runde mit leerem Tank aus. Dadurch fiel Team 6 wieder auf Startplatz P20 zurück.

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MSP Phoenix Racing 7: Ins Ziel gezittert

Team 7 (Biela & Engelns) erlebte eine richtige Achterbahn der Gefühle. Dies nahm schon beim Qualifying seinen Anfang, als weder Biela noch Engelns aufgrund bisher ungeklärter Umstände überhaupt auf die Strecke gehen konnten. Konsequenz: Keine gezeitete Runde und damit Startplatz P53. Startfahrer Biela hatte deswegen alle Hände voll zu tun, um seinen Wagen durch das Chaos im Mittelfeld zu manövrieren. Dabei erlitt auch gleich in der Auftaktrunde zwei Kontakte, die einen Schaden am Wagen verursachten. Biela konnte hier nicht ausweichen und erwischte das andere Fahrzeug frontal, konnte aber weiterfahren und mit diesem mittelschweren Schaden erstaunlich gute Rundenzeiten abspulen. Biela übergab auf P28 an Engelns, der direkt in ein Ferrari-Sandwich geriet, wo es letztlich sehr heiß her ging. Engels kassierte zwei weitere Berührungen und hatte nun ein anderes Problem: 23 Incident-Punkte standen auf seinem Konto, ein weiterer Incident-Punkt hätte die Disqualifikation bedeutet. Daher nahm Engelns etwas Gas raus und übergab auf P31 wiederum an Biela, der sich von nun an mit der schwierigsten Aufgabe konfrontiert sah. Hier spielte der fünfmalige Le Mans Champion seine Erfahrung aus und lieferte einen blitzsauberen Stint ab. Trotz der Gefahr, bei einem weiteren Incident (z.B. durch Verlassen der Strecke mit vier Reifen) disqualifiziert zu werden, arbeitete sich Biela unglaublicherweise bis auf Rang 18 vor, was besonders bei seinem Teamkollegen Engelns für viel Schweiß sorgte. Team 7 strich damit 173 solide Punkte ein.

Dritter Lauf in Suzuka

Der nächste Lauf der Qualifikationssaison wird am ersten Dezemberwochenende in Suzuka halt machen. Dort wartet das erste 4h-Rennen der Saison auf die Fahrer, die es auf einer der schönsten Rennstrecken der Welt voraussichtlich wieder einmal mit diversen Reifenproblematiken zu tun bekommen werden.

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