MSP Phoenix Racing

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[Elkhart Lake, WI, USA] Beim Renn-Debüt von Road America für die NEO Endurance ging es wie erwartet heiß her: Viele Überholmanöver auf der Strecke, viele Unfälle aber auch packende Zeitenschlachten erlebten die Zuschauer vom ersten Rennen der NEO Endurance auf der High-Speed Rennstrecke in den USA, die als Ablöser von COTA in den Kalender rutschte. Unsere drei Teams erwischten sehr unterschiedliche Rennen, die letztlich auch zweigeteilte Emotionen bei dem ein oder anderen hinterließen. Doch von Beginn an:

Schwieriges Qualifying gibt Richtung vor (vermeintlich)

Beim Qualifying gab es erst einmal richtig auf den Deckel. Mehr als eine Sekunde fehlte dem #85-Ford auf die Pole-Runde von Polesetter Mack Baakum (VRS Coanda). P16 war das ernüchternde Ergebnis bei deutlich kühleren Temperaturen am Ende des Qualifyings. Das Schwesterteam im #83-Ford lag auch nicht besser. Mit Rang 20 landete der zweite Ford sogar vier Plätze weiter hinten. Das Wetter hatte dem Arbeitsfenster des Ford GTEs eindeutig nicht gelegen. Einzig dem MSP-HPD (#38) gelang mit Rang neun ein durchaus respektabler Startplatz, der Hoffnung auf mehr machte.

Guter Start für #85 und #83, nicht aber für #38

Trotz der mageren Quali-Ausbeute erwischten die MSP-Autos in der GTE-Klasse einen guten Rennstart. Während die #85 gleich drei Plätze gutmachte, verteidigte die #83 ihren 20. Platz und führte einen großen Pack hinter sich an. Dagegen erlebte der #38-HPD einen Katastrophenstart par excellence. Gleich in Kurve eins krachte es im vorderen Feld, was eine Kettenreaktion auslöste und ausgerechnet Startfahrer Schneider mit ins Verderben riss. Das Rennen war damit schon nach wenigen Metern gelaufen.  

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#38 fällt weiter zurück, Schicksalsschlag bei #83

Nach dem Startcrash unterliefen dem Duo Schneider/Hasse auf der #38 außerdem im Rahmen ihrer Aufholjagd einige Fahrfehler, die immer wieder einige Positionen kostete. Schon früh im Rennen war aber klar gewesen, dass mehr als ein Platz in den Top 10 nicht drin war. Viel schlimmer traf es dann aber den zweiten MSP-Ford GTE von Hartmann (#83) bei der Einfahrt zum gefürchteten “ The Kink”, als ein verwirrter HPD die Situation komplett falsch einschätzte und den #83er-Ford mit riesem Überschuss in die Mauer katapultierte. Hartmann war völlig machtlos und schlug rückwärts mit hohem Tempo ein, konnte aber selbstständig den Weg zur Box antreten. Selbst eine zehn Minuten lange Reparatur half aber nicht, das Fahrzeug wieder fit zu bekommen. Mit einem Topspeed-Nachteil von satten 32 km/h entschied sich das Team rund um die #83, das Rennen vorzeitig zu beenden.

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#85 spült sich selbst nach vorne

Dagegen verlief das Rennen für die #85 umso besser: Stück für Stück arbeitete sich Jestädt im #85er Ford durchs Feld und lieferte eine viel bessere Rennpace ab, als zuvor erwartet. Zum ersten Stopp entschied man sich außerdem zu einem Doppelstint mit dem Reifensatz, was das Team noch weiter nach vorne spülte. Dadurch etablierten sich Jestädt und später Tanson in den Top fünf und lieferten sich ein packendes Duell mit den Inex und PRT-Ferraris.

#85 verliert Rang vier durch Unfall

Als es dann danach aussah, als würde die #85 sogar Rang vier nach Hause bringen können, kam alles anders, als der HPD von Thrustmaster Mivano ein merkwürdiges Überholmanöver versuchte und dabei Jestädt vor sich umdrehte. Dadurch verlor die #85 Rang vier, hatte aber viel Glück, dass der nachfolgende Verkehr ausweichen konnte. Letztlich brachte Jestädt einen durchaus erfreulichen fünften Rang nach Hause. Der #38-HPD landete auf Rang 15, während der Gesamtsieg an PRT im HPD ging. In der GTE-Klasse fuhr VRS Coanda Simsport in einer eigenen Liga belegte Rang eins und drei.

Nächstes Rennen im Dezember

In knapp einem Monat geht es dann für den nächsten Lauf nach Motegi (Japan) zum ersten Nachtrennen der Saison. Schon im Vorjahr bescherte das Rennen dort packende Action, weshalb wir uns besonders auf diesen Event freuen.

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