MSP Phoenix Racing

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Beim zweiten Lauf der Sports Car Open (SCO) in Monza verpassen beide MSP Phoenix Racing Autos durch ein Last-Minute Drama den Sprung aufs Podium. Zwei Runden vor Schluss kollidieren die Schwesterautos beim Einfahren in die erste Schikane - der Variante del Rettifilo - unglücklich und verlieren dabei die Plätze drei und vier.

Gute Ausgangslage

Der Start in den zweiten Lauf bot eigentlich eine gute Ausgangslage. Beide Fahrzeuge positionierten sich im vorderen Feld mit den Plätzen zwei für die #7 und acht für die #40. Auch beim Rennstart selbst verlief alles zunächst nach Plan: Die #7 mit Startfahrer Schneider setzte sich auf den Podestplätzen fest und arbeitete sich Schritt für Schritt durch den Überrundungsverkehr. Auch die #40 erwischte einen hervorragenden Start und fand sich schnell auf Rang fünf wieder.

#7 mit ersten Problemen, #40 weiter nach Plan

Der reibungslose Verlauf endete allerdings, als sich Schneider (#7) einen Schaden an bisher ungeklärter Stelle einfuhr und von nun an an einem erheblichen Topspeed Nachteil litt. Das reichte den vorderen MSP-HPD Stück für Stück nach hinten - so, dass sogar Leykamm (#40) am Schwesterteam problemlos vorbeiging. Dieser enorme Zeitverlust zwang Schneider zu einem verkürzten Stint und damit zu einem verfrühten zweiten Boxenstopp auf P5 liegend. Währenddessen zeigte Leykamm auf Rang drei eine hervorragende Pace und bewegte seinen HPD clever durch den nicht endenden Verkehr auf dem italienischen Topspeed-Kurs.

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Aufholjagd ohne Belohnung

Beim Stopp der #7 stieg Tanson ins Auto und startete danach eine rasante Aufholjagd. Der Luxemburger kämpfte sich mehr als zwei Stunden mühsam durchs Feld, bis es in den letzten 10 Minuten zum Showdown kam: Innerhalb weniger Sekunden befanden sich Richter (#40), Graulty (SRN Motorsports), Wolf (SimRC) und eben Tanson (#7) auf der Strecke. Tanson schnappte sich den gelben HPD von SimRC und machte dann Jagd auf Graulty, den er ebenfalls schnell überholen konnte. Währenddessen versuchte Richter in der #40, den letzten Podiumsplatz irgendwie über die Ziellinie zu retten. Zwei Runden vor Schluss kam es dann zum teaminternen Showdown, der letztlich in Anfahrt zur Variante del Rettifilo beim Überholversuch in einer sehr unglücklichen Kollision mündete. Dadurch purzelten beide MSP Autos nach ansehnlichen Leistungen von den Plätzen drei und vier auf Rang fünf und sechs. Unterdessen ging der Sieg an Thrustmaster Mivano, die mit reichlich Vorsprung vor Vendaval Simracing ins Ziel kamen.

Nächster Lauf im Dezember

Die nächste Runde der SCO wird am ersten Dezemberwochenende ausgetragen. Dann geht es nach Spa Francorchamps, wo auf die Fahrer ein packendes Nachtrennen wartet. Gleichzeitig bedeutet dieses Rennen auch dann schon die Saisonhälfte, weshalb viele Teams noch einmal gut punkten wollen.

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