SCO MSP Phoenix Racing

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Solider Start in die Saison. Beim Saisonauftakt zur neu gegründeten Sports Car Open (kurz SCO) belegt MSP Phoenix Racing den dritten Rang in der Prototypenklasse. Damit gelingt der deutschen Sim-Racing Mannschaft ein gelungener Einstand in die von CoRe SimRacing neu aufgesetzte Rennserie.

SCO mit Topkarätern

Die Sports Car Open gilt als neuestes Projekt vom überaus erfolgreichen Sim-Racing Team CoRe SimRacing. Im Rahmen der SCO sind insgesamt fünf Saisonläufe geplant, jeweils in einem vier Stunden Format. Gleichzeitig wird durch die Wahl von drei Fahrzeugklassen das Feld kräftig aufgemischt. Ähnlich wie in der allseits bekannten NEO Endurance Series meldeten sich auch bei der SCO einige Top-Teams für die Saison an. Auch MSP Phoenix Racing hat dieses Konzept überzeugt, weshalb das Team insgesamt zwei Fahrzeuge in der höchsten Klasse - der Prototypenklasse - meldete.

Schönes Racing beim Saisonauftakt

Zum Saisonbeginn stand am vergangenen Sonntag der Nürburgring GP auf dem Programm. Insgesamt 53 Fahrzeuge waren an den Start gegangen. Mit dabei: MSP Phoenix Racing mit zwei HPD-Prototypen. Zum Qualifying konnten beide Teams mit den Startplätzen zwei und fünf jeweils gute Ausgangslagen für das Rennen erfahren. Der Rennverlauf entwickelte sich allerdings bei unseren Teams komplett unterschiedlich.

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MSP Phoenix Racing 40 erzielt Podium

Das von fünf gestartete #40er Auto legte mit Leykamm und Richter eine sehr konservative Fahrweise an den Tag. Zwar ließ sich Startfahrer Leykamm in den ersten Runden auf einen heißen Fight mit dem SimRC.de Auto ein, doch kehrte Leykamm schnell wieder zu seiner gewohnten Fahrweise zurück: Überlegtes und konstantes Fahren standen wie auch eine Woche zuvor bei Petit Le Mans auf dem Tagesprogramm. Letztlich zahlte sich diese Herangehensweise auch aus: Durch vier lupenreine Stints, die jeweils von Leykamm und Teamkollege Richter absolviert wurden, distanzierten sich die beiden von ihren Konkurrenten mit zunehmender Rennzeit immer mehr. Für den Sprung an die Spitze langte es allerdings nicht: Diesen Kampf machten Thrustmaster Mivano und Vendaval Simracing in einem packenden Kampf unter sich aus, den das italienische Thrustmaster Mivano Team für sich entscheiden konnten. Dennoch erlangte das #40er Auto mit Rang drei einen mehr als nur erfreulichen Podestplatz, der letztlich auch damit zeigt, dass auch in Zukunft mit dieser Teampaarung zu rechnen ist.

Pech, noch mehr Pech, MSP Phoenix Racing 7

Ein rabenschwarzes Rennen erlebte dagegen das #7er Auto. Während das Qualifying noch sehr zufriedenstellend von sich ging, erlebte Startfahrer Grünastel schon in Runde fünf sein erstes Aha-Erlebnis: Eingangs Ford-Kurve kam es zu einem Missverständnis mit einem zu überrundenden GT3-Fahrzeug, was zu einer Kollision führte. Diese sorgte wiederrum für eine Drive Through Penalty. Schnell fand sich der #7er HPD mit neongelben Spiegeln auf Rang acht wieder. Als wäre das nicht genug, ereilte Grünastel dann auch noch zu allem Überfluss ein Disconnect, der das Team knapp zwei Minuten zurückwarf. Dadurch entschied man sich schnell zu einem Strategiewechsel: “Ziel war es, irgendwie noch in die Top 10 zu kommen. Deshalb hat sich Patrick (Schneider) ins Auto gesetzt und ist von da an einfach durchgeprügelt. Wir hatten sogar gegen Ende noch Aussicht auf Rang fünf, aber dann gab es bei einem Überholmanöver leider einen leichten Kontakt, der unseren Wagen schließlich unfahrbar machte”, erklärt Grünastel selbst. Trotz der rasanten Aufholjagd durch Schneider, der teilweise schneller fuhr, als die Spitze, gelang dem Team keine Schadensbegrenzung. Das #7er Auto belegte am Ende Rang 12 und damit einen Platz außerhalb der Punkteränge.

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Monza wartet

Das nächste 4h-Rennen sehen wir dann schon am 5. November auf dem legendären Autodromo di Monza. Wir erwarten durch die Streckencharakteristik spannendes und ansehnliches Racing.


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