MSP Phoenix Racing Corvette C7 Daytona Prototype #85

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Nach einem aufreibenden 6h Rennen in Watkins Glen herrscht im Großen und Ganzen Zufriedenheit in der MSP Phoenix Racing Mannschaft. Insgesamt sieben MSP Phoenix Racing Teams waren beim sechs Stunden Klassiker auf dem US amerikanischen Watkins Glen International Raceway ins Rennen gegangen.

Zwar schieden drei der sieben Teams unglücklich bei diesem Fahrzeug raubenden Rennen aus, dennoch war die Gemütslage im Team am Ende des Wochenendes eine Gute. Für viel Freude sorgten besonders Team 46 und Team 31, die in ihren jeweiligen Lobbies den Sieg in der GTE Klasse einfuhren.

Wieder einmal waren am vergangenen Wochenende rund 800 Teams im Einsatz, die sich mit drei Fahrzeugklassen (GT3, GTE, DP) die Strecke teilten.

 

Team 31: Sieg beim Sonntags-Rennen

Für die erste große Freude sorgten die MSP-Newcomer Fabio Rühl und Dustin Herröder, die in einem Ferrari 488 GTE in Lobby 3 an den Start gingen. Trotz eines holprigen Starts und einer Schrecksekunde durch eine Kollision mit einem anderen Ferrari ließen sich die beiden nicht von ihrer Route abbringen und fuhren ihren ersten Sieg für MSP Phoenix Racing ein.

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Team 46: Sieg beim Samstags-Rennen

Den zweiten Sieg bescherte uns die Truppe rund um Oliver Emrath, Florian Kappel und Oliver Spies – ebenfalls im Ferrari 488 GTE. Team 46 machte von Anfang an klar, wie die Marschroute für das Rennen aussah, nachdem Emrath den MSP-Ferrari in der GTE-Klasse auf die Pole Position setzte. Startfahrer Spies bestätigte schnell die Form seines Teams und enteilte dem restlichen Feld, übergab sogar beim ersten Stopp mit schon 35 Sekunden Vorsprung an Kappel. Nach ersten Anfangsschwierigkeiten verlor Kappel früh zwei Plätze, ehe er sich wieder an die Führung zurückkämpfen konnte. Auch Emrath hatte einen holprigen Start in seinen Stint zu beklagen, bevor auch er in seinen Rhythmus fand und schnelle Rundenzeiten reproduzierte. Selbst zwei heikle Szenen und ein Beinahe-Unfall im letzten Drittel des Rennens hielten das Trio nicht davon ab, einen souveränen Sieg in ihrer Klasse einzufahren.

 

Team 56: Sechs Stunden alleine gefahren

Besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle Allein-Starter Mario Kreim, der in der GT3-Klasse satte sechs Stunden kurzerhand alleine bewältigte. Gleichsam bedeutete die Teilnahme für Kreim sein erstes Langstreckenrennen, bei dem er seinen GT3 auf Platz neun ins Ziel brachte.

 

Team 66: Heftiger Crash im frühen Stadium

Unglücklich verlief das Rennen für die Gentlemen-Truppe im Team 66 (Ferrari 488 GTE). Nach einem frühen Kontakt mit einem von Spaniern eingesetzten Ferrari schied das Team rund um den Chef-Entwickler Elvis enttäuschend früh aus dem Rennen aus.

 

Team 84: Fahrfehler kostet Top-Ergebnis

Auch für Team 84 (Alex Thiebe, Reto Hartmann, Andreas Leykamm) im Corvette Daytona C7 Prototypen verlief das sechs Stunden Rennen eher enttäuschend. Zwar war das Team um das Porsche-Wunder Thiebe von weit hinten ins Rennen gegangen, dennoch überzeugte die zweite Corvette im Top-Split durch eine hervorragende Pace. Schon zum ersten Stopp hatte Thiebe durch gewagte Manöver fast sieben Positionen gutgemacht, ehe er in der letzten Kurve die Grasnarbe erwischte und das Heck seiner Corvette verlor. Beim Versuch, sich wieder in den Verkehr einzufädeln, traf er einen Ford GTE, der gerade dabei war, in die Box abzubiegen, so unglücklich, dass das Rennen für die vielversprechende Mannschaft beendet war.

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Team 85: Podium knapp verpasst

Für das Corvette-Schwesterteam im Topsplit (besetzt mit HPD-Experten Patrick Schneider und Julien Grünastel) lief es dafür deutlich besser. Grünastel war von P10 ins Rennen gegangen und legte zunächst eine konservative Fahrweise an den Tag, was auch an den teils wüsten und wilden Manövern im Überrundungsverkehr lag. Auch Schneider verhielt sich zunächst eher zurückhaltend, was sich im Nachhinein als die richtige Strategie entpuppte. Konstante Rundenzeiten und ein gutes Traffic-Management sorgten dafür, dass Team 85 Stück für Stück im Tableau nach oben kletterte. Im letzten Drittel bahnte sich ein Kampf mit der Japanischen Tornado-Truppe ums Podium an, den die Japaner auch verdient für sich entschieden. Letztlich gelangen Schneider und Grünastel mit dem vierten Gesamtrang ein wirklich solides Ergebnis für MSP Phoenix Racing im Topsplit.

 

Team 86: Hoffnungsvoller Start zunichte gemacht

Einen weiteren Dämpfer musste Team 86 (Jan-Eric Hoffarth und Yasin Alpay) im GT3 einstecken. Das Dou lieferte widererwarten gute Zeiten ab und positionierte sich früh auf Podiumskurs hinter dem Zweitplatzierten. Hoffarth und Alpay legten alles daran, weiter aufzuholen, überholten zwischenzeitlich P2 und fuhren einen relativ komfortablen Vorsprung heraus. Im Laufe des Rennens entpuppte sich das Setup bei verändernder Strecke immer mehr als gute Wahl. Aufgrund der Track Position entschied sich Team 86 beim ersten Stopp keine Reifen zu wechseln, was sich jedoch schnell als Fehlentscheidung erwies. Daraus ergab sich ein toller Zweikampf mit Champs iRacing über mehr als 15 Runden, bei dem Hoffarth die verlorenen Platz wieder einnehmen konnte. Nach und nach stellte sich heraus, dass der MSP-GT3 tatsächlich auch um den Sieg fahren konnte, was allerdings durch einen Zwischenfall auf dem Weg zur langen Geraden zunichte gemacht wurde. In der Busstop-Kurve wurde Hoffarth durch einen GTE-Teilnehmer etwas überrascht, wodurch es zu einem Kontakt zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Der abrupte Geschwindigkeitsverlust sorgte gleichzeitig dafür, dass er nahe hinter Hoffarth fahrende Champs iRacing GT3 nicht mehr ausweichen konnte und den MSP-GT3 schwer an der Achse traf. Dieser Einschlag machte letztlich eine Weiterfahrt unmöglich und einen möglichen Sieg unerreichbar. 


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