24h Spa Rennen 2

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Eine Woche vor dem "echten" 24h Rennen in Spa, fand das virtuelle Pendant in iRacing statt. Zwei Teams von MSP Phoenix Racing schafften es dabei, sich für den Topsplit zu qualifizieren. Die 297 rund um Alexander Thiebe, Robin Hasse, Reto Hartmann und Lubomir Schiwietz, sowie die 83, welche von Andreas Leykamm, Markus Papenbrock, Jan-Eric Hoffarth und Patrick Richter pilotiert wurde.

Nach den durchschnittlichen Ergebnissen in der Qualifikation startete die 297 im Mercedes-AMG GT3 von P24, die 83, ebenfalls mit Stern unterwegs von P37.

Einmal rauf: MSP im Angriffsmodus

Beide Startfahrer, namentlich Alex und Andreas, konnten sich aus diversen Scharmützeln der Startphase heraushalten und zusehends Boden gut machen. Die 297 pflügte sich in Richtung Top 10 und auch die 83 ließ viele Kontrahenten hinter sich durch viele beherzte und gekonnte Überholmanöver. Beide zeigten damit einmal mehr, dass viele Fahrer auf einer Runde schnell sein können, aber auf mehrere Runden gesehen, mehr dazugehört, als das Auto komplett am und oftmals auch über dem Limit zu bewegen. Nämlich sein Auto so gut zu kennen und zu wissen, wann es besser ist, zurückzustecken und Reifen zu schonen oder aufzulauern bis dem Gegner ein kleiner Fehler unterläuft, den man ausnutzen kann.

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Nach etwa einer Stunde trafen unglückliche Umstände die 297, als technische Schwierigkeiten das Team zurückwarfen und Robin Hasse notgedrungen übernehmen musste. Mit alten Reifen war das Auto nur schwer unter Kontrolle zu halten und so kam es leider zum frühen Aus, als Hasse den Mercedes Ausgangs Puhon verlor in mit hoher Geschwindigkeit in die Reifenstapel knallte. Nach diesem Rückschlag musste die 297 aufgeben, da sowohl der Schaden am Auto, als auch der Rückstand zum Feld zu groß war.

… also dann: Einmal runter, wieder rauf … und wieder runter

Andreas übergab nach zwei sehr beachtlichen Stints das Auto mit der #83 auf Platz 12 an Jan-Eric Hoffarth. Er knüpfte dort an, wo Andreas aufhörte und profitierte davon, dass einige Teams nach ihrem starken Startfahrer etwas schwächere Piloten einsetzten. Leider kam es zu einem unglücklichen Manöver als Hoffarth etwas optimistisch in die namenlose Linkskurve innen hineinstach und das Auto von raceunion ihn dem Weg abschnitt. Beide Autos berührten sich leicht und drehten sich von der Strecke weg. Die 83 verlor wertvolle 20 Sekunden und viele Positionen und fiel auf P20 zurück. Man kämpfte sich aber wieder nach vorne und bis zum Ende seiner Session übergab Hoffarth das Auto an Patrick Richter auf P12.

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Patrick warf das Team aber leider gleich zu Beginn zurück, als ihm ein Missgeschick passierte am Boxenausgang und die weiße Linie überfuhr. Dies hatte zur Folge, dass das Team eine Stop&Go Strafe hinnehmen musste, was über eine Minute kostete.
Abermals in den 20er Rängen unterwegs kämpfte sich das Team bis in die Nacht durch fehlerfreie Läufe von Markus Papenbrock, Andreas und Jan-Eric wieder zurück in die Top 15.

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Patrick hatte dann am frühen Morgen in der Bus Stop Schikane ein weiteres Missgeschick mit schwerwiegenderen Folgen. Bei Zufahrt zur Boxengasse kollidierte er mit einem Kontrahenten. Dieser traf den MSP AMG unglücklich auf der Hinterachse, was einen Zwangsaufenthalt in der Box bedeutete, der über 10 Minuten dauerte. Dieser Zwischenfall warf das Team abermals in die 20er Ränge zurück, konnte aber aufgrund des großen Rückstands nicht mehr viele Plätze aufholen, sodass sie am Ende auf Rang 20 die Ziellinie überquerten.


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