MSP Zolder

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Startgetümmel

Lukas Jestädt qualifizierte zunächst das Team mit der Startnummer 85 auf einem respektablen 11. Platz. Damit zeigte er abermals die gute Qualifying Performance des Autos, die auch schon in den vergangenen Rennen zu sehen war.

Zunächst ein wenig beunruhigend war ein Vorfall in der Einführungsrunde. PJ Stergios im IneX Yellow AMG verzögerte in einer langsamen Passage nicht rechzeitig und brummte dem MSP McLaren 4x auf. Ein großes Handicap, da innerhalb der 90 Minuten maximal 14 Incidents zusammenkommen durften. Ab dem 15. drohte eine 30s Stop&Go Strafe. Von einer Startkollision blieb Jestädt verschont und sortierte sich fortan auf Platz 12 ein, nachdem er am Start eine Position verlor.

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Macca-Rennpace? Läuft!

Nach der nicht zufriedenstellenden Rennpace in Silverstone, war der McLaren für Zolder konkurrenzfähig und konnte im Verkehr mitschwimmen. Den Radicals BMW und auch einen Coanda AMG ließ das Team ziehen, da diese einen Tick schneller waren und aufgrund der Unmöglichkeit auf der Strecke ein sauberes Überholmanöver durchzuführen gepaart mit dem Incidentproblem, waren diese Positionsverluste verschmerzbar.
Nur einige Offtracks, die mit der Zeit hinzukamen, ließen das Team sehr bald realisieren, dass das Incidentlimit, um der Strafe zu entgehen, ein schwieriges Unterfangen wird.

Der Ritt auf der Incidentbestrafungskugel

Nach ca. einer Stunde kam Jestädt in die Box und übergab für die letzte halbe Stunde an Gregory Tanson. Seine Aufgabe war es, das Auto zwischenfallfrei nach Hause zu bringen. Nach Silverstone brauchte das Team dringend Punkte, um innerhalb der Top 25 zu bleiben, die sich automatisch für die nächste Saison 2018 qualifizieren. Das Team fiel zunächst ein paar Plätze durch den Stop zurück und in der Haarnadelkurve unterlief Tanson ein kleiner Fehler, bei dem der Thrustmaster Mivano McLaren durchschlüpfte. Von hinten näherten sich schnell einige Verfolger, darunter ein PRT Ford und beide CORE Motorsports AMGs. Die Flucht nach vorne, so schnell wie möglich an diesen gelben Mivano McLaren vorbeikommen, der widerum die Verfolger aufhält, damit sich Tanson im MSP McLaren absetzen kann. Das war das Wunschszenario, was so leider nicht eintrat. Tanson sammelte zwei Offtracks, sodass ein Feindkontakt unvermeidlich in eine schmerzhafte Stop&Go mündete. Die Verfolger drückten vehement von hinten und die ersten schwarzen Streifen zierten deren Motorhauben, als sie ein um das andere Mal dem Flammenwerfer sehr nahe kamen.
Kurz vor Schluss ließ der gelbe McLaren von Mivano nach und Tanson witterte seine Chance, nachdem er rundenlang feststeckte. Schlussendlich wagte er ein Überholmanöver in Kurve 1 und ... kollidierte. Er und das andere Fahrzeug trugen nur geringfügige Schäden davon und konnten weiterfahren.
So musste er die besagte Strafe antreten, bei der nahezu das komplette Feld vorbeizog. Am Ende stand eine Position außerhalb der Top 30 zu Buche.

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weiter geht's ... !

Die Blancpain GT Series geht nun in eine kleine Pause. Das nächste Rennen in Spa wird am 22. Juli stattfinden. Das längste Rennen der Saison wird dort über 6 Stunden gehen.


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