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Die vierte Ausgabe der vVLN wurde von vier MSP Phoenix Racing Teams bestritten, welche sich einem knallharten 6h Rennen stellen mussten, das auch viele Opfer forderte. In den zwei AMGs gingen zum einen im MSP 9 Yasin Alpay, Björn Dietz und Jan-Eric Hoffarth an den Start (Quali: P4), im MSP 6 AMG (Quali: P8) Helmut Klose, Bernd Ohlsen und Luca Stanski zum anderen. Auf den Audis ging Florian Kappel (Quali: P11) alleine an den Start und die "Neuen" bei MSP Phoenix Racing Martin van Ooijen und Steffen Materna gingen als MSP 23 (Quali: P9) an den Start. 

 

Auto heile lassen und die Flucht nach vorne

Nach dem das Qualifying für unser Topteam suboptimal verlief, war zunächst das erklärte Ziel, den auf 3 qualifizierten AMG möglichst in den ersten Kurven zu überholen, um den Anschluss an Piranha Simracing und Team Heusinkveld nicht allzu früh zu verlieren. Dies gelang auch und auch die anderen MSP Teams kamen gut durch. Florian Kappel zeigte mit bemerkenswertem Einsatz eine sehr gute Performance und tauchte bald im Rückspiegel der Teamkollegen auf.

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Karussell-Blechschäden

Irgendwann kann es jeden treffen: Während das Team MSP 9 rund um Dietz, Alpay und Hoffarth ihren Rhythmus fanden und fehlerlos über die Schleife fuhren, häuften sich die Fehler bei der Konkurrenz und auch leider bei den Teamkollegen. Durch einen Unfall des Heusinkveld Engineering AMGs spülte es das Team auf Platz 2 vor. 

Das Caracciola-Karussell zeigte sich von seiner unschönen Seite und als Folge dessen drehte sich zunächst im ersten Drittel des Rennens der MSP 23 Audi weg und musste Schäden beklagen, bei dem auch infolge dessen Florian Kappel im anderen Audi seinen GT3 Boliden vorzeitig abstellen musste. Die 23 konnte ihr Rennen aber fortsetzen und konnte weiterhin in den Top 10 mitmischen.
Die Zwischenfälle sorgten dafür, dass der zweite AMG immer weiter nach vorne gespült wurde. In der Schlussphase sorgte Ausgang Karussell ein kleiner Fahrfehler dafür, dass er Mercedes in die Wand krachte und auch MSP 6 das Rennen aufgeben musste.

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Die Krux des 6h Rennens

Als nicht zu verachtender Faktor galt ein besonderes Augenmerk auch auf das Trafficmanagement. Der Natur der Sache geschuldet überrunden die vorderen GT3 Fahrzeuge bedeutend mehr Autos, wo besonders die Cup Klasse das Zünglein an der Waage spielt, falls ein Fahrer im langsameren Auto nicht mitdenkt. So können wertvolle Sekunden verloren gehen oder noch schlimmer, sogar Missverständnisse entstehen, bei denen Auffahrunfälle entstehen können. Einige brenzlige Situationen hatten auch unsere Teams zu bewältigen, bei denen das Rennen beinahe für alle MSPler vorbeigewesen wäre. Zum Glück war dies aber die Ausnahme, sodass die allermeisten bereitwillig und umsichtig Platz machten.

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Freude mit fadem Beigeschmack

Als Einzelergebnis und im Hinblick auf die Gesamtwertung hat der MSP 9 AMG ein weiteres tolles Ergebnis mit Platz 2, nach dem Sieg im letzten Lauf, eingefahren.
Mit einem Komplettausfall und den zwei weiteren Teams aus unseren Reihen außerhalb der Top 10 ist das erklärte Ziel für den kommenden Lauf am 12. Mai mit allen Autos ins Ziel und in die Top 10 zu kommen.

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