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[Monza, Italien] Eine Geschichte, die an Dramatik nicht zu überbieten ist. Durch einen minimalen Fehler an der Box verpasst MSP-F1-Hoffnung Lukas Gotsch die Sensation auf das Podium. Das Rennen auf einer der schnellsten Rennstrecke auf dem Kontinenten war voll gespickt mit Chaos und Kuriositäten, die man bei den bisherigen Rennen in der Art noch nicht gesehen hat.

Quali als erster Grundstein zum Erfolg

Gerade im Quali hatte Gotsch dieses Mal wieder eine bessere Leistung als noch vor zwei Wochen in COTA abrufen können. Der Österreicher platzierte sich mit ca. einer halben Sekunde Rückstand auf Polesetter Freek Schothorst auf Rang neun und ging mit einer soliden Ausgangslage ins Rennen. Gleich am Start kam Gotsch gut vom Fleck, holte sich noch vorm Anbremsen auf die erste Kurve zwei Plätze.

Chaos in T1 bleibt aus

Zwar blieb das erwartete Chaos in T1 aus, dennoch konnte man einige Unruhen beobachten. Gotsch profitierte davon und überholte zwei weitere Kontrahenten auf dem Weg zu T2 - dort wurde es dann zwischen ihm und Marcus Jensen ziemlich eng. Der Österreicher kam auch hier als Gewinner aus dem Duell heraus und platzierte sich im Anfangsstadium des Rennens auf Rang fünf.

Favoriten räumen sich selbst aus dem Weg

Noch keine vier Runden waren absolviert, als es an der Spitze in der Parabolica folgenschwer krachte. Mack Bakkum erwischte das Heck vom Leader Cem Bolukbasi, beide drehten sich und rissen auch den Drittplatzierten Freek Schothorst mit ins Verderben. Die ersten Profiteure: Pashalis Gergis und Hintermann Lukas Gotsch, die nur haarscharf an dem Szenario vorbeikamen. Danach lieferten sich Gergis und Gotsch ein Duell um die Spitze, dass Gotsch schnell für sich entschied.

Nervosität kostet möglichen Sieg

Gotsch hatte das Rennen fünf Runden lang souverän angeführt und mit hervorragenden Rundenzeiten geglänzt, ehe sich der Österreicher zu seinem ersten und einzigen Boxenstopp entschied. Der Druck von hinten schien größer zu werden, als besonders Marcus Jensen durch einen Undercut Zeit gutmachen konnte. Gotsch erwischte einen nahezu perfekten Stopp, bis er allerdings den Pitlimiter ca. 20 Zentimeter zu früh freischaltete - die Konsequenz: Eine Stop & Go Penalty von 15 Sekunden. Gotsch trat seine Strafe völlig entnervt eine Runde später an und kam anstatt als erster nur noch als 20. zurück auf die Strecke.

Aufholjagd geglückt

Dennoch gab sich der Österreicher nicht geschlagen, da wichtige Punkte her mussten. Von P20 aus folgte eine rasante Aufholjagd bis vor auf Rang elf. Gotsch verpasste damit knapp die Top 10, betrieb aber bei all dem Dilemma eine relativ solide Schadensminimierung. Ohne eine Strafe wäre wohl ein Podest oder sogar der Sieg drin gewesen.

Mit Mut in die Winterpause

Auch hier ist nun die Winterpause angesagt. Am 7. Januar 2017 geht es dann in Spa Francorchamps weiter zum finalen Sprint bis zum Saisonende. Zumindest die Pace von Gotsch in Monza lässt auf mehr hoffen...Wir sind gespannt und verabschieden uns in die wohlverdiente Winterpause.

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