MSP86

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An dieser Stelle sei insbesondere Manuel Sudau für die großzügige Vorarbeit zum Rennbericht gedankt und eine Entschuldigung für die verspätete Veröffentlichung ausgesprochen!

Trotz hoher Streckentemperaturen an diesem Rennwochenende (44°C) gelang es Yasin Alpay den Audi R8 LMS mit 7:58,222 auf Startplatz 15 direkt hinter Teamkollege Gregory Tanson im 21er Mercedes zu qualifizieren.

Im Gleichflug in die Top 10

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit beider Teams im 24h-Rennen auf der Nordschleife zu Beginn des Jahres, lief auf im ersten Stint zum vierten VLN Rennen zunächst einmal alles glatt. Aufgrund diverser Unfälle unmittelbar vor der von Startfahrer Yasin Alpay pilotierten #86, erreichte man bereits in Runde 2 die Top 10 Ränge während man sich gemeinsam mit dem aus dem Hause Mercedes stammenden Schwesterauto durch die Grüne Hölle bewegte.

Ereignisreicher zweiter Stint

Auf Rang 7 liegend übernahm zum zweiten Stint Manuel Sudau dann zunächst das Cockpit des R8. Aufgrund des niedrigeren Spritverbrauchs schob sich der Audi sogar durch den Boxenstopp vor die #21, ließ diese jedoch zunächst passieren in dem Irrglauben, dass sich immer noch der schnellere der beiden Mercedespiloten am Steuer befinden würde. Im durch Überrundungen geprägten zweiten Stint, fiel es M. Sudau zunächst schwer seinen Rhythmus zu finden. Der Anschluss an die vor ihm befindliche Vierergruppe bis Rang 7 ging verloren und der Rückstand wuchs bis zum Ende des zweiten Stints auf jedoch überschaubare 5 Sekunden an. Schwerer wog da die leichte Beschädigung am R8, resultierend aus einem ungestümen Überholmanöver eines der Konkurrenten, die dem Duo fortan einiges an Topspeed kostete.

Konzentrierte Leistung jäh eingebremst

Für den dritten Stint übernahm Y. Alpay zum zweiten Mal das Steuer der #86. Von Rang neun aus der Box kommend, gelang es ihm mit einer starken Leistung den Anschluss bis Position 7 wieder herzustellen. Doch die Mühe sollte an diesem Tag nicht belohnt werden, so verschlimmert ein leichter Kontakt mit einem zu überrundenden Kia den Aeroschaden weiter und bremst die Aufholjagd etwas ein.

Überraschende Wendung zum Finale

Zum vierten und letzten Stint, für den schließlich erneut M. Sudau den Audi übernahm, ließ sich bereits sicher von einer Top 10 Platzierung ausgehen. Über den niedrigen Spritverbrauch der #86 wäre sogar noch Position 7 zu erreichen gewesen. Doch allen Spekulationen zum Trotz wird der für seine Empfindlichkeit bekannte Audi R8 LMS im Bereich Flugplatz überraschend ausgehebelt. Zwar gelingt es M. Sudau zunächst den Boliden abzufangen, doch dem Schlingern bei über 200 km/h kann auch der Pilot aus den Reihen RSOs letztlich nichts mehr entgegenbringen. Der heftige Einschlag bedeutet nach rund 3 Stunden und 20 Minuten das Rennende für die #86.

Trotz der herben Enttäuschung über eine mögliche Top10-Platzierung bereitete das Rennen beiden Piloten eine Menge Spaß. Bleibt also abzuwarten wann das nächste Mal eine Kooperation aus dem Hause RSO und MSP gemeinsam ins Rennen geht und welche Platzierung mit weniger Pech am Ende möglich sein wird.

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