VLN Endurance Car 21

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Vorne weg: Die veränderte Fahrerkonstellation war rein der Tatsache geschuldet, dass J.-E. Hoffarth leider am Rennsonntag verhindert war. Auf der Suche nach einem Ersatz gesellte sich jedoch mit Gregory Tanson einer der ganz schnellen Jungs hinzu und konnte so seinen lange angedachten Test des Mercedes direkt mit einem großen Dienst für die #21 veredeln.

Trotz mangelnder Zeit bei beiden Piloten und folglich nur einer Hand voll Quali- und Testrunden im Gepäck, konnte sich Gregory Tanson mit 7:58,158 bei 44° Streckentemperatur Startplatz 14 sichern.

Mutmacher zum Start

In einem soliden ersten Stint, geprägt von allerlei Zweikämpfen, fand man sich bereits sehr früh innerhalb der Top 10 wieder. Verantwortlich hierfür war einerseits die starke Pace von Gregory Tanson bei seinem Debüt im in der VLN eingesetzten AMG. Andererseits bewiesen G. Tanson und Y. Alpay, der den #86er Audi pilotierte, während ihres Formationsfluges um die Schleife das perfekte Timing, um diversen Unfällen in ihrem Umfeld zu entgehen. So übergab G. Tanson auf P6 liegend an AMG Routinier Patrick Jura.

Boxenstopp verschärft 2. Stint unnötig

Im Gegensatz zur Konkurrenz sorgte der hohe Verbrauch des AMG für eine längere Standzeit an der Box. Die Konkurrenten um 1ROW Simsport GT3 und MOMENTUM ENDURANCE #1 rückten der #21 somit auf die Pelle. Einziger Aufreger, in einem für P. Jura ungewohnt akzeptablen ersten Stint, blieb ein Kontakt im Bereich Flugplatz, als der verlangsamte Z4 von John Atkinson Jr. (1ROW Simsport) die ganze Spurbreite für sich beanspruchen musste, um den Überschuss des AMG einzubremsen. Der daraus resultierende Kontakt hatte jedoch keine Performanceeinbußen zur Folge.

Das Ratespiel beginnt

Mit dem zunehmenden Grip auf der Strecke und freier Fahrt jagte von P7 ausgehend Gregory Tanson mit bärenstarken Zeiten um den Kurs als wäre er seit jeher im AMG auf Punktejagd gegangen. Erstmals sorgten verschiedenste Boxenstrategien für unklare Verhältnisse über die bereinigten Positionen. Seine famose Aufholjagd verdarb sich G. Tanson jedoch mit einem Dreher just im Bereich der Mercedes-Arena.

Pokerspiel auf mehreren Ebenen

Schlussendlich reichte die Pace von Patrick Jura am Ende nicht um der enteilten Konkurrenz noch einmal gefährlich zu werden. Stattdessen entbrannte ein 35-minütiger Kampf um Position 7 gegen GermanSimRacing Pilot Christoph Bürmann, ebenfalls im AMG unterwegs. Hier zeigte sich, dass die Wahl des Flügels beim seit dem zweiten Lauf erstmals überarbeiten Setup jedoch die falsche Wahl gewesen war. Bürmann hatte so einmal mehr leichtes Spiel entlang der Döttinger Höhe. Zwar konnte P. Jura die Überholmanöver in Turn 1 sowohl in Runde 28 & 29 sehenswert kontern, für die Schlussrunde musste jedoch ein anderer Plan her. Der Versuch Bürmanns vor der letzten Auffahrt auf die Döttinger Höhe so nah heran kommen zu lassen um selbst noch kontern zu können, löste sich durch eine brenzlige Überrundung im Bereich Schwalbenschwanz in Luft auf. Der Tatsache geschuldet, dass 1ROW sich mutmaßlich im Sprit verkalkulierte und so hinter die #21 zurückfiel, egalisierte den späten und bitteren Positionsverlust.

In der Summe standen mit P7 194 Zähler zu Buche. Somit konnte sich P. Jura nach 4 von 8 Läufen auf P8 der Gesamtwertung vorschieben (595 Zähler). J.-E. Hoffarth fiel auf P34 zurück (401 Zähler), Gregory Tanson liegt derzeit auf Rang 63 (326 Zähler).

Wie es der Zufall will, ist das nächste Rennen am 04. September 6 statt der üblichen 4 Stunden umfassend. Eine gute Gelegenheit eine ausgewogene Mischung aus den bisher eingesetzten Fahrerpaarungen zu bilden und sowohl J.-E. Hoffart als auch G. Tanson an der Seite von P. Jura zurück zu begrüßen.

 

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