Formula Renault 2k World Cup Lukas Gotsch

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Und wieder einmal ist fast alles aufgegangen. Auch im englischen Oulton Park schafft es die Truppe aus dem Hause MSP-DRIVERS-HOME, drei von fünf Fahrzeugen in den Top 10 zu platzieren. Wie immer erwies sich das Fahrerfeld als ein großer Pool voller sauschneller Kandidaten, die unseren Fahrern alles abverlangten.

Gotsch mit Einstand nach Maß

Zwar ist es keine siegreiche Vorstellung für den Österreicher Lukas Gotsch geworden, dennoch bestätigte der MSP-Pilot mit Rang zwei seine Daseinsberechtigung. Einzig er und sein erst seit kurzem aufgetauchter Gegenspieler Peter Berryman legten eine Pace vor, der kein anderer gewachsen war. Schon im SOF-Rennen drei Stunden zuvor hatte sich angedeutet, dass nur Gotsch und Berryman den Ton angeben würden.

Im Rennen setzten sich die beiden Formel Renault Virtuosen schnell vom Rest des Feldes ab und trugen ihr Rennen unter sich aus - mit besserem Ende für Berryman, der am Ende doch das kleine Quäntchen schneller war, als der MSP-Neuzugang aus Österreich. Mit diesem hoch verdienten Podestplatz kletterte Gotsch in der Meisterschaft wieder ein paar Plätze nach oben und liegt nun auf Gesamtrang drei und hat nun 87 (noch locker einzuholende) Punkte Rückstand auf den Gesamtführenden Freek Schothorst.

Jestädt müht sich ab, Grünastel erstmals Top 10

Etwas mühseliger verlief das Rennen für Lukas Jestädt. Der Fuldaraner glänzte im Warmup noch mit starken Rundenzeiten, tat sich aber dann im Rennen sichtlich schwer, die hohe Pace abzuliefern. In der Anfangsphase kassierten den von P5 gestarteten Deutschen gleich zwei Kontrahenten in der Meisterschaft, dennoch schaffte es Jestädt einen Platz zurückzuerobern und das Rennen auf P6 zu beenden. Damit sicherte sich Jestädt wieder einmal gute Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Aktuell liegt der 22-jährige auf Rang fünf - zehn Punkte hinter Teamkollegen und Namensvetter Lukas Gotsch.

MSP-Pilot Julien Grünastel konnte sich hingegen über sein erstes ansehnliches Resultat im 2k World Cup erfreuen. Der 21-jährige Trierer erwischte im Gegensatz zu seinen letzten rabenschwarzen Wochenenden einen guten Start und hielt sich kontrolliert in den Top-10 des Feldes auf. Obwohl die Pace des Franzosen im Durchschnitt auf Jestädt-Level lag, vermochte es der Fahrer des Blauen MSP Formel Renaults nicht, im Verkehr seine wahre Pace in die Tat umzusetzen und verpasste so schnell den Anschluss auf die Plätze 5-8. Dennoch schätzt sich “JUJU” über seinen zehnten Platz sehr glücklich.

Tanson und Hartmann im Unglück

Ungewohnt schlecht verlief das Wochenende für den Luxemburger Gregory Tanson. Der Meisterschaftsanwärter positionierte sich im Qualifying auf P10, schien aber den nachfolgenden Verkehr im Rennen etwas aufzuhalten. Nach etwa 50 % der Renndistanz war die Mühe umsonst: Tanson erwischte die Druids Corner nicht zu 100% richtig und kam am Ausgang auf die Grasnarbe, wodurch das Auto so instabil wurde, dass Tanson nur noch als Passagier agierte und schwer in die Leitplanken auf der Innenseite krachte. Der Unfall bedeutete gleichzeitig das Ende des mäßig verlaufenden Rennens für den Luxemburger.

Noch mehr Pech hatte der Schweizer Reto Hartmann. Kaum war die immer als “Crash-Partie” benannte Startphase überstanden, versuchte Dominic Brennan, am St. Galler in Turn 1 innen vorbeizugehen. Brennan verzögerte zu hart und erwischte einen kleinen Gegenpendler, der in einer folgenschweren Kollision mit dem auf gleicher Höhe fahrenden Hartmann endete. Hartmann schlug ohne jegliche Chance in die Bande ein und zerstörte seinen Formel Renault komplett.

Beim nächsten Lauf zum ersten Sieg?

Zum nächsten Lauf in zwei Wochen (28. August) geht auf den berühmten Mount Panorama. Zu erwarten ist ein unfallreiches Spektakel, da diese Strecke sehr ungewöhnlich für die Formel Boliden zu fahren sein wird. Vielleicht erleben wir dann ein neues Duell zwischen Berryman und Gotsch - hoffentlich dieses Mal mit einem besseren Ende für den Ösi in MSP-Diensten.

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