MSP Mercedes Benz AMG GT3

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Wie wir schon im anderen Bericht erwähnten, nahmen viele Teams bereits zum zweiten Mal beim 24h-Rennen von Spa Francorchamps teilt. Nicht so die MSP-Teams Nr. 2-4, die als Neulinge galten und sich dieser Herausforderung in dieser Form noch nicht gestellt hatten. Allem voran die neu zusammengewürfelte Mannschaft (24H MSP-DRIVERS-HOME 3) aus Neu-MSPlern, die abweichend von den anderen MSP-Teams mit einem Mercedes-Benz AMG GT3 auf die Strecke gingen.

Team 3 muss frühes Aus verkraften

Die Vier-Mann-Truppe bestand ausschließlich aus MSP-Neulingen. Darunter Twitch-Streamer Patrick Jura und sein langjähriger Freund Jan-Eric Hoffarth, der bereits im Juni für MSP das 24h Rennen am Nürburgring in Lobby drei gewinnen konnte. Dazu gesellten sich mit Yasin Alpay und Lubomir Schiwietz zwei äußerst heißblütige und schnelle Fahrer, die gemeinsam das “Ding richten sollten”. Nach einem relativ ordentlichen Start positionierte sich die das Benz-Team unverzüglich in den Top 10 des Feldes, konnte sogar locker die Zeiten des Führenden mitgehen. Nach nur etwas mehr als drei Stunden war das aussichtsreiche Rennen aber schon abgeschrieben, als Schiwietz in einem Positionskampf in Les Combes nach Fremdkontakt die Kontrolle über das Auto verlor. Beim Versuch, das Auto wieder auf die Strecke zu bringen, übersah er ein ankommendes Fahrzeug, sodass ein Crash unvermeidbar war, der in einen Überschlag resultierte. Durch die umfangreichen Reparaturen, die am Auto vorgenommen werden mussten, fiel der MSP-Benz auf Position 41 mit 12 Runden Rückstand zurück. Trotz weiterhin akzeptabler Rundenzeiten war dieser Rückstand zu groß auf die vorderen Plätze, sodass das Team wenig später beschloss, den Mercedes-AMG mit der Startnummer 21 abzustellen.

Team 2 und 4 stellen frühzeitig ab

Genauso erwischte es das #4-er Team, das im Vorfeld Probleme hatte, die Fahrerbesetzung eindeutig zu klären. An den Start gingen Oliver Spies, Marcel Zeymer und Sven Schnös, die sich wie ihre Kollegen im MSP-Benz nicht lange freuen konnten: Ein Unfall im frühen Stadium bedeutete ebenfalls ein vorzeitiges Aus in einem Rennen, dass noch nicht einmal richtig begonnen hatte. Dasselbe Schicksal teilte auch das Duo Kappel-Engelskirchen, das mit seinem “Tweety”-R8 keine zwei Stunden weit kam, nachdem Kappel den Wagen mit komfortabler Führung in die Banden warf.

Mund abwischen, weiter machen

In der Summe erwischten drei von vier MSP-Teams ein eher schwaches Wochenende, was aber gleichzeitig bedeutet, dass die Lernkurve stetig nach oben zeigt. Bei den kommenden Events wird sich zeigen, inwiefern man aus den Fehlern gelernt hat und es beim nächsten Mal besser macht. Trotz dieser herben Flaute gehen dennoch alle Teams mit breiter Brust zum nächsten Rennen.

 


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