VLN Endurance Car 21

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Ähnlich wie im zweiten Lauf der iRacing VLN Serie ging vorwiegend P. Jura auf die Jagd nach dem goldenen Ticket, das die Tür zum Top Split öffnen sollte. Erst in der letzten Qualifikations-Session konnte mit 7:54,459 Minuten die entscheidende Verbesserung erzielt werden. Man sicherte sich damit Startplatz 19 im 21 Wagen umfassenden Feld der GT3 Boliden.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Auch dieses Mal übernahm wie gewohnt J.-E. Hoffarth den Start im Mercedes AMG GT3. Nachdem sich jedoch bereits innerhalb der ersten Runde beide Verfolger am AMG vorbeigekämpft hatten, beschränkte man sich zunächst darauf den Anschluss zu halten. Die umsichtige Herangehensweise wurde bereits anfangs der zweiten Runde mit insgesamt 6 Freebies belohnt und sollte auch im restlichen Verlauf Früchte tragen.

Vom Jäger zum Gejagten

Doch nicht alle der überholten Kontrahenten gaben sich unmittelbar geschlagen. Bis zum Ende des erstens Stints nach 8 Runden, hatte man eine Reihe von Zweikämpfen zu überstehen. So sammelte sich hinter der #21 eine Gruppe aus bis zu 4 Boliden einschließlich Teamkollege R. Hartmann am Steuer der #58. Dies bescherte neben reichlich Gänsehautmomenten auch ordentlich Screentime im offiziellen Racespot Broadcast, der ebenso wie die Übertragung der #21 nachfolgend verlinkt ist. Trotz eines Ausflugs in der NGK Schikane blieb der Wagen weitestgehend unbeschädigt, bis er auf P10 liegend zum regulären Boxenstopp einkehrte.

Bekanntes Problem aber keine Lösung in Sicht

Daraufhin übernahm P. Jura, von den Teamkollegen Y. Alpay im #58 Audi und G. Tanson im #193 Audi eingerahmt, das Cockpit des Mercedes. Während das Gespann auf P13-15 befindlich zeitweise weniger als 5 Sekunden auseinander lag, sorgten Überrundungen und daraus resultierende Unsicherheiten bei P. Jura für das fast schon routinemäßige Leistungsloch in seinem ersten Stint. Der zwischenzeitliche Rückstand von 1,5 Sekunden wuchs nach Unsicherheiten und einigen zu überrundenden Mazdas, die an wichtigen Schlüsselstellen ein erhebliches Verzögern des AMG erzwangen, auf über 20 Sekunden an. Von der eigenen Leistung enttäuscht übergab P. Jura den Wagen bereits nach nur 7 Runden regulär auf P11 an J.-E. Hoffarth.

Solider Stint trotz Schreckmoment

Der dritte Stint verlief weitestgehend unspektakulär für die #21, wäre da neben einigen Freebies nicht Runde 19 gewesen. Beim Anbremsen auf Kurve 1 bekam der Audi von Vendaval Simracing unbeabsichtigt einen Stupser von J.-E. Hoffarth verpasst, der für die Konkurrenz das endgültige Aus bedeutete. Auch im Racespot Livestream sorgte die Situation bei gegensätzlichen Meinungen für ordentlichen Diskussionsbedarf zwischen den Kommentatoren.

Paradedisziplin: Aufholjagd

Nach der bescheidenen Leistung im zweiten Stint gab es für P. Jura etliches wieder gut zu machen. Neben zwei weiteren Freebies sowie zwei spektakulären Überholmanövern im Bereich Hohenrain gelang ein weiterer Sprung nach vorne. So sicherte man sich mit einem starken Schlussstint in einem weitestgehend fehlerfreien Rennen völlig überraschend den 4. Rang und beendete das Rennen als schnellster Mercedes. Gerade nach den zuvor unglücklich verlaufenen VLN Rennen war die Freude über die Rekordausbeute von 230 Zählern für die #21 entsprechend riesig.

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