VLN Endurance Car 21

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Nach dem unglücklichen Totalausfall der #21 in der letzten Runde des Auftaktrennens, ausgelöst durch einen Defekt an einer der Schaltwippen, fand man sich im zweiten Lauf der VLN dank Qualifikationsfahrer P.Jura mit einer Zeit von 7:53,7 überraschend im Top Split wieder. Im 25 Wagen umfassenden Feld der GT3 Boliden konnte man von Startplatz 23 startend völlig ohne Druck ins Rennen gehen und als krasser Außenseiter auf Fehler der Konkurrenz spekulieren.

Zweikampfstärke unter Beweis gestellt

Statt lange abzuwarten schob sich Startfahrer J.-E. Hoffarth innerhalb der ersten Runden bereits bis auf P15 vor ehe ein Abflug im Abschnitt Hohenrain das Team erste Nerven und Plätze kostete. Glücklicherweise wurde der AMG GT3 dabei jedoch nicht beschädigt. Das nicht alle Piloten über das gleiche Glück verfügten, stellte sich sogar noch an gleicher Stelle im Laufe des Rennens heraus als u.a. mit Nicki Thiim mindestens noch ein weiterer Pilot mit weitaus weniger glimpflichen Ausgang dort von der Strecke abkam.

Der Teufel liegt im Detail

Beim ersten regulären Boxenstopp traf P.Jura dann die folgenschwere Entscheidung den Reifendruck für seinen Stint nicht um einen Klick zu dem seines Teamkollegen zu erhöhen. Des Experiment ging in der Folge gehörig nach hinten los und über 3 Runden hinweg war es dem Team nicht vergönnt den benötigten Zieldruck und entsprechende Temperaturen in die Reifen zu bekommen. Nachdem der Bolide im Bereich Hedwigshöhe linksseitig in die Streckenbegrenzung einschlug und die verzogene Motorhaube die Sicht erheblich einschränkte, stellte man sich auf einen vorzeitigen Boxenstopp samt Reifenwechsel und Reperatur ein. Mit dem im Training gewählten Reifendruck lief der AMG deutlich sicherer und schneller. Trotzdem konnte P.Jura nicht an seine Rundenzeiten aus dem Training von unter 8 Minuten anknüpfen und blieb weit unter seinen Möglichkeiten.

Nägel mit Köpfen

Schließlich übernahm erneut J.-E.Hoffarth für seinen zweiten Stint, musste jedoch seinen Wagen nach einigen Runden schwer beschädigt abstellen. Nachdem er im Bereich Metzgesfeld rechts beim Anbremsen leicht auf die Wiese kam und der Wagen frontal in die Reifenstapel einschlug, war das Rennen für die #21 scheinbar gelaufen. Nach rund 20 Minuten Abschleppen und Reperatur ging P.Jura nochmals auf die Strecke und konnte zumindest zwei Positionen durch Ausfälle der Konkurrenz gutmachen und auf Position 17 als letzter noch laufender Wagen der GT3 Klasse das Rennen immerhin abschließen.

Erster Auftritt der #21 bei Racespot motiviert

Trotz des enttäuschenden Resultats, war man über den überraschenden Umstand im Rahmen der Racespot Übertragung im Topsplit agieren zu können sehr stolz. Auch das dies bereits im zweiten Anlauf gelang machte zuversichtlich. Die absolut konkurrenzfähige Pace mit einem weitestgehend reparierten Wagen im letzten Stint, in dem man nochmal ohne jeden Druck frei auffahren konnte, machte Lust auf mehr. Gemessen an der Pace wäre so eine Endplatzierung zwischen P12-14 realistisch gewesen. Somit ist man nun hoch motiviert den erneuten Sprung in den Top Split für den 3. Lauf der VLN zu schaffen und mit einem unfallfreien Rennen ein solides Resultat für MSP zu erkämpfen.

 

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