6 Hours of the Glen Car 43

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[Watkins Glen] 5,47 km lang. Zwölf Kurven. Durchschnittsgeschwindigkeit der Prototypen jenseits der 170 km/h. Fakten, die vermuten lassen, wie schnell diese Strecke ist. Und damit nicht genug: Zum Hot-Spot-Rennen am Samstag um 15:00 Uhr meldeten sich eben mal knapp 350 Teams an – aufgeteilt auf drei Fahrzeugklassen. MSP ging mit zwei Teams in der Prototypen-Klasse und damit mit den schnellsten Fahrzeugen des Feldes im Top-Split ins Rennen.

Der Kreis ist geschlossen

Mit den iRacing.com 6 Hours of the Glen nahm MSP zum ersten Mal wiederholt bei einem großen offiziellen iRacing Event teil. Nach insgesamt einem Jahr voller neuer Veranstaltungen schloss sich mit dem 6 Stunden Rennen von Watkins Glen der Kreis. Im Top-Split waren dieses Mal Lukas Jestädt und Gregory Tanson in Team 1 (#43) und Julien Grünastel gemeinsam mit Philipp Schallenberg für Team 4 (#34) vertreten.

Team 1 (#43) – Podest verspielt, dennoch zufrieden

Mit einem Paukenschlag startete das Rennen für die #43: Nachdem man „nur“ von Startplatz elf ins Rennen ging, fand man sich nach 40 Minuten schon auf Platz vier. Grund dafür waren vor allem die ungestümen Unfälle der führenden Prototypen in der frühen Anfangsphase. Mit Fortlauf des Rennens entwickelte sich ein spannender Kampf um P3 zusammen mit Thrustmaster Mivano Cube. Während bis zur zweiten Fahrerwechsel-Phase alles glatt lief, folgte dann das Momentum, dass dem 1er Team die Chance auf das Podest verwehrte. Erst knallte Tanson kurz vor Stintende in Kurve eins mit einem AMG GT3 zusammen, dann lieferte sich auch Jestädt im Zuge seiner Aufholjagd immer waghalsigere Überrundungsmanöver, die nach nur zehn Runden in seinem Stint mit zwei Unfällen endeten. Ein weiterer Abflug gegen Ende des Rennens bedeutete sogar, dass sich die Speerspitze vorm Schwesterteam ins Ziel retten musste.

Team 4 (#34) – Solider Drive bedeutet Top 5

Eine völlig saubere Vorstellung lieferten dagegen Philipp Schallenberg und Julien Grünastel ab. Die beiden Teamkollegen mauserten sich von P15 sehr bedeckt nach vorne und hielten sich größtenteils aus den heißblütigen Positionskämpfen heraus. Ziel war es, gerade bei diesem doch sehr psychisch und physisch anstrengenden Rennen mit irre hohem Durchschnittstempo, den Corvette Daytona Prototype heil durch den immer wieder auftretenden Verkehr zu führen. Sowohl Schallenberg („die Katze“) als auch Grünastel überzeugten mit einer defensiven Fahrweise und konstanten Rundenzeiten, konnten sogar in den letzten zehn Minuten noch einmal das Schwester-Auto mit der #43 attackieren und beendeten nur 0,2 Sekunden hinter den Teamkollegen von der anderen Boxenseite das Rennen auf einem hervorragenden Platz fünf.

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