vVLN Race 06 #170

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Auch in Grid 2 galt für die vier anwesenden MSP-Teams die Devise: Formkurve nach oben bitte! Nachdem schon im vergangenen Rennen einige Lichtblicke – vor allem von Team 6 – erzielt worden waren, schien der sechste Lauf der AVIA vVLN wie geschaffen für ein Revival einer guten Platzierung. Einziges Hindernis: Die Asphalttemperatur. Denn diese betrug gerade einmal 20 °C, was zu den normalen Bedingungen von 35-40 °C ein riesen Unterschied bedeutet.

Team 5 (#111) & Team 6 (#170) sorgen für gute Stimmung

Trotz der doch sehr fordernden Witterungsverhältnisse sorgten gleich zwei MSP-Teams für gute Stimmung nach dem Rennen. Jeweils Team 5 und Team 6 gingen mit nur einem Fahrer an den Start. Eine besondere Herausforderung für Mensch und Maschine, wenn man bedenkt, dass die vVLN Rennen sage und schreibe vier Stunden lang sind.

Im Qualifying belegte Florian Kappel im #111er MSP-Audi Rang 3, Luca Stanksi im #170er MSP-Benz landete auf P8. Die zwei Jungspunde klamüserten sich im Laufe des Rennens nach vorne, konnten sogar zweitweise von den Fehlern ihrer Kontrahenten profitieren. Nach vier Stunden heimste sich Kappel den zweiten Sieg in der Saison ein und löste damit wieder einmal eine Wildcard für Grid 1. Stanksi machte die Sensation perfekt, als er im grünen MSP-Benz mit Rang drei das beste Saisonergebnis und damit ein MSP-Doppelpodium einfahren konnte.

Team 7 (#171) mit herber Enttäuschung

Nach großem Pech beim letzten vVLN Lauf (wir berichteten) machte sich Team 7 zusammen mit Comebacker Oliver Spies drauf und dran, wieder ein Top-Ergebnis einzufahren. Doch dieses Vorhaben währte nicht lange. Trotz respektablen Qualifying (P13) endete die Jagd durch die Grüne Hölle früh, als Startfahrer Thorsten Dietz den Wagen gleich zweimal in der Auftaktrunde verlor. Auch Spies tat sich sichtlich schwer, das wohl falsch eingestellte Auto auf der Strecke zu halten. Nach mehreren Einschlägen, entschied man sich dazu, das Auto endgültig an die Box zu steuern.

Team 3 (#274) – Roland mit Podium-Debut

Als einziges MSP-Ruf C-Spec Team ging die #274 ins Rennen. Am Steuer: Patrick Roland, der wie seine Kollegen aus Team 5 & 6 alleine ins Lenkrad griff. Roland konnte schon im Qualifying seine Erfahrung aus den letzten Langstreckenrennen ausspielen und den dritten Rang belegen. Kurz nach dem Rennstart bildete sich vorne ein Spitzen-Trio, dass nur von einer Sekunde getrennt wurde. Im Pflanzgarten 2 verabschiedete sich ein Ruf C-Spec früh aus dem Spitzenkampf, sodass nur noch Team 3 und GTTempel übrig blieben.  Im Laufe des Rennens ließen sich die beiden Rufs 19 Runden lang nicht aus den Augen. Einzig ein Fahrfehler dank eines Hardware-Fehlers bei Roland in der Mutkurve kostete die MSP Sieghoffnung. Mit großem Topspeed Verlust stellte sich die #274 darauf ein, den zweiten Rang zu verteidigen. Die inzwischen enteilten Jungs von GTTempel befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Rolands Reichweite. Trotz einem eingeschobenen drei-minütigen Boxenstopp verteidigte Patrick Roland seinen zweiten Platz und konnte damit zum ersten Mal einen Podestplatz belegen. Damit löst auch er eine Wildcard für Grid 1 zum kommenden vVLN Lauf.


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