vVLN Rennen 5 Car #193

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Am vergangenen Wochenende fand der 5. Lauf der AVIA vVLN powered by Simracing Deutschland e.V. statt. Wieder einmal hieß es für die angereisten Teams 4 Stunden lang am Limit rund um die Nordschleife. MSP war nach dem desaströsen letzten vVLN Rennen auch wieder vor Ort und wollte diesmal mit neuem Schwung angreifen. Sechs Teams starteten an diesem Wochenende, davon fünf in der GT3-Kategorie und ein Team im Ruf C-Spec.

Team 1 (#193) - Frühes Ende für MSP-Speerspitze

MSP-DRIVERS-HOME 1 startete mit Lukas Jestädt und Gregory Tanson am Steuer in Grid 1 von der 7. Position. Die Fahrer hatten es mit schwierigen Bedingungen zu tun. Bei 21 Grad Streckentemperatur waren die Gripverhältnisse unberechenbar. Startfahrer Jestädt konnte am Start direkt 2 Plätze gut machen und fand sich am Ende von Runde eins auf dem 5. Platz wieder. Aber auch diesmal hatte der MSP-Audi kein Glück. Nach zwei gefahrenen Runden verpasste Jestädt Eingang Adenauer Forst den Einlenkpunkt wegen eines vor ihm fahrenden Gegners und kam mit der rechten Fahrzeugseite auf den Grünstreifen. Er konnte sich vor der Leitplanke fern halten, allerdings verlor der Audi kurz darauf das Heck und krachte frontal in die gegenüberliegende Leitplanke. Damit war wie bereits so oft in dieser Saison das Rennen für Team 1 beendet.

Team 5 (#111) - Das Pech kommt selten allein

MSP-DRIVERS-HOME 5, das sich mit dem Sieg aus dem letzten Rennen eine Wildcard für diesen Lauf erfahren konnte, hatte bereits Probleme, noch bevor das Rennen überhaupt gestartet war. Fahrer Dominik Kortum hatte keine Pre-Quali Zeit gefahren - auch aufgrund von Unklarheiten im Reglement - und war somit für den 5. Lauf nicht startberechtigt. Nach Rücksprache mit der Rennleitung konnte Kortum zusammen mit Florian Kappel doch noch am Rennen teilnehmen. Das Team konnte sich für den 18. Startplatz qualifizieren und konnte am Start bereits einige Plätze gut machen. Da das Wort Glück bei MSP zurzeit Urlaub zu machen scheint, schied der zweite MSP-Audi auch hier nach wenigen Runden leider unverschuldet aus. Im Bereich Mutkurve drehte sich ein Z4 ein und stand ungünstig auf der Fahrbahn. Zu spät gesehen fuhr Kortum ungebremst in das stehende Fahrzeug hinein und konnte das Rennen mit einem Totalschaden nicht mehr fortsetzen.

Team 3 (#274) - Disconnect entscheidet über Rennen

MSP-DRIVERS-HOME 3 mit Carlos Campos Monserrat und Patrick Roland am Steuer des Ruf C-Spec gingen von der 29. Position aus ins Rennen. Im ersten Stint konnte Roland mit dem Feld gut mithalten, allerdings hatte er zweimal Feindkontakt mit anderen Fahrzeugen, was ihn einige Zeit kostete. Im zweiten Stint übernahm Monserrat das Steuer und versuchte, auf das C-Spec Feld wieder aufzuschließen. In seiner dritten Runde auf Start und Ziel wurde das Rennen für das Team jäh beendet, als er einem Disconnect zum Opfer fiel. Hoffnungslos zurückgeworfen entschieden die Fahrer nicht mehr aus der Box zu fahren.

Rettung unmöglich?

Wie es scheint passt die Kombination vVLN bzw. Nordschleife und MSP überhaupt nicht zusammen. Dies war bereits der 3. Ausfall in Folge für das Team 1 und auch bei der restlichen MSP-Truppe waren Zwischenfälle keine Seltenheit. Wir können nur hoffen, das der Knoten bald platzt und das MSP wieder zeigen kann, was möglich ist.

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