vVLN 5 Mercedes #170

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„Halbe Halbe“. So in etwa gestaltete sich die Grid-Aufteilung der teilnehmenden MSP-Teams zum fünften Lauf der AVIA vVLN powered by Simracing Deutschland e.V. Insgesamt traten sechs MSP-Teams zum ersten vVLN-Rennen nach dem großen 24h-Spektakel im vergangenen April an – drei davon fanden sich im zweiten Grid der ca. 90 Teilnehmer nach dem Pre-Qualifying wieder.

Team 2 (#178) – Blackscreen verhindert Top-Resultat

Ein Wochenende zum Vergessen. Nach einem vielversprechenden Qualifying (P5) gehen Rico Wilhelm und Teamkollege Sven Schnös wieder einmal mit leeren Händen nach Hause. Die beiden Deutschen hatten nach drei verkorksten vVLN-Rennen endlich wieder ein gutes Resultat im Blick – doch da hatten sie die PC-Technik nicht miteinkalkuliert, die dem sympathischem Duo einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machte. Nur eine Runde nach dem Rennstart konnten die Zuschauer des Livestreams von SRD TV mitanschauen, wie der BMW Z4 GT3 mit der #178 in dubioser Weise auf der Start- und Zielgeraden des Nürburgring Grand Prix Kurses nach rechts ausscherte und in die Boxenmauer knallte. Auf dem ersten Blick ein total blöder Fehler, auf dem zweiten Blick wurde klar, dass da etwas nicht koscher sein konnte. Wenige Minuten nach dem folgenschweren Einschlag, der das Auto vollkommen zerstörte und jede Weiterfahrt unmöglich machte, wurde schnell klar, dass Startfahrer Wilhelm Opfer eines Blackscreens wurde. Ein schwacher Trost für das Team, das in insgesamt fünf Rennen nur einmal richtig zeigen konnte, wie viel Potenzial in der Kombination Schnös/Wilhelm steckt.

Team 6 (#170) – Einziger MSP-Benz sorgt für Lichtblick

Die wohl schönste Nachricht wurde von Luca Stanski und Teamkollege Helmuth Klose serviert. Die beiden einzigen Mercedes Benz AMG GT3-Pioniere aus dem Hause MSP lieferten eine solide Qualifying-Performance ab und sicherten sich den zwölften Gesamtrang in einem bärenstarken Starterfeld. Im Rennen lief es dann noch besser: Nach einem guten Start mauserten sich die Young-Guns im Tableau nach oben und profitierten vor allem von den zahlreichen Scharmützel um die Positionen fünf bis zehn. Im Laufe der nächsten Stunden platzierten sich die beiden mit der #170 in Reichweite auf eine Top-5 Platzierung – mit positivem Ende. Am Ende der vier Stunden fuhren Stanski und Klose das schnelle Taxi auf dem vierten Gesamtrang über die Ziellinie und verpassten damit nur knapp ein Wildcard-Ticket für das erste Grid.

Team 7 (#171) – Das Pech und seine Freunde

Ein vergleichbares Schicksal wie Team 2 traf auch die #171 nach nur einer gefahrenen Stunde. Nachdem Startfahrer Thorsten Dietz einen sauberen und ereignisfreien Stint abgelegt hatte, übernahm Teamkollege Peter Juchem auf P11 liegend den roten MSP-BMW. Eine Runde hatte es gedauert, ehe der Wagen mit der #171 an ähnlicher Position wie die #178 in der Boxenwand stand. Wieder einmal hatte die Technik gestreikt – bei Juchem in der Form von einem PC-Freeze. In aussichtsloser Position und 25 Minuten Reparaturzeit später griff Gaststarter Julien Grünastel nochmal ins Lenkrad vom lädierten Z4 GT3. Von Gesamtrang P34 konnte sich der 21-jährige noch einmal auf P14 verbessern und dem Team einen versöhnlichen Abschluss gönnen.

Die lange Pause ist da

Nach dem fünften Lauf wartet nun eine längere Pause auf die vVLN-Teilnehmer. Erst am 24.06.2016 wird es wieder weitergehen – dann auch in gewohnter Weise mit einem 4h-Rennen.

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