2k Donington Park

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[Donington Park] Zum gestrigen dritten Lauf des Formula Renault 2.0 World 2k Cups in Donington Park hatten sich unsere drei MSP-Piloten Reto Hartmann, Lukas Jestädt und Julien Grünastel mehr erhofft. Nach einem etwas dürftigen Qualifying platzierten sich die MSP-Boliden in einer sichtlich schlechten Position für den Klassiker auf der englischen 4,023 km langen Rennstrecke. Hartmann ging nur von P42 ins Rennen, direkt dahinter stand Teamkollege Grünastel auf P43 und Jestädt scheiterte bereits an der Top-Split Grenze und musste sich mit P2 im zweiten Split begnügen.

Nach vorne durchgeschummelt
Trotz der wohl eher suboptimalen Ausgangslage erwischte Hartmann (#158) einen guten Start – der Schweizer profitierte von den Unstimmigkeiten seiner Kontrahenten und mogelte sich schnell vor auf P27. Weniger Glück hatte Grünastel (#95) und damit der einzig andere MSP-Formel-Rennwagen im Feld. Der 21-jährige Trierer schleppte sich schon vor Ende der ersten Runde auf drei Rädern in die Box, nachdem ein Auffahrunfall im Hinterfeld mehrere Autos ins Verderben gerissen hatte. Dank Fast-Repair befand sich Grünastel aber wieder schnell im Rennen, dafür aber auf dem letzten Platz.

Im zweiten Grid landete Jestädt (#193) einen spektakulären Start auf den Asphalt. Der Fuldaraner bog als erster in Kurve eins ein, nachdem der Polesetter in ein etwas ungewöhnlichen Art und Weise die #193 touchierte. Trotz der Berührung konnten beide Fahrer allerdings ihre Rennen ungestört fortsetzen.

Beide MSP-Autos in Kollisionen verwickelt
Im weiteren Verlauf des Rennens hatte es keine großen Aufreger gegeben. Hartmann und Grünastel siedelten sich mit zunehmender Rundenzahl irgendwo zwischen P25 und P40 ein – eine ernüchternde Bilanz, wenn man bedenkt, wie das eigentliche Potenzial ausgesehen hatte. Gegen Ende wurde auch Hartmann Opfer eines Missverständnisses zwischen vier Fahrern. Der St. Galler verlor fünf Plätze und musste sich mit dem 28. Platz zufrieden geben. Ähnlich verlief das Rennende auch für die #95 von Grünastel, der auch einen weiteren Crash wegstecken musste und auf P30 ins Ziel tuckerte.

In Grid 2 ließ Teamkollege Jestädt nichts mehr anbrennen. Von Kurve eins an bis zum Rennende hatte keiner seiner Kontrahenten nur den Hauch einer Chance, dem 23-jährigen den obersten Podestplatz überhaupt noch strittig zu machen. Trotz des überlegenen Sieges machte sich auch beim Fahrer der #193 eine leichte Enttäuschung breit, wenn man bedenkt, was in Grid 1 hätte möglich sein können.

Govand Keanie lässt alle alt aussehen
Im Top-Split zeigte der Niederländer Govand Keanie eine bomben Performance. Der Hydroforce Racing Pilot sicherte sich mit einer beeindruckenden Leistung klar und deutlich den Sieg vor dem Meisterschaftsführenden Wyatt Gooden. Auf Platz drei landete Keanies neuer Teamkollege Lukas Gotsch, der bereits in der vergangenen Rennen eine starke Pace gezeigt hatte.

Auf nach Japan
Zum vierten Saisonlauf können sich die Teilnehmer erneut warm anziehen. Mit Suzuka wartet wieder einmal eine absolute Fahrer-Strecke auf die Formel Renault-Piloten. Dort können die MSP-Piloten beweisen, dass auch bessere Platzierungen in Reichweite liegen.

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