vVLN Race 04 Car111

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Lauf vier brachte einige neue Parameter mit sich. Neben den neuen MSP-Lackierungen sorgten besonders die neuen Fahrzeuge für Unklarheiten. Bei diesem ganzen Furore um die neuen Autos konnten besonders zwei Teams im zweiten Grid überraschen und für einen gelungen Einstand sorgen.

Grid 1 – Team 1 (#193) durch Fahrfehler im Aus
Nach dem äußerst gelungenen Ergebnis aus Lauf drei schien sich der positive Trend abermals zu wiederholen. Jestädt hatte seinen Audi im ersten Einsatz auf P4 gestellt, fuhr am Start sogar schnell auf P2 vor. Der Fuldaraner hatte die #193 auf P3 liegend an Tanson übergeben, der in Runde zwei seines Stints in Höhe Galgenkopf in die Leitplanke rutschte. Der verhängnisvolle Fahrfehler kostete der MSP-Speerspitze nicht nur das Podest, sondern auch viele weitere Positionen. Nach etwa 10 Minuten Standzeit an der Box entschloss man sich dazu, noch einmal rauszufahren. Dank der relativ schweren Schäden gehörten allerdings gute Rundenzeiten der Vergangenheit an. Auch hier blieb dann nur das frühe Aus als letzte Konsequenz.

Grid 1 – Team 4 (#143) in kontroversen Zwischenfall verwickelt
Für den wohl größten Aufschrei sorgte Team 4 in einem der zwei Audis im ersten Grid. Zunächst hatte Grünastel den Startstint übernommen. Der Franzose hatte sich schon im Qualifying über ein durchaus schlechtes Fahrverhalten beschwert und nur den 17. Rang eingefahren. Im Rennen kam der 21-jährige recht gut voran, konnte sich schnell auf P13 vorkämpfen. In Runde vier kam es dann zum Vorfall, der dem Team letztendlich das Rennen kosten sollte: Tech4Track (Audi) hatte die #143 in Anfahrt Hohe Acht überholt. Nach dem Überholmanöver verlor der Audi der Konkurrenz das Heck und krachte im Wippermann in die Leitplanke. Beim Einschlag wurde der Audi zurück auf die Strecke geschleudert und riss den blauen MSP-Audi mit ins Verderben. Trotz der starken Schäden am Auto entschloss man sich dazu, weiterzufahren. Im zweiten Stint saß Michael Wilhelm am Steuer, der knapp 90 Min vor Ende kontrovers und ungebremst in den Führenden (PRT) krachte. Für beide Teams war das Rennen danach beendet.

Grid 2 – Pech für Team 2 (#178)
Team 2 wird sich nicht gerne an diesen vVLN-Lauf zurückerinnern. Das BMW-Team rund um Sven Schnös und Rico Wilhelm startete zwar vielversprechend in den vierten Anlauf zur Jagd durch die Grüne Hölle, musste sich aber früh im Rennen mit einem Fahrfehler von einer Spitzenposition verabschieden. Startfahrer Schnös unterlief in der Anfahrt zum Adenauer Forst ein folgenschwerer Rutscher, der in einem harten Einschlag in die Leitplanke endete. Zwei 15-minütige Reparaturen beendeten jede Aussicht auf Schadensbegrenzung.

Grid 2 – Team 5 (#111) sichert sich ersten Saisonsieg
Den wohl besten Einstand erwischten Dominick Kortum und Florian Kappel für Team 5 im dritten MSP-Audi R8. Die beiden Jungspunde sorgten von Anfang an für eine fulminante und ungefährdete Siegesfahrt des neuen Arbeitsgeräts. Nicht einmal die Platzhirsche aus dem BMW-Lager konnte dem neuen Audi R8 das Wasser reichen. Mit dieser lupenreinen Leistung sicherte das Duo den ersten Saisonsieg im vierten vVLN-Lauf.

Grid 2 – Team 6 (#170) mit Einmannperformance auf P9
Die wohl schwersten Arme nach dem Rennen hatte wohl Luca Stanski im einzigen MSP-Mercedes AMG GT3. Der junge Deutsche sah sich gezwungen, das vier Stunden lange Rennen alleine anzugehen, nachdem Teamkollege Klose mit falschem Team in die Lobby gejoined war. Trotz dieser Umstände schaffte mit Stanski ein weiterer Jungspund seine persönliche Saisonbestleistung. Am Ende stand ein erfreulicher neunter Platz zu Buche, was Team 6 vorm großen 24h Rennen positiv stimmt.

Grid 2 – Team 7 (#171) bestätigt gute Form
Ein weiteres, positives Ergebnis konnte Team 7 einstreichen und damit den guten Trend aus dem vorherigen Rennen bestätigen. Thorsten Dietz und Peter Juchem gingen zwar „nur“ von P15 ins Rennen, konnten sich aber wie beim letzten Mal kontinuierlich nach vorne arbeiten und so bis auf Rang sechs vorfahren. In neuer Lackierung lieferten die beiden Gentlemen-Fahrer eine grandiose Leistung ab und profitierten nicht nur von den Ausfällen der Konkurrenz. Mit dem zweiten Top-10-Ergebnis in Folge hat sich Team 7 als Geheimfavorit auf die vorderen Plätze einen Namen gemacht.

Die 24h an der Nürburgring Nordschleife warten
In gut drei Wochen können wir uns auf den nächsten Show-Act freuen: Mit den 24h an der Nürburgring Nordschleife wartet das wohl größte SRD-Event des Jahres auf die Fahrer. Wie auch bei der vVLN werden dort alle drei Fahrzeugklassen an den Start gehen.

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