top 40 zolder car 1

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Zolder – Der Kurs aus Belgien gilt als wohl schwerste Strecke im Kalender. Technisch hoch anspruchsvoll und zugleich mit seinen ekligen Schikanen extrem material-mordend. Im Vorfeld hatten sich schon viele darauf eingestellt, dass dieses Wochenende stark von Unfällen geprägt sein sollte. Und mit dieser Vorahnung lagen die meisten wohl nicht wirklich falsch. In allen drei Rennen schepperte es heftig, viele Teilnehmer sahen selbst nach drei Anläufen kein einziges Mal die Ziellinie.

Team 1 – Gefühlt schon raus
Das Top-Team rund um Lukas Jestädt, Reto Hartmann und Philipp Schallenberg, das in Road Atlanta ein Desaster erlebte und technisch gesehen schon aus dem Rennen um die Top 40 ausgeschieden war, fuhr wie in Brands Hatch auf Platz zwei. In einem Rennen, in dem das Team eigentlich geführt hatte und kurz vor Ende die Führung abgeben musste, erlebten Jestädt und Hartmann einen Horrormoment. Jestädt, der den letzten Stint gefahren war, war kurz vor Ende bereits bei 26 Incidents angekommen. Als der Hintermann zum Überholmanöver ansetzte, krachte es. Rein rechnerisch wäre Team 1 zu diesem Zeitpunkt disqualifiziert worden, bekam aber unüblicherweise lediglich zwei Incidents aufgebrummt. Jesätdt rettete dann den Wagen stark beschädigt auf Platz zwei ins Ziel.

Team 2 – Viel Pech, wenig Punkte
Ganz anders verlief das Rennen für Team 2. Rico Wilhelm, Sven Schnös und Wiederkehrer Sebastian Ball waren in allen drei Rennen unglücklich in Kollisionen verwickelt. Über mehr als einen 19. Gesamtrang kam das Dreiergespann nicht hinaus, was einen herben Dämpfer in Hinblick auf die Gesamttabelle bedeutet.

Team 3 – Zwei Siege in drei Rennen
Das wohl beste Wochenende erwischte Team 3 mit Comebacker Thomas Engelns und Jungspund Florian Kappel. Das rheinische Duo fuhr in gleich zwei von insgesamt drei Rennen zum unangefochtenen Sieg in Lobby 5. Besonders Engelns begeisterte mit seiner Performance, nachdem der ehemalige Bielefelder gute drei Monate keinen Meter mehr gefahren war. Auch Probleme mit seinem Lenkrad hielten den 32-jährigen nicht davon ab, ein Top-Resultat einzufahren, was auch nicht zuletzt durch die Pace von Kappel ermöglicht wurde.

Team 4 – Irgendwie Punkte eingefahren
Das momentan stärkste MSP-Team startete schon mit einem Handicap in die Rennen am Samstag. Michael Wilhelm und Julien Grünastel mussten sich zunächst in Lobby 3 abmühen und auf Top-Fahrer und Teamkollegen Gregory Tanson verzichten. Der Luxemburger hatte terminbedingt absagen müssen, konnte aber dafür beim Sonntagsrennen seinen Einsatz bestreiten. Nichts desto trotz erreichten Wilhelm und Grünastel beim ersten Rennen gleich das beste Ergebnis des Wochenendes – und das bei einer absoluten Zitterpartie, bei der am Ende der neunte Gesamtrang zu Buche stand. Der zweite Anlauf endete für die beiden im ersten Ausfall der Saison. Als könnte es nicht schlimmer kommen, erwischte es das 4er-Team auch am Sonntag. Knapp eine Stunde vor Ende des Rennens kam es zu einem schweren Unfall zwischen Frederik Rasmussen und Gregory Tanson, der das Rennen für das MSP-Team in aussichtsreicher Position beendete. Durch das maue Resultat rutschte das Team aus den Top-40 raus. 


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