blancpain endurance monza car 58

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Monza. Ein Ort, der sofort mit der dort ansässigen Rennstrecke in Verbindung gebracht wird. Obwohl diese Strecke noch nicht so lange bei iRacing.com im Streckenkalender vorzufinden ist, hat sie sich schon längst in die Liste der Evergreens eingetragen. High-Speed Kurven, lange Geraden und haarige Schikanen kennzeichnen diese Strecke wie keine andere – und sorgen für viele Überholmanöver. Beim ersten Rennen dieses Wochenendes gingen gleich fünf MSP-Teams an den Start. Darunter auch Meisterschaftsanwärter Reto Hartmann.

Lobby 1 – Team #46: Kappel mit starker Pace
Ungewöhnlich weit vorne fand sich das Team rund um Kappel und Spies wieder. Die beiden Deutschen waren in einem RUF an den Start gegangen und belegten Startplatz sieben nach dem Qualifying. Kappel übernahm den Startstint und packte einen ungewöhnlichen starken Stint aus: Der 16-jährige fuhr zeitweise mit dem Schweizer Hartmann um die Wette, ehe der RUF mit der 46 von der Strecke gebügelt wurde und die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis vorzeitig beendete. Ein weiterer Einschlag von Spies in der Ascari zwang das Team zur Aufgabe.

Lobby 1 – Team #58: Bis zum Ende gekämpft
Sehr kämpferisch gab sich der St.Galler Hartmann, der sich kurzerhand auf eine neue Strategie einließ und sich daraufhin durch das gesamte Feld kämpfen musste. Hartmann war im Ford GT von P6 gestartet und hatte sich lange Zeit hinter der Spitzengruppe etabliert. Nach den Boxenstopps gab es für den Schweizer nur noch ein Motto: Push Push Push. Am Ende kämpfte Hartmann mit dem Niederländer Bas Slob um P2, der den Schweizer in der letzten Runde von der Strecke drückte, als beide Seite an Seite auf die zweite Schikane zufuhren. Am Ende musste der Schweizer sich mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Lobby 1 – Team #95: Auf P4 gemogelt
Viel Glück hatte Grünastel, der wie Hartmann in einem Ford GT an den Start ging. Der Franzose qualifizierte sich mit wenig Training auf P11. Im Rennen schlich sich der 20-jährige unbemerkt Platz für Platz nach vorne – Zwei Stopps und eine sehr benzinsparsame Fahrweise besorgten dem Ford-GT-Piloten einen vierten Platz in einer stark besetzten Lobby.

Lobby 2 – Team #174: Roland auf P5
Mit einer 3-Stopp-Strategie versuchte sich Patrick Roland in seinem vermeintlich unterlegenen BMW Z4 GT3. Der Deutsche qualifizierte sich für Platz zehn und überholte gleich zum Start zwei Konkurrenten. Eine Stunde lang erlebte der BMW-Pilot keine besonderen Vorkommnisse. Einzig Überrundungen trieben den 25-jährigen in kleinere Probleme – auch aufgrund von mangelndem Top-Speed seines BMWs. Später fuhr sich Roland eine Strafe wegen Überqueren der Boxenausfahrtslinie ein, weil ein Konkurrent vor ihm dank schlechter Verbindung zum Internet auf der Strecke herumsprang und Roland zum einem Ausweichmanöver zwang. Die Hoffnung auf einen Podestplatz wurde damit vorzeitig besiegelt, ein weiteres Missgeschick in der Ascari ließ auch Platz vier vorbeiziehen. Die Ziellinie erreichte Roland als Fünfter – ein gutes Ergebnis im Anbetracht der unglücklichen Umstände im Verlauf des Rennens.

Lobby 2 – Team #19: Einschlag in der Ascari
Wie so oft krachte es auch beim BMW mit der 19 in der Ascari. Am Steuer: Peter Juchem, der von Platz 14 ins Rennen gegangen war und mit einer Vier-Stopp-Strategie auf Platz sieben vorgefahren war. Nach dem Einschlag in der Ascari verlor Juchem drei Runden und viel trotzdem nur auf Platz 12 zurück.


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