blancpain endurance spa car 174

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Das letzte Rennen für die iRacing Blancpain Endurance Series im traditionsreichen Spa Francorchamps konnte viele Verlierer aber dafür auch ein Gewinner-Team verbuchen.

Lobby 1 – Katastrophen-Start von Grünastel
Den wohl schlimmsten Start des gesamten Wochenendes lieferte Julien Grünastel ab. Der Franzose war im Ford #58 gemeinsam mit Reto Hartmann und Lukas Jestädt an den Start gegangen und hatte den Anfangsstint übernommen. Schon in der ersten Durchfahrt der berühmtberüchtigten Eau Rouge dämmerte es Strafen: Grünastel war von P6 aus losgefahren und hatte die Einfahrt in die Eau Rouge total verschätzt – der Franzose schnitt die Kurve stark und musste auf der Kemmel-Straight vom Gas gehen, um einer Stop-and-Go Strafe zu entgehen. Im Endeffekt kostete dies der #58 satte 15 Plätze. Als wäre das nicht genug, passierte Grünastel genau derselbe Fehler in der folgenden Runde. Dieses Mal versuchte der Strahlemann, erst in den Kurven nach der Kemmel-Straight zu lupfen. Das verursachte aber so ein Chaos im Hinterfeld, dass gleich mehrere Autos ineinander rasten und auch Grünastel nicht unverschont blieb. Die Stop-and-Go ließ sich nicht mehr vermeiden und Grünastel verlor insgesamt eine Runde auf die Spitze, ehe er an Hartmann übergab, der das Missgeschick von seinem Teamkollegen wieder richten sollte. 40 Minuten nach dem Fahrerwechsel fand sich Hartmann in einem Zweikampf mit Dino Topic von B2O Racing wieder – Topic sah sich nicht gewillt, nachzugeben und rammte den vor sich fahrenden Schweizer von der Strecke. Der Schaden, der dabei entstand, war irreparabel. Die #58 schied somit frühzeitig aus dem Rennen aus.

Lobby 2 – Team #46, Klappe: Die Dritte
Auch beim dritten Rennen war die #46 in der Starterliste vorzufinden. Dieses Mal gab es aber wieder einmal eine personelle Veränderung zu verbuchen: Anstelle Ehses war nun Neuzugang Schmidt gemeinsam mit dem Duo Spies/Kappel gestartet. Das Dreiergespann leistete sich kaum Fehler, startete auf Platz sechs und beendete das Rennen auf Platz elf.

Lobby 2 – R.Wilhelm crasht
Für Rico Wilhelm aka. „The Machine“ verlief das Rennen entgegen aller Vorstellungen: Der Ostdeutsche war bereits nach etwa einer halben Stunde schwer verunfallt. Der Schaden für den RUF mit der #78 war derart intensiv, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war.

Lobby 3 – Super Ergebnis für #174
Das absolut beste Ergebnis an diesem Wochenende fuhren die beiden eingeschweißten Teamkollegen Peter Juchem und Patrick Roland ein: Die beiden Deutschen starteten den BMW #174 von der zweiten Reihe aus (P3). Während Roland den Wagen im Startstint steuerte und sogar bis auf Platz zwei vorfahren konnte, lieferte Gentleman-Driver Juchem im zweiten Stint eine fabulöse Leistung ab. Der Weißenthurmer behauptete den zweiten Platz über lange Strecke und musste am Ende lediglich zwei Konkurrenten ziehen lassen. Den Schlussstint übernahm wiederum Roland, der den Wagen nochmals auf Podestplatz P3 bewegen konnte. Sieger wurden unseren alten Bekannten Marc Heymann und Marco Holtermann voon KPR. 


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