blancpain endurance donington car 58

Share to Facebook Share to Twitter Share to Google Plus

Auch beim dritten und letzten Rennen an diesem Wochenende griff MSP wieder mit drei Teams ins Renngeschehen ein. Lobby 1 besetzte das Team #58 mit Hartmann, Jestädt und Grünastel, in Lobby 2 starteten die Zweiergespanne R.Wilhelm/Schnös und Juchem/Roland, in Lobby 3 nahmen Ehses, Kappel und Spies gemeinsam teil.

Lobby 1 – Grünastel im Hoch
Anders als die Rennen zuvor hatte man sich beim Team #58 dazu entschieden, mit gleich drei Fahrern an den Start zu gehen. Während Toppilot Jestädt das Qualifying übernahm und den Ford GT mit Links auf P2 stellte, kümmerte sich der etwas langsamere Grünastel um den Startstint. Bei dieser Taktik hatte man mit etwaigen Positionsverlusten gerechnet, allerdings nicht damit, dass sich Grünastel so gut im Vorderfeld hielt. Nach ungewohnt guter Leistung im Ford GT gab der Franzose auf P5 liegend an seinen Schweizer Kollegen Hartmann ab, der diesen Platz verwaltete ehe Jestädt zum Ende hin noch einmal auf die Tube drückte und den letzten Podestplatz einfuhr. „P3 war mehr als wir erwartet haben, von daher sind wir alle drei sehr zufrieden“, so Grünastel. Den Sieg schnappte sich abermals Kuznetsov im Ford GT.

Lobby 2 – Team #78 trotz Lenkradschaden vorne dabei
Für die Kombination R.Wilhelm/Schnös lief es ähnlich gut wie beim Team #58. Nach Startplatz 13 war Schnös wie ein Irrer durch das Feld gepflügt und hatte den Wagen auf P4 übergeben. Rico Wilhelm leistete sich dann einen leichten Fauxpas und wurde als Verkehrsraudi in der Boxengasse geblitzt. Als Strafe dafür musste der RUF mit der #78 eine Stop-and-Go Strafe absitzen, was die beiden Deutschen allerdings nicht zu weit nach hinten warf. R.Wilhelm aka. „The Machine“ arbeitete sich nach diesem Zwischenfall von P10 auf P7 nach vorne, Schnös übernahm den letzten Stint und befand sich auf P5 ehe sich sein Lenkrad verabschiedete, was Schnös in einen schweren Unfall verwickelte. Am Ende konnte Schnös den Wagen nur noch auf P10 ins Ziel retten – dennoch ein gutes Ergebnis im Anbetracht der Umstände.

Lobby 2 – Team #174 im Aufwind
Ebenfalls in der zweiten Lobby starteten Juchem/Roland im BMW mit der #174. Von P18 aus war die Reise losgegangen, innerhalb weniger Minuten kämpfte sich Roland peu à peu nach vorne. Im Laufe des Rennens war es zu schönen Duellen gekommen, unter anderem auch mit dem iRacer Endurance Racing Team. Roland gab auf P10 liegend an Juchem ab, der diesen Platz bravurös verteidigte, ehe Roland zu  Schlussspurt ansetzte und den Wagen im letzten Stint noch auf P7 bugsierte.

Lobby 3 – Team #46: Sieg in der letzten Kurve verloren
Die größten Unglücksraben an diesem Wochenende waren allerdings Ehses/Spies/Kappel, die ihre Lobby in einem BMW lange Zeit angeführt hatten. Von P2 aus ins Rennen gegangen, war man schnell an die Spitze gelangt und durch gute Boxenstrategie einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren. Während Ehses den Startstint absolvierte, fuhr Kappel den zweiten Stint ebenfalls – und zur Überraschung aller – fehlerlos. Den Schlussstint übernahm Oliver „Olli“ Spies, der den Wagen bis zur letzten Kurve in Führung behauptete. Zum Sieg fehlten nur noch gute 400m, als sich der Zweitplatzierte total verbremste und Spies von der Strecke räumte. Das Auto mit der #46 verlor dadurch zwei Plätze vor der Ziellinie und verpasste den sicher geglaubten Sieg. 


  • Phoenix Racing Logo
  • iArt Logo
  • Gerhard Gotsch Logo