road warrior 6h watkins car58

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Nach sechs langen Stunden war’s vorbei. Unzählige Runden harten Kampfes waren absolviert. Schweißperlen waren wegen der riskant überholenden HPDs in Unmengen von der Stirn getropft. Ganz so theatralisch wie in den ersten Sätzen war es dann vielleicht doch nicht, dennoch gab es ganz interessante Rennen bei allen MSP-Teams. Insgesamt zehn Lobbies wurden am gestrigen Abend eröffnet, für den Top-Split reichte es leider für keines unserer Teams. In Teil 1 blicken wir auf die Lobbies 3 und 4.

Lobby 3 – Grünastel/Hartmann mit frühem Aus
Für das vermeintlich stärkste MSP-Team, das sich selbst als weniger stark einschätzte, verlief das Rennen unverhofft schlecht. Hartmann hatte zwar mit einer Fabelzeit im Qualifying am Freitag eine gute Basis gelegt, dieser wurde Grünastel aber offensichtlich nicht gerecht. Der Franzose hatte bereits in den Trainings keine akzeptablen Leistungen erbracht und setzte diesen Trend auch im Rennen fort. Und da wären wir schon beim Stichpunkt: Das Team mit der #58 ging wie auch letzte Woche mit dem Ford GT GT3 an den Start  – eine Hürde, die Grünastel zumindest am gestrigen Abend nie zu überspringen vermochte. Von P4 aus gestartet kam der 20-jährige nie wirklich in einen Rhythmus, crashte schon in Kurve 3 mit dem Drittplatzierten und verursachte ein großes Chaos hinter sich. Zu diesem Zeitpunkt war der Ford nur äußerlich beschädigt. Innerhalb von 90 Minuten war Grünastel schon bis auf P15 durchgereicht worden, kurz vor Anbruch der zweiten Stunde stand der Ford GT dann schon nach einem harten Einschlag in eine Wand in der Box. Trotz 25 Minuten Reparaturzeit fehlte dem flachen Pfeil aus Detroit viel Leistung – zu viel, um weiterzumachen. Grünastel stellte den Wagen nach ein wenig mehr als zwei Stunden ab, Hartmann kam dadurch leider nicht zum Einsatz.

Lobby 4 – Ebenfalls Aus für Kortum/Engelns
Extra für diesen Event hatten sich Kortum und Engels zusammengetan. Wie die Kollegen in der #58 fuhr man auch hier in einem Ford GT. Ebenso ähnlich verlief das Rennen. Während Kortum ein Top-Qualifying einfuhr und das Auto auf P3 stellte, verlor Engelns, der den Startstint übernahm, viel Zeit. Dafür konnte sich der Bielefelder aber länger vorne halten, als sein französischer Kumpel Grünastel. Trotz eines kleinen Zwischenfalls mit einem HPD blieb das Auto relativ verschont, bis Engelns aka. Tomzon den Wagen auf P5 an Kortum übergab. Fünf Minuten später war es dann vorbei: Team Tyrkie war ein Dreher unterlaufen und man versuchte leider unglücklich mitten auf der Strecke zu wenden, die zwei herannahenden HPD und zwei weiteren GT3 hatten kaum eine Chance auszuweichen – darunter auch Kortum, den es hart erwischte. Ergebnis des Crashs: Motorschaden und das vorzeitige Aus.

In Teil zwei geht es weiter:
Hier der Link für Teil zwei zu Lobbies 5,6 und 7.


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