BCE Gilles Villeneuve T7

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Das letzte Rennen am Wochenende sollte nicht im Stern von MSP stehen – meinte man zumindest, wenn man sich das Ergebnis in Lobby 1 anschaute. Doch unsere Jungs bescherten uns wenigstens in Lobby 2 einen Lichtblick.

Lobby 1 – Desaster Rennen für Biela/Grünastel/Hartmann
„Viel kann man eigentlich gar nicht dazu sagen. Wir konnten nichts machen, Frank hat alles richtig gemacht, bis dieses zwei I****en in uns reingekracht sind“, sagt Julien Grünastel nach einem Rennen zum vergessen. Für den Franzosen war es die einzige Chance an diesem Wochenende gewesen, ein Endurance Rennen zu bestreiten und so wichtige Punkte für die Meisterschaft rauszuholen. Der Rennstart war allerdings gut verlaufen, Biela hatte den Porsche (Für Teamkollegen Grünastel und Hartmann war es der erste Einsatz in einem Porsche überhaupt) auf P7 gestellt. In Runde vier knallte es dann, als ein Überrundeter scheinbar mit der Situation überfordert war und den #95 Porsche zum Überschlag brachte. Auch ein Fast-Repair brachte nichts, ca. 18 Runden später, war es nun ein Mclaren, der den grau-weißen Wagen von der Strecke donnerte – Konsequenz: 28 Minuten Reparatur-Zeit, Rennen also abgehakt. Vergebliche Versuche von Grünastel, das Auto für das Dreier-Team im Rennen zu halten, endeten kläglich: „Wir hatten am Ende nur noch 230 km/h Topspeed, was ca. 30 km/h langsamer als sonst war. Ich wollte nur noch die Ehre hoch halten, bis das Auto völlig zusammenfiel“.

Lobby 1 – Auch Crash für Ball/Schnös
Genauso schlecht erwischte es das zweite Porsche-Team. Sven Schnös war ähnlich aus dem Rennen genommen worden wie Biela zuvor. Allerdings waren die beiden Jungs dennoch in der Lage, das Rennen auf P21 – und damit zwölf Plätze vor der #95 – zu beenden.

Lobby 2 – P3 für Olli + Flo-Pro
Viel besser erging es dem Drei-Mann-Team Oliver Spies, Thorsten Dietz und Florian Kappel. Die drei, die zumeist als Chaoten abgestempelt werden, schafften mit P3 eine kleine Sensation. Von P6 aus ging die Reise für die drei Gunners weiter nach vorne als gedacht. Nicht so viel Glück hatten Juchem/Roland im #174 Porsche. Die zwei guten Freunde waren von P7 losgefahren, landeten aber in der Mauer und so nur auf P24. „Ich hatte ja schon ein gutes Rennen, also halb so schlimm“, schilderte Peter Juchem seine Situation. Wir gratulieren an dieser Stelle nochmal zu einer lupenreinen Vorstellung von Team #10 und zu einem „What-the-fuck-I-made-it“-Wochenende für Olli Spies.


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