BCE Gilles Villeneuve T1

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Da dachte man noch nach dem zweiten Rennwochenende auf Road America, dass das Streckenlernen bald ein Ende haben würde... Aber zu früh gefreut: Auch auf der Inselstrecke von Montréal in Kanada, dem Circuit Gilles Villeneuve, der zu Ehren nach dem Vater von F1 Weltmeister Jacques Villeneuve benannt wurde, musste zunächst einmal der Streckenverlauf erlernt werden.

Nur eine Lobby und MSP räumt ab
Nach intensiven Tests und einigen Bekanntschaften mit der Betonmauer im Laufe der Woche war man sich eines sicher: Hier geht was. Und genau diese Vermutung bewahrheitete sich, als der Ford GT #58 mit der Top-Team-Besetzung Jestädt/Hartmann zum Angriff blies. Pole, schnellste Rennrunde und Sieg vor Black Adder Motorsport hieß es am Ende. Gleichzeitig bescherten uns die zwei Aliens mit einer blitzsauberen Vorstellung den ersten MSP-Sieg bei einem Blancpain Endurance Rennen.

Auch zweites Team weit vorne
Als wäre der Triumph der #58 nicht genug gewesen, packte die Kombination Spies/Schnös im Porsche einen zweiten Hammer aus: Mit ungeahnter Pace setzten sich der schnelle Schnös und sein als Underdog eingestufte Teamkollege Spies auf P8 des Gesamttableaus. Für den 52-jährigen Spies stellte dies seine wohl beste Leistung in der laufenden Saison dar, mit der mehr als nur zufrieden sein kann. „Der Kerl hatte anfangs etwas Probleme mit iRacing, aber Olli findet sich immer mehr in diese Simulation ein“, so Spies‘ Volontär und Sieger Lukas Jestädt.

Pech für Peter
Etwas schlechter sah das Rennen für Peter Juchem im #19 Porsche aus. Setup-Probleme und ein Crash bugsierten den Weißenthurmer länger in die Box als erwünscht. Mehr als P23 war für den sympathischen Gesellen nicht mehr drin. Dennoch gratulieren wir an dieser Stelle nochmal den Siegern Reto Hartmann und Lukas Jestädt und natürlich Sven Schnös und Oliver Spies zu einer hervorragenden Leistung.
 


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