Blancpain Endurance T6

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Auch beim letzten Versuch war es das Ziel, das Auto vorne reinzustellen. Zum letzten Anlauf hatte sich ebenfalls in der Teambesetzung wieder was getan: In der #58 starteten nun Hartmann und Jestädt gemeinsam im Ford GT, in der #95 nahmen Biela und Grünastel teil. Auch die #33 ging in alter Besetzung an den Start.

Lobby 1 – Super Qualifying für die #58
Für das schnellste Gespann der MSP-Elite ging das Rennen zunächst richtig gut los. Hartmann hatte den Wagen in Eigenregie auf P3 gestellt und sorgte für einen maßlosen Einstand des für das Team neuen Ford GT. Auf P11 platzierte sich Julien Grünastel im #95 BMW, der nur bedingt mit einem Einsatz von Teamkollege Biela rechnen konnte. Weiter hinten positionierten sich Dominick Kortum und Simon Ehses ebenfalls in einem Ford GT. Direkt vor Grünastel startete Monserrat in der #33.

Lobby 1 – #58 stark
Nach einem Ausrutscher in der Anfangsphase war der Schweizer Reto Hartmann von P3 auf P8 zurückgefallen, ehe er an seinen Teamkollegen Lukas Jestädt übergab, der von nun an die restlichen zwei Stints bestritt und mächtig aufdrehte. Ganz nach dem Motto „He drove it like he stole it“ preschte der Fuldaraner auf P4 nach vorne, bis sich der Drittplatzierte im Sprit verkalkulierte und nur noch mit 7km/h über die Ziellinie rollte. Die #58 erbte so den letzten Podestplatz nach einer irren Fahrt. Auch stark war Biela unterwegs, der es noch rechtzeitig zum Rennen schaffte und den letzten Stint fuhr. Sieger wurde Glacier Racing mit Joni Hagner und Aleksi Elomaa am Steuer.

Lobby 1 – #95 zufrieden
Auf P13 beendete das Team mit der #95 rund um die LeMans-Legende Biela ein solides Rennen. Die #33 von Monserrat erlebte dagegen einen Horrorcrash auf der Start-Ziel-Geraden mit sechs weiteren Autos. „Dass ich mir durch den Aufprall keinen Finger gebrochen habe, ist alles“, so der Halb-Spanier zu seinem abstrakten Unfall. Auch Kortum/Ehses in der #27 blieben in der Anfangsphase nicht verschont, als ein Porsche in Kurve eins quer über die Strecke räuberte und die beiden Deutschen von der Strecke hämmerte. Für beide Unglücks-Teams blieben schließlich nur noch die Plätze 22 und 26 übrig.

Lobby 2 – Underdogs weit vorne
Auch in Lobby zwei konnte man dem Rennen stets Positives abgewinnen. Wieder einmal waren Roland und Juchem gemeinsam in der #174 unterwegs und bescherten sich mit P8 eine Top-10 Platzierung. Nur vier Plätze dahinter landeten die Routiniers Oliver Spies und Thorsten Dietz in der #71 nach einer irren Aufholjagd von P44 aus. Für die beiden „Klassenclowns“ ein starkes Ergebnis im Porsche beim ersten gemeinsamen Endurance Rennen. 


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