Blancpain Endurance T12

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Nach der langen Hitzepause letzte Woche wagen wir einen Rückblick auf das Rennwochenende von Road America. Neues Wochenende, neues Glück. Nach dem sehr positiven Wochenende von Zandvoort war man die Langstreckenrennen von Road America mit voller Zuversicht angegangen. In Rennen Numero eins am Samstagvormittag gingen insgesamt vier Teams in Lobby eins an den Start.

Guter Start für MSP-Teams
Der Rennstart verlief kollektiv gut für alle MSP Teams. Einzig Michael Wilhelm in der #33 musste zunächst federn lassen, bevor er wieder zum Angriff blasen konnte, ehe sich das Feld einst sortiert hatte. Julien Grünastel hatte sich in der #95 auf P4 eingereiht, Rico Wilhelm folgte seinem Namensvetter auf P11.

Massencrash in Runde 3
Nachdem sich die #174 mit Patrick Roland und Peter Juchem einen schweren Schaden zugezogen hatte und zum Überrunden anstand, nahm das erste Chaos seinen Lauf. P3, P4 und P5 wurden zusammengestaut, als Lewis Cugaly die auf P4 liegende #95 in der Anbremszone zu Turn 12 stark abräumte. Durch mangelnde Sicht und Massenpanik landeten gleich acht Autos im selben Kiesbett, darunter auch Peter Juchem in der #174 und Michael Wilhelm in der #33, der sich einen schwereren Schaden einfuhr, wohingegen die #95 trotz des Abflugs mit knapp 220 km/h nahezu unbeschädigt blieb.

Aufholjagd bei zwei MSP Teams
„Es war unglaublich, dass unser Auto noch geradeaus fahren konnte. Ich hatte echtes Glück beim Einschlagwinkel, daher war das Auto nicht zu krumm“, so Julien Grünastel. In Runde 14 hatte man sich zum vorzeitigen Stopp entschlossen, da der Wagen auf der Geraden dank verformter Aerodynamik satte 15km/h langsamer fuhr. Auch bei der #33 entschied man sich zu einem frühzeitigen Stopp – mit Folgen, wie man bei beiden Teams später merken konnte.

Problemloses Rennen für die #78
Ganz anders verlief das Rennen für Rico Wilhelm im Porsche, der seine Runden ganz ruhig abspulte und auf eine solide Zwei-Stopp-Strategie setzte. Am Ende war dies auch die klügere Entscheidung, denn die #95 und die #33, die inzwischen wieder nach vorne gefahren waren, verloren alle Arbeit beim zusätzlichen Stopp. Wilhelm in der #78 beendete als bestes MSP-Auto das Rennen auf Platz vier.

Enttäuschung bei anderen Teams
Während es für den einzigen MSP-Porsche ziemlich gut lief, haderte man bei den anderen Teams mit dem Rennverlauf. Hätte, wäre, wenn. Für das Französisch-Schweizerische Gespann Grünastel/Hartmann blieb nur noch P9 übrig. Für die #33 ging es noch schlechter: Das Team Wilhelm/Monserrat blieb trotz starker Pace beider Fahrer hinter den Erwartungen zurück und landete mit einem weiteren Crash nur auf P27. Unglücksraben Roland/Juchem mit der #174 beendeten das Rennen nach dem schwerwiegenden Crash in den Anfangsrunden auf Platz 30.


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