Laguna Seca Turn 5

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Neues Rennen, neues Glück. Unter diesem Motto waren die MSP Teams zum zweiten Rennen der Blancpain Endurance Series am vergangenem Wochenende angetreten. Nachdem das erste Rennen eher durchschnittlich verlaufen war, erhoffte man sich dieses Mal bessere Ergebnisse.

Biela/Grünastel mit Top-Resultat
Im Gegensatz zum ersten Rennen erfuhr sich die Kombi Biela/Grünastel dank hervorragender Pace mit Platz sechs ein Top-Ergebnis, nachdem man in einem bärenstarken Feld von P15 gestartet war und sich durch das Getümmel gekämpft hatte. Einzig ein kleiner Zwischenfall während einer Überrundung versetzte das Team kurzzeitig in Schnappatmung. „Alles in allem ein super Resultat. Frank hat wie beim ersten Rennen einen Top-Job gemacht. Man kann sich jederzeit auf ihn verlassen. Das ist natürlich ein großer Vorteil, wenn man sich ohne Sorgen ausruhen kann und weiß, dass das Auto in guten Händen ist“, so Julien Grünastel.

Hartmann/Jestädt wieder ohne Glück
Ganz so sorglos lief es beim Team Hartmann/Jestädt nicht. Während Jestädt mal wieder einen Hammer im Qualifying auspackte und das Auto auf P2 stellte, verlor Hartmann beim Start schnell viel Boden - auch durch unglückliche Grüppchenbildung auf der Strecke. Beim Fahrerwechsel sah sich Jestädt gezwungen, Zeit gutzumachen. Allerdings crashte der Fuldaraner bei diesem Vorhaben gleich zweimal in der letzten Kurve mit einem Dreher in die Wand. Ohne Motorhaube gelangen dem 21-jährigen dennoch Fabelzeiten, die teils schneller waren, als an der Spitze. Jestädt kämpfte sich – obwohl man eigentlich das Auto schon längst abstellen wollte - bis auf P5 zurück, ehe seine Aufholjagd durch das Rennende beendet wurde. Die Deutsch-Schweizerische Kombo kam somit einen Platz vor dem Schwesterauto Biela/Grünastel ins Ziel.

Engels erneut mit Unfall, Sieg von Wilhelm/Monserrat
Auch im zweiten Rennen war Engelns in einen Unfall verwickelt. Der Bielefelder kämpfte mit dem Schwester-Team MSP_DRIVERS-HOME #76 bis zu seinem Abflug um die Führung ­– Konsequenz: P18 mit 57 Runden Rückstand. „Eigentlich dachten wir, dass Thomas uns bald einholen würde. Nachdem er ca. fünf Sekunden hinter mir war, verschwand er plötzlich aus meinem Rückspiegel“, so der spätere Rennsieger Michael Wilhelm zu dieser renn-entscheidenden Situation. Der Overather war mit seinem Teamkollegen Carlos Campos Monserrat in einer anderen Liga unterwegs und fuhr der Konkurrenz in Lobby zwei um die Ohren.

Schnös/Wilhelm mit guten Punkten
Ähnlich gut wie dem Team mit der Nummer 76 erging es dem Namensvetter Rico Wilhelm mit seinem Teamkollegen Sven Schnös. Die beiden Ost-Deutschen erwischten in ihrem Porsche einen hervorragenden Tag und fuhren ebenfalls in Lobby zwei von Startposition zwei aus einen soliden achten Platz und somit wertvolle Punkte für die Gesamtwertung ein. Mit diesem Ergebnis feierten die beiden akribigen Setup-Artisten ihr bislang bestes Ergebnis.


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