Laguna Seca

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Back to the Routes. Im Gegensatz zu Philipp Island war Laguna Seca allen Fahrern dank Gran Turismo 6 mehr als nur bekannt gewesen. Die neuen Umstände stellten unsere Jungs dessen ungeachtet vor eine neue große Herausforderung.

Engelns mit Comeback
„Dennoch musste man sich auf die neuen Höhenunterschiede und die veränderten Kurvenradien gewöhnen“, so Thomas Engelns, der erstmals seit Suzuka wieder bei einem Endurance Rennen an den Start ging. Der Bielefelder fand sich in der dritten von drei Lobbies wieder, musste aber vergleichsweise früh im Rennen die Segel streichen, als er mit einem Kontrahenten des Brazil Racing Teams in einen Clinch geriet, indem der grüne BMZ Z4 seines Gegenspielers den Deutschen von der Strecke rammte. Am Ende blieb Engelns nur noch der 33. Platz übrig. 

Juchem mit starken Rennen
Im direkten Vergleich zu seinem Bielefelder Teamkollegen erwischte der erst kürzlich zu BMW gewechselte Peter Juchem im Wagen mit der Nummer 19 in derselben Lobby einen bärenstarken Tag. Von P19 aus spulte es den Weißenthurmer bis auf P10 nach vorne – nach insgesamt zwei Starts das bisher beste Ergebnis des sympathischen Deutschen bei Endurance Rennen. Augenzeugen zufolge kann man mit einer stetigen Steigerung der Leistung von Juchem rechnen. „Der Kerl wird immer schneller, das spürt man von Runde zu Runde. Das sieht man sogar als Zuschauer“, so Sebastian Ball, der sich das Rennen anschaute.

Biela und Grünastel mit viel Pech
Und wieder einmal war es Frank Biela, der vom Pech verfolgt wurde. Auch in Laguna Seca lief das Rennen für den Langstrecken-Spezialisten nicht optimal. Grund dafür war ein zeitweiliger Disconnect seines Teamkollegen Julien Grünastel. Der Franzose war innerhalb der Anfangsstunde in Lobby zwei von P11 auf P5 vorgefahren und holte auf die Spitze auf, als der Wagen vom Team mit der Nummer 95 von der Strecke verschwand. Konsequenz: Drei Minuten Verlust, zwei Runden Rückstand. Nachdem man das Auto wieder aus der Box bewegen konnte, übernahm Biela, der im Laufe seines Stints eine ganze Runde aufholte. Beim Schlussstint setzte Grünastel noch einmal zur letzten Aufholjagd an, die bis auf P9 nach vorne ging.

Hartmann/Jestädt falsch gepokert
Die Favoritenschreck-Kombo Hartmann/Jestädt ging nach einer wahnsinnigen Qualifying-Runde in Lobby eins von Lukas Jestädt von Platz drei aus ins Rennen. Während man im Qualifying hinsichtlich des Setups noch auf das richtige Pferd gesetzt hatte, griff man bei der Wahl für das Rennen völlig daneben. Zu langsame Rundenzeiten sorgten dafür, dass die Deutsch-Schweizerische Kombo nach hinten durchgereicht wurde. Letztendlich blieb nur noch P8 in einem insgesamt sehr starken Aufgebot an Teilnehmern übrig.

Endurance Rennen – 2.Rennen
Lest nach, wie das zweite Rennen von Statten ging. 


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