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Nachdem das erste Rennen zum Teil (nicht für alle) verdaut war, wartete schon am Sonntagnachmittag direkt der nächste Versuch, alles wieder gutzumachen. Dieses Mal gingen drei Fahrer an den Start, die am Samstag nicht dabei waren.

Schon wieder Probleme bei Hartmann
Nach dem ersten Rennen, das eher unglücklich für den Schweizer verlaufen war, war Hartmann guter Dinge, im zweiten Rennen – dieses Mal zusammen mit Julien Grünastel – auf die vorderen Plätze zu fahren. Doch dazu kam es erst gar nicht: Der Schweizer war bereits aus dem Rennen, bevor nur einen Meter fahren konnte. Mangels Verbindung zum Server der einzigen Lobby an diesem Nachmittag war Grünastel unverhofft dazu gezwungen, kurzerhand alleine die drei Stunden zu bestreiten. Das Team im blauen BMW verlor viel Fahrzeit beim Qualifying, weil man sich erhofft hatte, dass Hartmann vielleicht doch noch dazustoßen könne. Grünastel, der nicht für das Qualifying planmäßig vorgesehen war, stellte das Auto mit einer mittelmäßigen Zeit auf P16 ab. Drei Plätze vor ihm landete das Duo Monserrat/Wilhelm - wieder im Auto mit der Nummer 76. Zur Spitze fehlten den beiden Teams jeweils 1,355 und 1,020 Sekunden. Auf P26 sortierten sich Wilhelm/Schnös im Porsche #25 ein. Roland/Juchem belegten P30, Kappel dieses Mal allein auf P33.

Starker Auftritt von Monserrat
Gleich in den ersten Rennminuten zeichnete sich ab, wer von den MSP Teams am stärksten auftreten würde. Carlos Campos Monserrat lieferte im #76 BMW eine lupenreine Vorstellung ab. Der gebürtige Spanier machte schon in den ersten Runden fünf Plätze gut, ehe er sich nach den ersten Stopps in Führung liegend wiederfand. „Ich war am Anfang hinter ihm, aber er ist mir gleich weggezogen. Ich konnte da einfach nur zuschauen, wie er die Jungs vor mir Runde um Runde überholte. Ich wollte mich dranhängen und einfach das gleiche machen, aber er war mir eindeutig zu schnell“, so Grünastel, der dem Tempo von Monserrat nicht folgen konnte. Stattdessen wurde der Franzose weiter nach hinten bis auf P16 zurückgereicht. Zeitgleich zeigte die Kombi Wilhelm/Schnös einen soliden Grundspeed, während sich bei Roland/Juchem bzw. Kappel immer wieder mal kleinere Fehler einschlichen.

Abflug für Monserrat, Pinkelpause für Grünastel
Bei Rennmitte erwischte es auch die MSP Sturmspitze mit Monserrat am Steuer. Der Stuttgarter geriet in einen Clinch mit einem McLaren mit der Folge, dass beide von der Strecke segelten. R3CO, wie ihn seine Freunde nennen, gab kurze Zeit später auf P5 an Michael Wilhelm ab. Inzwischen waren die anderen Teams von MSP_DRIVERS-HOME auch nach vorne gekommen. Überraschender Weise schnappte sich Grünastel im #95 BMW die Speerspitze im internen MSP Kampf. Kurze Zeit später musste der Franzose dank einer Kuriosen Aktion seinen achten Platz wieder an das Schwesterauto abgeben. „Ich war nicht darauf vorbereitet, dass ich ohne Reto fahren musste. Es war ja alles anderes geplant, aber mein Teamkollege konnte einfach keine Verbindung zum Server aufbauen. Eine halbe Stunde vor Schluss musste ich dann so sehr pinkeln, dass ich wirklich im letzten Moment an die Box bin, um schnell zur Toilette zu laufen. Ich habe versucht, es vielleicht bis zum Rennende auszuhalten, aber dann wäre mein Sitz wohl nass geworden. Für mich ist es natürlich ärgerlich, dass ich meine gute Platzierung abgeben musste, gerade weil es die Top Lobby war und ich mich mühsam auf diesen Platz gemausert hatte. Aber gut, das nächste Mal stelle ich mir eine Flasche neben den Sitz“, erklärte Grünastel im Nachhinein.

Wieder solide Ergebnisse
Trotz mancher Panne belegten unsere Teams mal wieder zufriedenstellende Platzierungen. Während das Auto mit der 76 wieder einen starken Auftritt hinlegte und mit Platz acht belohnt wurde, konnte Grünastel noch auf P13 fahren. Wilhem/Schnös fuhren mit kleineren Abflügen auf P16, das Schwesterauto mit der 174 machte mit den hervorragend fahrenden Peter Juchem und Patrick Roland satte elf Positionen gut und belegte Rang 19. Kappel stellte sein Auto zwischenzeitlich zur Reparatur ab und wurde mit 47 Runden Rückstand 30.


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