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Am 8. Dezember ist es soweit: iRacing.com wird Simracer aus aller Welt mit seinem neusten Update reichlich beschenken und somit das wirkliche Weihnachtsfest auf die zweite Dezemberwoche legen. Während die Saisons fast aller realen Rennserien zu diesem Zeitpunkt beendet sind, beginnt für Simracer erst der ganze Spaß.

Was erwartet uns?
Viel mehr als wir verarbeiten können. Das wohl größte schon einmal vorab: iRacing.com hat sich endlich dazu entschieden, dem Interface einen neuen modernen Look zu verpassen. Insgesamt haben die Entwickler ein ganzes Jahr darauf verwendet, die veraltete Seite aufzumöbeln und zu einer interagierenden Seite umzufunktionieren. Gleichsam wurde die Backend Hardware und Technologie verbessert, was eine bessere Serverfunktionalität besonders bei großen Events garantieren soll.

F1-Herzen schlagen höher
Kommen wir nun zu den wirklich wichtigen Sachen des Updates: Ab 8. Dezember werden iRacing Nutzer in der Lage sein, mit dem aktuellen McLaren-Honda MP4-30 F1 über die Strecken dieser Welt zu heizen. Damit löst die neuste F1-Version den Williams-Toyota FW31 F1 2009 ab und wird auch künftig in der iRacing.com World Championship Grand Prix Series vertreten sein. Das Fabrikat aus Woking wird realitätsgemäß mit ERS (Engine Recovery System) und DRS (Drag Reduction System) ausgestattet sein. Ein weiteres Highlight: Der Sound des Turbomotors kombiniert mit der MGU (Motor Generator Unit), den die Entwickler nahezu Eins zu Eins umgesetzt haben. Zudem sind zwei Reifenmischungen geplant, die allerdings erst zur iRacing World Championship Grand Prix Series in den Rennbetrieb übernommen werden. Eine rosige F1-Zukunft steht uns bevor.

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Schleife Schleife Schleife
So mancher wird an diesem Punkt des Artikels denken: „Bla, bla, bla… Wann kommst du endlich mal auf den Punkt?“. Wollen wir das Ganze mal nicht überstrapazieren. Denn eins ist klar: Am 8. Dezember steht vor allem die Veröffentlichung der langersehnten Nürburgring Nordschleife im Rampenlicht. Die Grüne Hölle wird gemeinsam mit dem Grand Prix Kurs in 12 verschiedenen Streckenvarianten zur Verfügung stehen – schafft man sich beide an, kann man dann auch die weltweitbekannte 24 Stunden oder die VLN Konfiguration fahren. Die Jungs von iRacing.com haben bei ihrem bisher größten Streckenprojekt unglaublich viel Liebe zum Detail bewiesen und eine virtuelle Version der gefährlichsten Rennstrecke der Welt geschaffen, die sich mehr als nur sehen lässt. Von kleinsten Schildern am Rande der Strecke über Graffities auf der Strecke hat iRacing.com gezeigt, wie eine virtuelle Nordschleife auszusehen hat. Besonders eindrucksvoll: Die Höhenunterschiede, die durch die Laser-Scan-Methode außerordentlich gut gelungen sind. Neben dem Release der Strecke wird auch von einer offiziellen VLN-Serie gemunkelt, die bis zu 60 Autos gleichzeitig auf der Strecke erlauben soll (dieses Feature soll bei den größeren Strecken künftig auch möglich sein soll).

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Grafik mit Verbesserungen
Das neue Build wird ebenfalls neue Marble- Gras und Schmutzeffekte umfassen. All diese Partikel werden neue Sounds beinhalten, was die Atmosphäre im Cockpit zusätzlich verbessern soll. Zudem werden die Partikel Auswirkungen auf das Fahrverhalten (Traktion etc.) haben, sobald sie mit den Reifen in Kontakt kommen. Auf das lang erwartete DX11 müssen iRacing Fans aber noch bis nächstes Jahr warten, wenn die beste Rennsportsimulation grafisch noch besser aussehen wird.

Her mit dem Stoff
Insgesamt können wir uns auf ein großartiges Update freuen, das mal wieder viele tolle und gut durchdachte Features vorweisen wird. Wir sagen jetzt schon einmal: Good job, guys!


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